Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?3882

Wien Volksanwalt Ewald Stadler hat Homo-Paare als "pervers" bezeichnet. Der Politiker der freiheitlichen FPÖ hatte am Dienstag bei einer Parteiveranstaltung erklärt: "Homosexuelle und andere perverse Partnerschaften" werde die FPÖ nicht anerkennen. Stadler ist einer von drei Bundesvolksanwälten, deren Aufgabe es ist, zwischen Bürgern und Ämtern zu vermitteln. Die Anwälte werden von den Parteien für sechs Jahre bestimmt und können nicht abgewählt werden. Nun ist in Österreich eine Debatte darüber entstanden, ob die Möglichkeit einer Absetzung der Volksanwälte eingeführt werden solle. Der SPÖ-Fraktionsvorsitzende Josef Cap bezeichnete das im Radiosender Ö1 als "überlegenswert". Wilhelm Molterer, Fraktionsvorsitzende der konservativen ÖVP, plädierte für die Abwählbarkeit bei einer Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament. Stadler selbst verteidigte seine Äußerungen: "Wer soll mir das verbieten? Das ist eine Wertung, die ich mache. Ich nehme mir das Recht heraus, diese Wertung vorzunehmen." Stadler, der dem deutschnationalen Flügel der FPÖ zugerechnet wird, stand bereits häufiger in der Kritik. So hatte er sich 2002 für einem "enttabuisierten Umgang mit unserer Geschichte" ausgesprochen und den in Deutschland wegen Volksverhetzung verurteilten Holocaust-Leugner Horst Mahler als politisch Verfolgten bezeichnet. (dk)



22 Kommentare

#1 SvenAnonym
  • 17.11.2005, 17:13h
  • Ich denke, der sollte nicht abgewählt werden, sondern besser inhaftiert und resozialisiert.
    Die Östreicher müssen vor solchem geistigen Dünnschieß geschützt werden.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 LinkerCacheAnonym
  • 17.11.2005, 17:13h
  • Das kommt davon, wenn aus "Protest" Nazis gewählt werden. Ich hoffe nur, das es in der BRD beim schlechten Beispiel Sachsen bleibt und sich dieses Phänomen nicht auf noch mehr Länder ausbreitet, denn Faschistische Ideale sind keine Meinung, sondern Verbrechen.

    Nichts gegen Sachsen & Österreicher im Allgemeinen, nur leider sind bei den Wählern solcher Parteien auch immer mal wieder ein paar verirrte Schwule dabei...
  • Antworten » | Direktlink »
#3 madridEUAnonym
  • 17.11.2005, 18:32h
  • Was heisst das schon, wenn die FPÖ feststellt, wer und was pervers ist. Pasolini
    hatte seinerzeit auch von seinen kommunistischen Freunden die Schnauze voll, weil sie keine Schwulen duldeten. Rechtsaussen und Linksaussen gesellt sich gern !
  • Antworten » | Direktlink »
#4 LarsAnonym
#5 RobertAnonym
  • 17.11.2005, 19:47h
  • Sehr geehrter Herr Stadler!
    Weshalb bin ich in Ihren Augen pervers? Weil ich meinen Freund liebe, weil ich fühle, weil ich empfinde, weil ich verehre? Herr Stadler, muss ich denn mein Leben und meine Gefühle Ihnen gegenüber rechtfertigen? Ich fürchte NEIN!!
    Ach, Herr Stadler....lassen Sie mich doch zufrieden....wie auch ich Sie in Ihrem spießigen Leben zufrieden lasse, Ihnen ist doch nicht mehr zu helfen....!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 chrisAnonym
  • 17.11.2005, 20:18h
  • Die meisten Menschen in Führungspositionen oder noch weiter oben Politik/Kirche die eventuell Ihr zwielichtiges Leben bzw. das wahre Ich (Bedürfnis) verleugnen und unterdrücken sind immer auf Konfrontations- Kurs. Da kenne ich einen italienischen. Politiker der bis vor kurzem noch alles was Schwul - dagegen war. Jetzt lebt er als offener Schwuler und ist in der Politik in italia eine Stütze für die Schwulen. Ich denke dieser Herr S. in Österreich ist ein heimlicher Sex Kino Stammgast sowie eine verkappte Schwuchtel.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 manni2Anonym
  • 17.11.2005, 21:01h
  • Herr Stadler, ich nehme mir auch das Recht einer Wertung vor...sind sind eine arme HETE
  • Antworten » | Direktlink »
#8 jojoAnonym
  • 17.11.2005, 22:12h
  • DAS WIRD DEM HAIDER ABER NICHT GEFALLEN, DER IST NAEMLICH SELBER SCHWUL, DAS WEISS JEDER BEI DEN OESIS. DER SOLLTE MAL SEINEN FRUEHEREN SCHAEFF FRAGEN, WAS DER VON SCHWULEN HAELT. WER SCHIMPFT DER KAUFT!
  • Antworten » | Direktlink »
#9 UweAnonym
  • 18.11.2005, 08:14h
  • Wer einem "deutschnationalen Flügel" (in Österreich!) angehört und mit Holocaust-Leugnern sympathisiert, ist in der Politik untragbar.
    Also: wenn Abwählen (noch) nicht geht, juristische Möglichkeiten prüfen, gegen solche Hetzer vorzugehen.
    Denn das Beleidigen ganzer Bevölkerungsgruppen fällt nicht unter die Meinungsfreiheit.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 wolfAnonym
  • 18.11.2005, 08:51h
  • @ chris
    wenn man sich die physognomie und den verklemmten gesichtsausdruck, des herrn stadler anschaut, könntest du recht haben.

    hat jemand die e-mailaddy, damit man sich bedanken kann ?
  • Antworten » | Direktlink »