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Hamburg (queer.de) - Mode-Zar Karl Lagerfeld (67, n. a. A. 72) bekommt am 1. Dezember den Bambi in der Kategorie "Kreativität" verliehen. Die Jury ehrt ihn für seine herausragenden Erfolge als Modeschöpfer, für seine umfassende Kreativität als Fotograf und Designer und für die kreative Inszenierung seines eigenen Lebens als ästhetisches Gesamtkunstwerk, so die Online-Ausgabe der "Bunten". "Karl Lagerfeld verstand es wie kein Zweiter, in der schnelllebigen Welt der Mode über Jahrzehnte an der Spitze zu bleiben und dabei immer wieder unnachahmliche Trends zu setzen", begründet die Bambi-Jury ihre Entscheidung. Lagerfelds seit Jahrzehnten ungebrochener Weltruhm als kreativer Genius zeige, dass ihm das seltene Kunststück gelungen sei, sich immer wieder neu zu erfinden und sich dabei selbst treu zu bleiben. Bezüglich seiner Sexualität gab sich Lagerfeld stets nebulös. So sagte er 1996 gegenüber der Zeitung "Zeit": "Die Leute danach einzuteilen, was sie für sexuelle Vorlieben haben, ist heute doch überholt. Daraus soll man kein Drama machen. Das will ich auch von meinen besten Freunden nicht wissen, weil man darüber nicht amüsant reden kann. Das wird dann gleich so persönlich." (jg)



#1 SaschaAnonym
  • 01.12.2005, 13:14h
  • Ja, ja, noch so ein "Vorbild", das sexuelle Vorlieben mit sexueller Identität verwechselt. Heterosexuelle machen in dieser Gesellschaft in der Tat "kein Drama" aus ihrer Sexualität, sondern setzen sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit ihr in Szene - und wie gesagt: dabei geht es nicht in erster Linie um "Vorlieben", sondern um Identität. Erst dann, wenn alle Homosexuellen - und gerade diejenigen, die in der Öffentlichkeit stehen - das begreifen und sich genauso selbstverständlich mit ihrer Identität zeigen wie ihre heterosexuellen Kollegen, wird sich etwas ändern. Aber dann ganz bestimmt!
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