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  • 08. November 2005, noch kein Kommentar

Die CD "Lebensbaum" von Seer verbindet waschechte Volksmusik mit Pop. Dem Werk liegen echte Samen für einen Baum bei.

Von Jan Gebauer

Man möge den Kalauer entschuldigen, aber richtige Samen können wir Schwule wahrscheinlich immer gebrauchen, selbst wenn man damit nur einen Fichtenbaum pflanzen kann. Denn wie heißt es so schön: "Nur die Harten kommen in den Garten". Und so liegt der CD "Lebensbaum" von Seer gleich ein Tütchen mit echten Fichtenbaum-Samen bei. Die zehnköpfige Band Seer stammt aus Österreich und singt im Dialekt Songs zwischen Volksmusik, Pop und Rock. Mit Trachten und ähnlichem haben die Mitglieder von Seed allerdings nichts am Hut: "Das wäre zu plakativ. Heimatgefühle spiegeln sich für mich in unserem Dialekt, in der Naturverbundenheit und der Philosophie wieder. Diese Philosophie der Zusammengehörigkeit, in der Familie, in der Band, im Ort. Da brauche ich keine Tracht, um zu wissen, wohin ich gehöre", sagte Seer-Mastermind Fred Jaklitsch im Interview mit dem Internet-Magazin "Videothek".

Den Österreichern gefällt es jedenfalls: Die letzte Single "Sun, Wind + Regen" stieg auf Anhieb bis auf Platz drei der Charts und auch das Album stand auf Platz zwei. Dabei sind Seer in den heimischen Charts bereits seit 2001 mehr als erfolgreich: Zwei Nummer-eins-Alben sprechen eine deutliche Sprache. Da wird es Zeit, dass auch die Deutschen langsam auf Seer aufmerksam werden.

8. November 2005