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  • 11. Dezember 2003, noch kein Kommentar

Berlin Die Einstellung der Deutschen zu Lesben und Schwulen hat sich negativ verändert, besagt zumindest eine Studie des Bielefelder Soziologen Wilhelm Heitmeyer. Das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung untersuchte zum zweiten Mal unter seiner Leitung die Einstellungen der Bevölkerung zu sozialen Minderheiten. 36 Prozent der Befragten fanden die Aussage, es sei ekelhaft, wenn Homosexuelle sich in der Öffentlichkeit küssen, zutreffend; im Vorjahr waren es noch 33,3 Prozent gewesen. Andere Minderheiten, bei denen sich die negative Tendenz ebenfalls vergrößerte, stehen allerdings schlimmer da: so finden 59,1 Prozent der Befragten, dass zuviele Ausländer in Deutschland leben, 46,5 Prozent finden Obdachlose in den Städten "unangenehm". (nb)