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  • 09. November 2005, noch kein Kommentar

Erst kürzlich zog es die Corrs mit der CD "Home" wieder zu ihren musikalischen Wurzeln. Nun gibt es eine Doppel-DVD.

Von Jan Gebauer

Mit der immer noch aktuellen CD "Home" (queer.de-Review) feierte das irische Geschwister-Quartett The Corrs seine Rückkehr zu den traditionellen Wurzeln ihrer Musik. Nun folgt mit "All The Way Home – A History Of Corrs" eine wunderbar zusammengestellte Doppel-DVD, die eine ausführliche Dokumentation und ein Live-Konzert enthält. Mit der Veröffentlichung feiern The Corrs gleichzeitig Jubiläum, denn mittlerweile ist ihr Debüt-Album "Forgiven, Not Forgotten" zehn Jahre alt. 1995 spielten die Vier noch im Vorprogramm von Celine Dion in Deutschland – heute haben sie sich längst als Headliner etabliert und stehen weltweit auf den Bühnen. So auch 2004 in Genf. "Live In Geneva 2004" auf der zweiten DVD dokumentiert die vitale Spielfreude von Andrea, Caroline, Sharon und Jim Corr, die zwischen leichtem Folk und Radio-Pop einen bestens produzierten Mainstream-Mix bieten. Alle großen Hits der Band sind vertreten: "Breathless", "Runaway", "Summer Sunshine" oder auch "What Can I Do" und natürlich das Fleetwood-Mac-Cover "Dreams". 104 Minuten Corrs-Live-Feeling vom Feinsten.

Doch das Herzstück der Doppel-DVD liegt natürlich auf dem ersten Silberling. Für echte Fans ist die Dokumentation ein echter Augenschmaus: Der Musikunterricht, den die Geschwister schon als Kinder genossen, der Einfluss der musizierenden Eltern, der erste Auftritt in einem kleinen Club, die Corrs im Film "The Commitments", zum ersten Mal Amerika, die erste Welttournee, der Tod der Mutter – alle wichtigen Stationen, ob traumhaft oder tragisch werden ausführlich vorgestellt und mit Interview-Passagen der Bandmitglieder sowie Manager John Hughes, Producer David Foster und einigen anderen kommentiert. Unter den Aufnahmen befinden sich nicht nur technisch brillante Aufnahmen von diversen Live-Konzerten, sondern auch jede Menge Privates und Liebhaber-Material. So gibt es seltene und sehr amüsante Aufnahmen von ganz frühen Übungs-Sessions, denkwürdige Passagen vom ersten Auftritt in einem kleinen Club in Dundalk und viele weitere Highlights.

9. November 2005