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  • 28. November 2005, noch kein Kommentar

Die Amis werden ihrer Lolitas nicht müde. Pop-Schnuckelchen Hilary Duff hat mit "Most Wanted" ein neues Album in den Läden.

Von Jan Gebauer

Okay, der Vergleich mag vielleicht nicht originell sein, aber dennoch drängt sich jener von Hilary Duff mit Britney Spears förmlich auf. Blond, süß und gerade 18 Jahre alt: die Ingredenzien der beiden Pop-Lolitas sind ähnlich. "Most Wanted" heißt das neue Alben von Duff, das bereits auf Platz eins der US-Charts stand. Aber so neu ist das Werk eigentlich nicht, denn es versammelt Songs aus den vorherigen Alben im neuen Mix ebenso wie frisch eingespieltes Radio-Futter. Dabei orientieren sich Duff und ihre Produzenten weit weniger an Spears als an der US-Abräumerin 2005: Kelly Clarkson, die ja bekanntlich in den USA die erste "DSDS"-Variante "American Idol" gewann. Und so vereinigen sich auf "Most Wanted" die beiden Welten, die Duff zuvor mit und "Metamorphosis" (2003, USA # 1) und "Hilary Duff" (2004, USA # 2) vorlegte. Einmal hübsch teen-poppig, beim anderen Mal rotzig-angerockt – so wie es eben derzeit extrem gefragt ist, man denke nur an Ashlee Simpson oder Avril Lavigne. Das durchaus gefällig klingen – oder eben schon beim Titel abschrecken: "Girl Can Rock". Das tut sie zwar nur bedingt, aber dennoch ist "Most Wanted" ein unterhaltsames Plättchen zum Bügeln, Spülen oder Aufräumen.

Fazit: Extrem amerikanische Angelegenheit, die es hierzulande wahrscheinlich schwer haben wird, denn auch Duffs Kinofilme laufen nicht wirklich gut in den Lichtspielhäusern, wenn sie überhaupt den Weg dorthin finden.

Anspieltipps: "Wake Up", "Come Clean", "So Yesterday", "Mr. James Dean"