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Die Komödie "Macho im Schleudergang" feiert am 17. November auf ProSieben Premiere.

Von Carsten Weidemann

Ein überzeugter Macho sieht plötzlich rosa! Tom (Jan Sosniok) schreibt für ein Automagazin, liebt seine Kumpels, Fußball, Bier und natürlich Frauen – ein typischer Macho eben. Selbstverliebt spaziert er auf der Sonnenseite des Lebens, bis er beim Autotest eines neuen Maseratis einen Crash baut: Die heiße Irina (Diana Herold) wollte ihm während der Fahrt einen Blow- Job verpassen. Das Resultat: Er wird gefeuert, seine Freundin Manu (Loretta Stern) macht Schluss und Tom wird ein Fall von Hartz IV. Schließlich bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich bei einem Frauenmagazin zu bewerben. Doch Chefredakteur Gross (Robert Lohr), ebenfalls ein Bilderbuchmacho, stellt nur Frauen und Schwule ein. Tom zwängt sich in Frauen-Klamotten, liefert einen showfähigen Tunten-Auftritt und wird eingestellt. Seine neuen Kollegen: die frustrierte Single-Frau Babette (Lila Lehner), der wirklich schwule Chris (Thomas Morris) und die Traumfrau Andrea (Doreen Jacobi).

Dummerweise schlüpft Toms alter Ego immer wieder durch die Verkleidung, Chris gibt ihm mehr Zuneigung, als gewünscht ist, und er selbst verliebt sich Hals über Kopf in Andrea. Außerdem eröffnen sich Tom völlig überraschende Einblicke in die Frauenwelt, von denen er nie zu hoffen gewagt hätte. Hauptdarstellerin Doreen Jacobi kann das nachvollziehen: "Ich habe ein paar schwule Freunde und mein Verhältnis zu ihnen ist tatsächlich das einer besten Freundin." An Machos mag sie aber, dass sie unglaubliche Gentlemen sind und einer Frau das Gefühl geben, auf Händen getragen zu werden. Doch damit allein ist es nicht getan: "Ansonsten kann ich nicht viel mit Männern anfangen, die eine leere, aufgeblasene Hülle sind – und ich denke, dass ist das, was man hierzulande unter Macho versteht."

"Macho im Schleudergang" mit Jan Sosniok, Doreen Jacobi, Loretta Stern, Arndt Schwering-Sohnrey, Diana Herold – am Donnerstag, den 17. November 2005, 20.15 Uhr, als Deutschland-Premiere auf ProSieben

16. November 2005



#1 tada04Anonym
  • 17.11.2005, 08:45h
  • Mal ganz ehrlich: ein Potpourri von Klischees, aufgepeppt mit ein paar Anekdoten und deutschen Witzeleien. Schon allein im obigen Text sind beinah alle bekannten Stereotype aufgeführt. Vermutlich wird es nur eine Aneinander-Reihung von unglaublich schlechten Witzen, Zoten und Vorurteilen ohne Tiefe und Schärfe der Charaktere.
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#2 dragonwarriorAnonym
#3 DavidAnonym
  • 18.11.2005, 01:18h
  • Ich zitiere meine Programmzeitschrift:
    Wertung: grausig
    Kommentar: Peinlich, die peinlichste Darstellung der letzten Jahre.
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#4 DotMarcusAnonym
  • 18.11.2005, 11:06h
  • Pro7 goes queer?
    Ok - der US-Hit Queer as Folk kommt nach Deutschland. Und das ist mal eine echt "schwule" Serie.
    Aber - das war weder ein "schwuler" Film noch eine real abgenommene Satire.
    Jan Sosniok ist ein toller Schauspieler, aber dieser Film - nein. Der ist weder toll noch irgendwie annähernd sehenswert. Voll auf Klischees, Hetenwitzen und schlechten Vorurteilen aufgebaut.
    Schade, denn eigentlich hätte rein das Thema - wirklich was werden können.
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#5 bareloversAnonym
  • 18.11.2005, 11:21h
  • scheiss pro sieben/sat 1 ist doch inzwischen BILD-gestweuert, da eigentum der axel-springer-ag!

    also boykottieren!
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#6 madridEUAnonym
  • 18.11.2005, 13:15h
  • Normalerweise gehen wir hier nicht auf Privatkanäle wie Pro7, aber des Titels wegen dachte man, sich enventuell repräsentiert zu wissen. Urteil: Unmöglich, den Streifen bis zum bitteren Ende durchzustehen. Schliesse mich deprimiert allen Vorrednern an. Wie kann es nur möglich sein, diese uralten und abgedroschenen Klischees ohne jeglichen Witz einem mündigen Hetero- oder Homopublikum vorzusetzen ?
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