Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?3895

Neu Delhi/Genf Die weltweite HIV-Epidemie hat einen neuen Höchststand erreicht: Mit 40,3 Millionen Infizierten leben nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) in diesem Jahr mehr Menschen mit dem Virus im Blut als jemals zuvor. Allein für 2005 geht der Welt-Aids-Bericht von 4,9 Millionen neuen Infektionen mit dem Erreger und 3,1 Millionen Todesfällen durch die Immunschwäche aus. Der Bericht des UN- Aidsbekämpfungsprogramms UNAIDS wurde am Montag in mehreren Ländern zeitgleich veröffentlicht. Zugleich gibt es in manchen afrikanischen Ländern einen Lichtblick: Durch Aufklärung und Vorsorge scheine in Kenia, Uganda und Simbabwe der Anteil der HIV-Infizierten an der Bevölkerung leicht zu sinken, heißt es in dem Bericht. Im Zentrum der Krise stehen weiterhin die Länder südlich der Sahara. Hier sind fast 26 Millionen Menschen infiziert, 3,2 Millionen kamen 2005 hinzu. Auch in Osteuropa, Zentral- und Ostasien steigt die Zahl der Infizierten. 95 Prozent der weltweit Betroffenen leben in Entwicklungs- oder Schwellenländern. Aber auch in Deutschland ist die Zahl der HIV-Neuinfektionen im ersten Halbjahr 2005 dramatisch gestiegen. Nach Angaben des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) steckten sich von Januar bis Juli 1164 Menschen neu mit dem Aidsvirus an. Das waren rund 20 Prozent mehr registrierte Fälle als im ersten Halbjahr 2004. Die Ursachen sieht das RKI vor allem in der Zunahme von ungeschütztem Sex. Seit einer Entdeckung im Jahr 1981 hat das Virus weltweit mehr als 25 Millionen Menschen getötet. Aids ist nach wie vor unheilbar, eine Impfung ist nicht in Sicht. (nb/pm)



Hein & Fiete: Mehr Platz, mehr Gesundheitsvorsorge

Hamburgs schwuler Infoladen Hein & Fiete erhält zusätzliche Senatsgelder, um neue Räume im Dachgeschoss anzumieten.
Wenn HIV-Medikamente nicht mehr wirken

Müssen sich Menschen mit HIV Sorgen machen, dass ihre Therapie wegen Resistenzen bald versagt?
Mehr Syphilisfälle wegen Facebook?

Ein Vertreter einer englischen Gesundheitsbehörde schlägt Alarm: Facebook soll zu Sex mit Fremden verleiten und eine Ursache für den Anstieg der Syphilis-Raten sein.