Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?3842

Posen Die westpolnische Großstadt Posen hat den für kommenden Samstag geplanten CSD verboten. Eine Sprecherin des Bürgermeisters Ryszard Grobelny teilte mit, dass der "Marsch für Gleichheit" getaufte CSD "Leben, Gesundheit und Eigentum" gefährde, wenn er in der Innenstadt abgehalten werde. Im vergangenen Jahr griffen Skinheads die Demonstrationsteilnehmer an. Die Stadt habe angeboten, dass die Parade in einem unbewohnten Industriegebiet am Stadtrand stattfinden könne. Die Veranstalter haben das abgelehnt. Bereits im Juni war in Warschau der CSD vom damaligen rechtsgerichtete Bürgermeister und jetzigen Präsidenten Lech Kaczynski verboten worden. (dk)



42 Kommentare

#1 üwchenAnonym
  • 16.11.2005, 15:12h
  • Unbewohntes Industriegebiet? Wieso nicht direkt im heimischen Wohnzimmer bei Zimmerlautstärke?
    Geil ich Liebe Polen.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 SvenAnonym
  • 16.11.2005, 15:23h
  • Naja, wäre ja ein Sonntag, da stören die Homos wenigstens nicht die Arbeitenden ...
    Aber noch gibt es keinen Grund zu meckern, Polen ist noch freier als Italien.
    Oder sollte man sich nicht immer am schlechtesten orientieren???
    *Achtung Zynismus!*
  • Antworten » | Direktlink »
#3 ScienceAnonym
  • 16.11.2005, 15:46h
  • Noch ist Polen nicht verloren, aber die spinnen! Nicht nur die Römer auch die Polen!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 mezzoAnonym
  • 16.11.2005, 15:58h
  • Ich möchte die Selbstgefälligen hier dann doch mal an den CSD in Altötting erinnern, der dort auf den Dultplatz verbannt wurde, weil man Angriffe von fanatischen Christen erwartete und man den Einwohner der Stadt nicht zumuten wollte, dass der Teufel durch ihre Straßen tanzt. Auch der Stadtrat suchte dort händeringend danach den CSD zu verbieten. Altötting liegt übrigens in der Bundesrepublik Deutschland.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 GogartAnonym
  • 16.11.2005, 16:37h
  • ja, mezzo, da hast Du recht.
    Allerdings ist Posen eine ziemlich große Stadt und meiner Meinung nach sollte diese etwas dafür tun, dass Schwule und Lesben ungestört demonstrieren können als den Nazis auch noch in die Hände zu spielen!

    Warum gibt so wa keinen Rüffel aus Brüssel?
  • Antworten » | Direktlink »
#6 SaschaAnonym
  • 16.11.2005, 16:37h
  • Wo auch immer, ein derartiges Demonstrationsverbot widerspricht allen fundamentalen Menschen- und Bürgerrechten und darf in KEINEM Land der EU geduldet werden. Zweifellos häufen sich aber derzeit Angriffe auf die Menschenwürde von Homosexuellen vor allem in Polen, weshalb die EU dringend tätig werden und Sanktionen verhängen sollte. Einige osteuropäische Länder (d.h. insbesondere deren Regierende) müssen sich entscheiden, ob sie sich zu den Werten von Freiheit, Gleichheit und Demokratie im Sinne der Französischen Revolution oder zur rechtsfundamentalistischen Pseudo-Demokratie à la Bush bekennen wollen. Im letzteren Fall allerdings haben sie in der EU nichts mehr verloren!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 andyAnonym
  • 16.11.2005, 16:51h
  • @gogart . du fragst , warum keinen rüffel aus brüssel gibt ? die sache ist klar . wir sind nur "schwule" und die gehören abgeknallt und verbrannt zu werden ! so einfach ist es !
  • Antworten » | Direktlink »
#8 seb1983
  • 16.11.2005, 18:12h
  • falsch gedacht: es gab bereits einen Rüffel aus Brüssel, zumindest eine Verwarnung

    kann allerdings nicht sagen welche Institution das war, habe nur nen Artikel in der FAZ mal gelesen dazu vor Wochen, es ging jedenfalls um Warschaus Verhalten gegenüber Minderheiten, darunter wörtlich aus Homosexuelle

    zum wiederholten male: ein EU ausschluss ist nicht möglich sondern nur ein Austritt, dies allerdings jederzeit.
    Einziges Mittel beim Verstoß gegen EU Recht sind Sanktionen ( etwa beim dt. Haushaltsdefizit )
  • Antworten » | Direktlink »
#9 TimAnonym
  • 16.11.2005, 19:06h
  • Anstelle mit fadenscheinigen Pseudoerklärungen den CSD zu verbieten, sollten sie lieber für einen umfassenden Schutz sorgen!

    Würden die polnischen Politiker mit positivem Beispiel vorangehen, wäre auch die Gewalt niedriger!

    Ich kann nur hoffen, die EU macht den Polen schnellstmöglich klar, dass das nicht geht!
  • Antworten » | Direktlink »
#10 wolfAnonym
  • 17.11.2005, 09:32h
  • wodurch unterscheiden sich fanatische christen von militanten faschisten ????
    da müssen wirklich die politiker ran, sowohl in polen, als auch eu-weit.
    hier werden npd-demos von tausenden polizisten geschützt, auf steuerzahlerkosten, aber schwule bürgerrechte sind zu teuer !
  • Antworten » | Direktlink »