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Berlin Die Tochter von Box-Legende Muhammad Ali, Laila Ali (27), hat Gerüchte dementiert, sie wäre lesbisch und würde eine Affäre mit Rapperin und Schauspielerin Queen Latifah (35) unterhalten. Die Gerüchte waren insbesondere durch ihre Trennung von Noch-Ehemann Johnny McClain (27) aufgetreten. Die Boxerin, die derzeit in Berlin für einen Kampf am 17. Dezember in der Hauptstadt trainiert, ist wenig begeistert über die Spekulationen: "Ja, ich werde mich scheiden lassen, aber ich date derzeit niemanden. Ich werde auch niemals eine Frau daten, weil ich nicht lesbisch bin. Es ist bedauerlich, dass meine Scheidung, solche Gerüchte ausgelöst hat", sagte die Amerikanerin gegenüber dem Entertainment-Magazin "zap2it.com". (jg)



25 Kommentare

#1 FoxXyAnonym
  • 14.11.2005, 17:17h
  • Was heißt hier "solche Reaktionen ausgelöst"?

    Was ist daran bedauerlich, wenn frau lesbisch ist? Ich finde es toll (und das von Anfang an)...

    FoxXy
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#2 SvenAnonym
  • 14.11.2005, 17:26h
  • Mir ist die nicht weiter bekannt, aber wenn vermutet wird, das sie lesbisch ist, nur weil sie boxt und sich von ihrem Mann scheiden lässt, ist das schon ziemlich bescheuert!
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#3 SaschaAnonym
  • 15.11.2005, 10:26h
  • Nicht weniger bescheuert wäre es aber zu unterstellen, dass sie hetero sei, wenn sie nicht boxen und sich nicht von ihrem Mann scheiden lassen würde. Soviel zu Unterstellungen einer bestimmten sexuellen Orientierung in unserer und anderen Gesellschaften...

    Ich wundere mich auch immer wieder darüber, weshalb alle zunächst einmal davon ausgehen, dass ich eine Freundin habe oder mich (sexuell/partnerschaftlich) für Frauen interessiere. Wäre ich irgendein Jungstar, hätte RTL sich vermutlich auch schon auf die Suche nach meiner Traumfrau gemacht!
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#4 seb1983
  • 15.11.2005, 17:10h
  • na die Cahnce dass jemand heterosexuell ist liegt ja nun so ca 9:1, um mal das populärste Modell aufzuführen.

    wenn ich dich treffe gehe ich ja auch davon aus dass du Deutscher bist ( und nicht Österreicher oder Schweizer ) und dass du z.B. nen Führerschein hast.

    Dass sie ne Lesbe ist haben vermutlich n paar Heteros in die Welt gesetzt die das nicht gut finden dass sie boxt :-)
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#5 SaschaAnonym
  • 15.11.2005, 20:47h
  • @seb1983: Sorry, aber wenn es um die Identität eines Menschen geht, dann hat weder ein Einzelner noch die Gesellschaft insgesamt das Recht, ihm auf Grund angeblicher Wahrscheinlichkeiten irgend etwas zu "unterstellen". Was für eine Vorstellung von Respekt, und zwar Respekt vor einem Individuum ebenso wie vor der Vielfalt, soll das denn sein? Ich halte es für eine absolute Unverschämtheit zu unterstellen, dass jemand heterosexuell ist, nur weil die Wahrscheinlichkeit dafür angeblich 9:1 beträgt (genau quantifizieren können wir das ohnehin erst dann, wenn die Gesellschaft damit aufhört, jungen Menschen etwas zu unterstellen und diese sich wirklich frei entdecken und entfalten können!). Genau in dieser Hinsicht muss sich das kollektive Bewusstsein dringend verändern: Menschliche Normalität liegt in der Vielfalt, und irgendwann sollte die heterozentrische Gesellschaft damit beginnen, das auch zu akzeptieren und zu respektieren!
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#6 seb1983
  • 16.11.2005, 16:00h
  • also doch nochmal gaaanz kurz was dazu:

    Sascha: nette Idee sicher, aber das menschliche Gehirn arbeitet hier seeeeehr viel einfacher: ich sehe dich auf der Straße, und im Bruchteil einer Sekunde durchflutet mich eine bunte Mischung ein Erkenntnissen:
    der ist bestimmt total nett
    hat schlecht geschlafen
    zieht sich gerne gut an
    etc etc

    das alles unterbwewusst und praktischerweise ohne Nachdenken :-)

    Man unterstellt einem Individuum in jeder Sekunde Dinge: dass man sich in einer Schlange brav anstellt
    sich nach dem Klo die Hände wäscht, deutsch sprichst und und und, vielleicht etwas banal aber auch alles Unterstellungen :-)
    Habe ja genug Umgang mit Komilitonen, in der Regel gehe ich mal davon aus dass sie Hetero sind, heißt nicht dass ich mich nicht vom Gegenteil überzeugen lasse :-)

    und:
    Respekt vor der Vielfalt.......
    nun eine sehr wohlklingende und äußerst blumige Formulierung, aber wo genau ist der Inhalt und die Begründung dafür??
    Vielfalt ist gut und will jeder logo, aber das klingt schon arg merkwürdig :-)

    und um letztendlich alle totzuschreiben :-) :

    nein bin an sich kein verklemmter der davon träum Hetero zu sein. Komme sowohl mit meinem Mitbewohner als auch allen Freunden gut klar obwohl sie Hetero sind und ab und hab sie sogar mal in die szene mitgenommen.
    Die kommen aus ganz Deutschland und es ist interessant zu sehen was sie für ein Bild von Schwulen haben. Daher kommt wohl auch meine kritische Haltung zu CSD und manchen szenegewohnheiten, ich finde es traurig was Schwule für ein bild von sich produzieren und ich dann aufklären muss dass die meisten eigentlich normal sind und nicht so rumrennen wie auf dem CSD

    naja bezüglich der Überschrift würde es in ner Hausarbeit wohl heißen "Thema verfehlt" :-)
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#7 SaschaAnonym
  • 16.11.2005, 16:48h
  • Bei deinen Ausführungen fällt mir vor allem auf, wie erfolgreich du die xenophobe Grundhaltung deiner Umgebung internalisiert hast. Du kannst einem ja fast leid tun, dass du dich bei deinen schön angepassten Hetero-Kumpels für die bösen schrillen Schwulen des CSD entschuldigen musst. Und dass Respekt vor der Vielfalt dir kein Begriff ist, das wundert mich angesichts solcher Einstellungen wahrlich nicht! Um auf das Ausgangsthema zurück zu kommen: Ich bleibe dabei, dass es vielleicht allgemein üblich, aber keineswegs akzeptabel ist, irgend jemandem irgendeine sexuelle Orientierung zu unterstellen. Hier geht es um ein sehr intimes und zugleich sehr bedeutendes Persönlichkeitsmerkmal, und die Gesellschaft hat gefälligst zu lernen und ja: zu respektieren, dass menschliche Normalität NICHT gleich Heterosexualität ist, sondern gleich der Vielfalt sexueller Identitäten!!!
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#8 SaschaAnonym
  • 16.11.2005, 17:01h
  • Also nicht nur eine "nette" oder "blumige" Idee, sondern schlicht und ergreifend eine Frage der Erziehung und Bildung!!!
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#9 seb1983
  • 16.11.2005, 17:56h
  • das man alles zu respektieren hat ist ja wohl logisch, auch Homosexualität ist normal!!
    Außerdem bin ich selber schwul und wo habe ich gesagt dass sie oder ich homophob wären??

    den CSD muss man als Schwuler ja nicht toll finden und: JA mir ist es SEHR peinlich zu erklären wenn sie erzählen dass sich auf einem CSD Kerle gegenseitig ANPISSEN in der Öffentlichkeit am Rande der Veranstaltung. Da müssen mir Heteros erklären dass sie eigentlich dachten es wäre ne politische Sache aber es 90% um Sex ging.

    nicht jeder muss mit dem Bild des schrillen Schwulen einverstanden sein dass von vielen Schwulenverbänden propagiert wird!!
    Ich bin ein ganz normaler 22 jähriger Student wie 10.000de andere auch. Und ich bin schwul? Na und? Bisher hatte keiner ein Problem damit.
    Keiner soll sich verstecken müssen jeder der es wissen will dem sag ich dass ich schwul bin, und spätestens wenn ich nach ner Freundin gefragt werd sag ich es den Leuten auch.
    Und um damit auf dein Fazit zu kommen: Somit wissen alle meine Freunde dass Homosexualität nicht den verzerrten Tunten auf einem CSD Wagen oder dem Klische
    des Friseurs entspricht sondern dass sie ÜBERALL sind, dass sie verschieden sind und der Normalität entsprechen.
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#10 SaschaAnonym
  • 16.11.2005, 20:12h
  • Die entscheidende Frage ist doch gerade, was du denn bitte unter "ganz normal" verstehst? Jemand, der seine sexuelle Identität in stärker extrovertierter Weise nach außen darstellt, ist für mich nicht weniger normal als deine lieben Heten, die sich rund um die Uhr an allen Ecken und auf allen Kanälen mit ihrer ach so atemberaubenden Sexualität in Szene setzen. Aber wehe, manche Homosexuelle nehmen sich das gleiche Recht (!!!) heraus (und der Anteil derjenigen, die sich beim CSD gegenseitig anpissen, dürfte etwa genauso hoch sein wie der Anteil der Heten, die auf der Love Parade öffentlich kopulieren), dann sind nicht wenige Leute, die sich selbst schwul nennen, gleich ganz peinlich berührt.

    Fazit: Vielleicht solltest du mal dein Normalitätsverständnis (und das deiner heterosexuellen Freunde) in Frage stellen. Aber auch gesellschaftskritisches Denken will gelernt sein - Stichwort Erziehung und Bildung!!!
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