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Berlin Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hat sich in einer Pressemitteilung für ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz ausgesprochen. Ihr Ministerium werde "weiter dafür eintreten, dass neben den europarechtlichen Vorgaben (ethnische Herkunft, Geschlecht) bei Massengeschäften des täglichen Lebens niemand wegen seiner Weltanschauung, einer Behinderung, seines Alters und seiner sexuellen Ausrichtung benachteiligt werden darf." Im Koalitionsvertrag war lediglich davon gesprochen worden, die EU-Richtlinien umzusetzen. Zypries sieht darin kein Hindernis: "Es gibt keine Festlegung, dass dies ohne inhaltliche Erweiterung der Vorgaben aus Brüssel geschehen muss". Dagegen hat sich die designierte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dagegen ausgesprochen, über die Vorgaben aus Brüssel hinauszugehen. (dk/pm)



Gleichbehandlung: Union bleibt beim "Nein"

Brigitte Zypries unter Beschuss: Die Union wettert gegen die vorgeschlagene Gleichstellung von Homo-Paaren im Adoptionsrecht; Grüne und FDP zetern, weil die Justizministerin jahrelang nichts unternommen habe.
Zypries-Studie: Homo-Recht auf Adoption gut für Kinder

Eine am Donnerstag vom Justizministerium vorgestellte Studie beweist, dass Kinder in Regenbogenfamilien keine Nachteile haben.
Zypries: Pius-Bruderschaft betreibt "Hetze gegen Minderheiten"

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hat der katholischen Pius-Bruderschaft wegen ihrer Kampagne gegen Schwule und Lesben "religiösen Extremismus" vorgeworfen.

13 Kommentare

#1 wolfAnonym
  • 17.11.2005, 16:28h
  • eigentlich ist es eine unverschämtheit, ausgerechnet diese dame kommt nun so daher, nachdem sie jahrelang alles verschleppt und verpennt hat !
    und nun, da durch unsere ruhmreiche (?)kanzlerin kaum noch eine echte chance besteht, diese verlogenen töne ?
    eines hat sie offensichtlich immer noch nicht begriffen, wir schwule haben jahrzehntelang gelernt uns selber zu verarschen !!!!!
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#2 LinkerCacheAnonym
  • 17.11.2005, 17:04h
  • @Wolf: Auch eine Zypries hat sicher inzwischen gemerkt, das der "S"PD immer mehr wähler und mitglieder wegrennen. Das wird der ganze grund sein...
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#3 gerdAnonym
  • 17.11.2005, 17:50h
  • Bin mal gespannt, ob sich Herr Müntefering und Frau Zypries im Zivilrecht bei der Aufnahme von homosexuellen Menschen behaupten....
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#4 LinkerCache^Anonym
  • 17.11.2005, 18:02h
  • hoffen wir mal, lieber gerd, das dies nicht so endet wie bei den achso bösen arbeitslosen....
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#5 manni2Anonym
#6 markusAnonym
  • 18.11.2005, 09:11h
  • Diese ewig gleichen Jammerlappen-Kommentare hier sind schlicht zum Kotzen :-)

    Ich habe eher den Eindruck, es geht euch viel zu gut in eurem lebensumfeld. Sicher stehen noch einige wichtige Rechte bis zur "Gleichberechtigung" lesbischer, schwuler und Transgender-Lebensweisen aus. Schon mal darüber nachgedacht, daß auch Politiker nur Menschen sind. Schon mal mitbekommen, daß Menschen durch Erfahrung lernen und Meinungen sich ändern können. Ich habe Brigitte Zypries in diesem jahr auf 2 CSD´s Stadtfesten persönlich erlebt, sie in Frankfurt eineinhalb Stunden begleitet. Ich habe ein angenehmes Bild von der PERSON Zypries bekommen, die sehr wohl zuhört und Probleme und Sorgen andere Menschen wahr- und ernst nimmt. Ein wichtiger Hemmfaktor dieser Regierung (Otto Schily) ist weg!! Gebt der Dame eine Chance oder versteckt euch weiter in den Jammerlöchern dieser Republik!!
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#7 blumen-freundAnonym
  • 18.11.2005, 10:38h
  • @ marcus:
    ja, Otto Schily ist weg.
    aber - nur für den fall, dass du es nicht mitbekommen haben solltest:
    dafür sind jetzt z.b. Schavan, von der Leyen, Schäuble und Glos da.
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#8 markusAnonym
  • 18.11.2005, 11:16h
  • Umso wichtiger ist es, daß man die Partei, die in der Regierung für Homo-Themen steht und auch in den letzten 7 Jahren stand unterstützt und nicht in dieses eweige Genöle einstimmt. Wollt ihr weitere Fortschritte oder nicht?
    Also dann unterstützt die SPD in diesen Dingen, anstatt ständig Untätigkeit und dergleich zu unterstellen, wenn ihr gar nicht wißt, was hinter den Kulissen läuft.
    Schavan ist ne verkappte Lesbe und von der Leyen muß man gemeinsam mit den Verhandlern der SPD davon überzeugen, was der Bundesregierung blüht, wenn hier nichts weiter passiert. Im übrigen liegen ADG und LPartErgG bei Brigitte Zypries!

    Nicht maulen, sondern mithelfen wäre angebracht.
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#9 FloAnonym
  • 18.11.2005, 13:34h
  • Hat jetzt auch Frau Zypries die letzten Wahlanalysen gelesen oder woher dieser Sinneswandel?

    Aber das ist doch ganz klar Taktik: jetzt wo man weiß, dass Homos eh nicht ins ADG aufgenommen werden, kann man natürlich viel fordern. Dann kann man schön behaupten, man hätte ja gewollt, aber die Union wäre nun mal hart geblieben und sie hätten nun mal mehr Stimmen.

    Und schon gibt es wieder Homos, die drauf reinfallen und weiter brav SPD wählen...

    Naja, wenn wir uns so leicht täuschen lassen, haben wir es vielleicht echt nicht besser verdient!
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#10 wolfAnonym
  • 18.11.2005, 16:38h
  • @ markus
    da muss dir wohl einiges entgangen sein, bei deiner geliebten spd !
    die letzten "spd-politiker ", wie wehner, brandt und schmidt ect., haben sich schon lange verabschiedet, leider taugt der nachwuchs nicht allzuviel.
    ausser diesem halbgaren, unsozialen und sogar diskriminierendem lebenspartnerschaftsgesetz, ist seit 1969, nichts mehr für homosexuelle von seiten der regierung getan worden.
    also was heisst hier gejammer ? wieviel jahrzehnte sollen wir denn noch warten, es geht um gleichbehandlung und nicht um privilegien!
    und von einer frau in der politik erwarte ich auch, dass sie ihre frau steht, erst recht als ministerin.
    ich habe 35 jahre spd gewählt, mit sicherheit dieses jahr zum letzten mal, wer wurde denn dieses jahr eigentlich von dieser partei gewählt ? oder besser, wer ist vom "personal" noch an bord ?
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