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Austin/Augusta Bei einem Referendum in Texas hat sich die Bevölkerung nach ersten Hochrechnungen mit 76 Prozent der Stimmen dafür ausgesprochen, die Ehe in der Verfassung als "Verbindung zwischen Mann und Frau" zu definieren. Dagegen haben im Bundesstaat Maine 57 Prozent dafür gestimmt, ein Antidiskriminierungsgesetz, das Schwule, Lesben und Transsexuelle schützt, beizubehalten.
Texas gegen Homo-Ehe
Texas ist der 19. US-Bundesstaat, der in seiner Verfassung die Homo-Ehe verbietet. Davor hatte bereits ein Gesetz Schwule und Lesben von der Eheschließung ausgeschlossen. Auch "Eingetragene Partnerschaften" fallen im zweitgrößten US-Staat unter das Verbot. Gouverneur Rick Perry (Republikaner) hatte die Verfassungsänderung unterstützt und Gegnern empfohlen, sich in einem anderen Staat niederzulassen, falls ihnen das Ergebnis nicht gefällt.
Maine für ADG
Dagegen ist ein erst im März in Maine von Gouverneur John Baldacci (Demokraten) unterzeichnetes Antidiskriminierungsgesetz von der Bevölkerung bestätigt worden. Die "Christian Civic League" hat daraufhin genug Unterschriften für das Referendum gesammelt, ist aber diesmal knapp unterlegen. Die religiöse Gruppe hatte in den vergangenen zehn Jahren bereits drei ähnliche Gesetze in Volksabstimmungen zu Fall gebracht.
Homos gegen Schwarzenegger
Auch in Kalifornien fanden mehrere Referenden statt, allerdings keines davon mit Homo-Bezug. Trotzdem unterstützte die größte schwul-lesbische Organisation "Equality California" erfolgreich Referenden gegen Gouverneur Arnold Schwarzenegger (Republikaner), unter anderem im Arbeitsrecht. Grund: Schwarzenegger hatte im September mit seinem Veto die Einführung der Homo-Ehe gestoppt. Im Gegenzug würden dafür Gewerkschaften 2006 die "Equality California" in homopolitischen Referenden unterstützen.(dk)



11 Kommentare

#1 AngelpowerAnonym
  • 09.11.2005, 14:26h
  • Was einen an Amerika überrascht , ist das die als konservatv geltenden Neu England Staaten sich durchweg liberal verhalten und abstimmen. Nicht nur das Maine für ein ADG mit Ja gestimmt hat , so hat wie bekannt die Synode von New Hampshire mit Bischof Robinson einen bekennenden Schwulen ins Amt gewählt. Von dieser Mischung sollten sich viele Gläubige ( egal ob Christen oder sonst was ) mal ne Ecke abschneiden.
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#2 DavidAnonym
  • 09.11.2005, 15:04h
  • Na prima... anstatt einigen Menschen "einfach" weiterhin die Rechte vorzuenthalten, schreibt man einfach vor, das man diesen Einigen "einfach" die Rechte erst gar nicht geben kann.
    Was kommt demnächst? Eine neue Definition von "Mensch", bzw. "Staatsbürger", in der man dann z.B. vorschreibt das diese Definition nur auf Weisse, heterosexuelle zutrifft? Und man somit keine Menschenrechte vorenthält?

    "...und Gegnern empfohlen, sich in einem anderen Staat niederzulassen, falls ihnen das Ergebnis nicht gefällt."
    Ach so, jetzt verstehe ich worauf die USA begründet wurden. Den Vorfahren hat es in Europa nicht gepasst, also ab in eine "Neue Welt". Dort passen einem dann die Ureinwohner nicht, aber was solls... die können sich dann doch auch wiederum woanders niederlassen.
    Fazit: Was beklagt man sich? Es gibt 50 Bundesstaaten, da dürfte für jeden etwas dabei sein.
    Schade das man mit Homophoben nicht genauso verfahren kann.

    Die spinnen, die Römer, ähm Amis.
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#3 SvenAnonym
  • 09.11.2005, 15:38h
  • Schön das sich die Homos Verbündete in den Gewerkschaften suchen. Bleibt nur zu hoffen, dass diese die Unterstützung später auch zurückgeben.
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#4 madridEUAnonym
  • 09.11.2005, 15:50h
  • Das Wahlverhalten der Amis ist so unterschiedlich wie das Land selbst. Wir wählen meistens die Partei und deren Richtung. In Übersee muss man staunen, wie der Republikaner Bloomberg in einer traditionell demokratischen Stadt wie NewYork gewinnt, während Schwarzeneggers Projekte in Kalifornien auf Ablehnung stossen, obwohl er als Republikaner wiederum von der mehrheitlich demokratisch eingestellten Gesellschaft zum Gouverneur gewählt wurde.
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#5 blumen-freundAnonym
  • 09.11.2005, 16:54h
  • @ Angelpower:
    nachdem du jetzt schon zum zweiten mal die "konservativen neu-england-staaten" erwähnst, muss ich doch mal einhaken: eigentlich zählen die küstenstaaten doch schon immer eher zu den liberaleren...
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#6 RogerAnonym
  • 09.11.2005, 20:44h
  • Nur weil es Gesetz ist muss es noch längst nicht das Richtige sein. Immerhin waren früher in den USA Eheschliessungen zwischen Weissen und Schwarzen auch verboten. Darum meine ich: "Die Zeit wird es schon richten!"
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#7 AxelAnonym
  • 09.11.2005, 23:06h
  • @Angelpower
    mein allerwertester ap., robinson ist anglikanischer bischof.
    falls du es noch nicht bemerkt hast, regen wir uns in deutschland vorwiegend über die römisch-kath. kirche und einige freikirchen auf.
    die englische kirche und die evang. kirche sind nicht unser problem.
    Apropo: "Christen u. a. können sich eine scheibe abschneiden": Ich weiß nicht wo ich mir eine scheibe abschneiden soll, das wäre selbstverstümmelung (so was soll´s ja bei den katholen geben).
    vielleicht schneiden sich gewisse "romfans" eine scheibe ab, am besten von den körperteilen, die sie ohnehin nicht gebrauchen dürfen.
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#8 gerdAnonym
  • 10.11.2005, 01:09h
  • Die Entscheidung aus Texas war zu erwarten; dafür aber hat das Bundesland Maine für die Annahme von Diskriminierunsschutz aufgrund sexueller Identität votiert und sowohl im Bundesland New Jersey als auch im Bundesland Virginia (!) haben sich demokratische Governeure durchgesetzt ("der Stern von Bush ist am Schwanken" und für homosexuelle Paare kommen bessere Zeiten in den USA, wenn die Ära Bush zu Ende ist").

    Die US-Amis sollten von Canada lernen, wo die Ehe bereits landesweit geöffnet wurde.
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#9 manni2Anonym
  • 10.11.2005, 09:25h
  • War nicht anders zu erwarten von den Texanern. Warum, weil sie zuviele verseuchte Rindersteaks essen. Verseuchtes Fleisch ist nicht gut fürs Hirn.
    Siehe auch Arni in Californien, doch der hat zuviel
    Apfelstrudel verzehrt.
    Doch Spass beiseite, solange die Amis mit der Badehose in die Sauna gehen wird es die Homoehe nicht geben. Doch traurig ist nur das es nicht wenigstens die eingetragene Partnerschaft gibt.
    Bin selbst mit einem Amerikaner seit 18 Jahren zusammen und bekomme kein Dauervisa.!!!
    So pendeln wir mit meinem Touristenvisum zwischen 2 Welten....
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#10 AngelpowerAnonym
  • 10.11.2005, 10:42h
  • @bäumlefreund: Ja genau sie gelten als liberal in der Politik ,,,,,,,aber das jetzt genauer auszuführen führt zu weit. Leb doch einfach mal 5 Jahre dort und du verstehst was ich meine!
    @robert: das robinsosn Anglikaner ist weiß ich und habe ich auch geschriben, vielleicht solltest du mal lesen lernen! Und die deutschen Evangelsichen sind sehr unterschiedlich und noch unterschiedlicher sind die Evangelsischen und Anglikaner! Es gibt wie in england stark konservative Strömungen, dagegen in Amerika stark liberale da wo man si nicht erwartet!
    Und da du ja so genau weißt, wer hier welcher Anhänger ist , solltest du wissen daß das mit dem Verstümmeln nicht die KAtholiken waren, die ahben sich nur selbst gezüchtigt. Was vielleicht etwas für dich wäre , bei dem Unsinn den du hier redest! Im gegensatz zu dem was du meinst bin ich kein Romfan, aber auch nicht wie du und andere ein blinder kleiner Rassist! Das es weder Gleichheit, noch freiheit, noch Toleranz gibt, erklärt sich doch ganz einfach , wenn man hier Artikel und Kommentare liest! Die Kirche mag ja nichts mehr von Gott oder so verstehen, aber wir verstehen ganz sicher nicht mehr davon! Da brauch man hier echt nur mal so lang lesen!!!!!
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