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London Großbritannien verbietet die Diskriminierung Schwuler und Lesben im öffentlichen Leben. Das "Gleichheitsgesetz" ("Equality Bill"), das einst nur religiöse Gruppen schützen sollte, wird nach Druck des schwulen Oberhaus-Abgeordneten Lord Waheed Alli (Labour-Partei) auf Homosexuelle ausgeweitet. Das Gesetz sieht vor, dass Schwule und Lesben nicht mehr aufgrund ihrer sexuellen Orientierung von Clubs, Bars oder Hotels abgewiesen werden dürfen. Außerdem müssen sie im Gesundheitssystem gleichbehandelt werden und Zeremonien für Homo-Paare in Rathäusern zugelassen werden. Die Eingetragene Partnerschaft wird ab kommenden Monat in England möglich sein. Die Änderung des Gesetzes wurde im Oberhaus beschlossen. Die Blair-Regierung hat zu verstehen gegeben, sie akzeptiere die Ergänzungen. Bisher ist in England - anders als in Deutschland - schon Diskriminierung gegen Schwule und Lesben im Arbeitsleben verboten.
Bald Entscheidung über ADG in Deutschland
In Berlin beschäftigen sich CDU/CSU und SPD in den Koalitionsverhandlungen mit dem Antidiskriminierungsgesetz. Die Union befürwortet einen stark eingeschränkten Diskriminierungsschutz, der nur die EU-Vorgaben erfüllt. Laut dpa sind Ergebnisse am morgigen Freitag zu erwarten. (dk)



#1 manni2Anonym
#2 LuxuriaAnonym
  • 11.11.2005, 08:25h
  • Fragt man unsere "Konservativen", dann stehen den Briten bestimmt schlimme Zeiten bevor:
    Armut, Hunger und Elend werden sich über das Land legen, die Sitten werden verfallen (soweit in GB noch möglich) und Flüchtlingsströme werden sich auf das Festland ergießen. Im glückseeligen Deutschland hingegen bewahren uns die Unionsparteien vor solch schädlichem Unfug. Sie bewahren Sitten und Wirtschaft vor den Homo-Hunnen. Und deshalb wird es uns bald wieder prächtig gehen.

    Wer es glaubt...
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#3 GelegenheitskommentatorAnonym