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Von Dat tat Do

Der "schrille" Lorenzo ist raus. Schon bei der dritten Mottoshow von "Deutschland sucht den Superstar" schied er mit dem Culture-Club-Hit "Karma Chameleon" aus. Das Adjektiv "schrill" hatte der 19-Jährige von Daniel Küblböck geerbt – konnte diesen Hype aber nicht in Stimmen umsetzen. "Der tuntige Auftritt des Gummi-Männchens kam nicht gut an", analysiert der Kölner Express. "Abgesehen davon, dass er selten den richtigen Ton traf." Vor seinem Ausscheiden sprach er mit queer.de über die Medien, Küblböck und seinen ungeliebten Spitznamen "Lady Lorenzo". Im Vorgespräch hatte er schon einmal dementieren lassen, dass er schwul ist. Fragt sich bloß, weshalb er nach eigenem Bekunden zwei Stunden braucht, um sich morgens fertig zu machen.

Wieso hast du den Weg über eine Castingshow gewählt?
Es war für mich sehr schwer, jemanden zu finden, der mich produzieren möchte, weil ich so ausgeflippt bin. Ich bin zu sehr Paradiesvogel, so dass die Leute immer Bedenken hatten, dass keiner meine CDs kauft. Das Risiko wäre zu groß für die Plattenfirmen. Ich habe dann die ersten Castingsendungen gesehen, und als "Superstar" dann einen Solokünstler suchte, hab ich mich dort beworben, weil ich hoffte, ich komme weiter.

Siehst du die Gefahr, von den Medien schnell hochgejubelt und fallen gelassen zu werden?
Eigentlich nicht, in Bezug auf Daniel Küblböck und meine Sexualität aber schon. Ich hätte lieber, dass es bei mir - wie bei den anderen Kandidaten auch - vorrangig ums Singen ginge. Mich stört, dass bei vielen Menschen, die mich interviewen, der Gesang ein bisschen untergeht und andere Dinge im Vordergrund stehen. Ich finde es auch den anderen Finalisten gegenüber unfair, weil sie dann weniger in den Medien sind als ich, und diese Tendenz spüre ich bereits jetzt.

Manche behaupten, du seist der würdige Nachfolger von Daniel Küblbock...
Es nervt mich sehr, dass mich alle als billigen Daniel-Abklatsch hinstellen. Ich hasse diese Frage. Ich möchte als ich selbst akzeptiert werden und nicht als Daniel-Kopie.

Worin unterscheidest du dich denn von Daniel?
Daniel ist einfach nur crazy. Unsere einzige Gemeinsamkeit ist, dass wir beide ganz gerne "am Rad drehen". Unser Aussehen ist total unterschiedlich, und unser Musikgeschmack ebenso. Ich weiß nicht, was Daniel privat hört, aber ich glaube nicht, Hip Hop, Soul und R’n’B, was meine Lieblingsmusikstile sind.

Juror Thomas Bug hat dich als "Lady Lorenzo" bezeichnet. Hat das dich getroffen?
Das finde ich zu krass und total doof. Privat ist es vielleicht okay, aber bei "DSDS" hören es Millionen Menschen, und so ein Ausdruck drängt mich in eine Ecke, in die ich nicht will und auch nicht hingehöre.

Was möchtest du erreichen in deinem Leben?
Ich möchte Superstar werden, deswegen mache ich ja mit. Und im Bereich Mode werde ich vielleicht ein deutscher Versace, wenn ich mal meine eigenen Kollektionen auf dem Markt habe!

12. Dezember 2003



#1 PeerAnonym
#2 ThorstenAnonym
  • 28.12.2003, 13:04h
  • Ich verstehe eh nicht, wie man diese Supertunte soweit kommen lassen konnte. Sieht nach nichts aus, singt wie meine Oma in der Badewanne und bedient das schwule Klischee wirklich 100 %ig. Als Bedienung in einem drittklassigen Schwulenlokal vorstellbar!!!!
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#3 daniela bidoAnonym
  • 01.05.2004, 11:31h
  • gut das geschmäcker verschieden sind. hey wie wär`s mit toleranz? ich weiß...ist´n fremdwort...
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