Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?3949

Washington (queer.de) - Die USA haben die Festnahme dutzender offenbar homosexueller Männer in den Vereinigten Arabischen Emiraten verurteilt, denen eine medizinische Behandlung angedroht wurde, berichtet AFP. Die US-Regierung verurteile eine Ankündigung des Innenministeriums in Abu Dhabi, wonach die bei einer Razzia in einem Hotel festgenommenen Männer mit Hormonen behandelt werden sollten, erklärte US-Außenamtssprecher Sean McCormack am Montag. Er rief die Emirate auf, unverzüglich jegliche Form staatlich verordneter Hormon- oder psychologischer Behandlung von Schwulen einzustellen und sich an internationale Rechtsstandards zu halten. Die Polizei in Abu Dhabi hatte am Wochenende 26 Männer unter dem Verdacht festgenommen, eine Schwulen-Hochzeit durchgeführt zu haben. Den Festgenommenen drohen neben der Hormon-Behandlung Prügelstrafen und bis zu fünf Jahre Gefängnis. Ein Regierungssprecher erklärte inzwischen, die Aussage, die Männer bekämen medizinische Eingriffe, sei die Privatmeinung eines Beamten gewesen und nicht die Ansicht der Vereinigten Arabischen Emirate. (nb/pm)



Video: So macht man Schwule hetero

Ein auf Youtube veröffentlichtes homophobes Video aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zeigt, wie aus einem effeminierten Schwulen ein "richtiger Mann" gemacht wird.

22 Kommentare

#1 seb1983
  • 29.11.2005, 16:33h
  • erst akzeptiert die CSU Homoplakate und jetzt sprechen sich die USA für den Schutz von Homosexuellen aus.
    Was ist nur mit den guten alten schwulen Feindbildern los :-((((
  • Antworten » | Direktlink »
#2 shadAnonym
  • 29.11.2005, 17:15h
  • Naja die Amis müssen halt Prioritäten setzen und scheinbar steht "Öl-Lander ansighen" höher als "gegen Schwule vorgehen"
  • Antworten » | Direktlink »
#3 bäume-freundAnonym
#4 AxelAnonym
  • 29.11.2005, 22:32h
  • und schließlich soll man ja homosexuellen menschen mit "takt und achtung" begegnen.
    aus einer krächzenden krähe wird noch lange kein singvogel.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 LinkerCacheAnonym
  • 30.11.2005, 09:49h
  • Sieh mal einer an. Das Land, dessen Regierung am liebsten die Menschenrechte abschaffen würde, da sie diese eh mit füßen treten & dessen Bevölkerung zu mehr als zwei drittel nicht an die Evolution glaubt, regt sich darüber auf, das Homosexuelle verfolgt werden....

    Mehr infos zu Menschen- & Bürgerrechtsverletzungen in den USA:
    www.michael-moore.com
  • Antworten » | Direktlink »
#6 ScienceAnonym
  • 30.11.2005, 17:08h
  • Ganz ernsthft muß man hier wohl sagen, daß es der Bushadminstration sicher nicht um die Schwulen geht. Sondern einfach darum ein Erdölreiches Land mal wieder zu ermahnen! Weil Herr Bush ja schließlich ein leuchtendes Bespeil für Menschenrechte und Demokratie ist!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 bäume-freundAnonym
  • 30.11.2005, 18:46h
  • ich denke, jetzt tut ihr der amerikanischen regierung aber mehr als unrecht.
    ich jedenfalls glaube daran, dass selbst ein george w. bush soviel mitgefühl hat, dass sich ihm angesichts von zwangs-hormonbehandlungen schwuler männer die nackenhaare sträuben.
    also...
    bei allem anti-amerikanismus, den man haben kann, und den hier einige von den vorrednern mal wieder haben raushängen lassen... ich denke das ging zu weit.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 holga-waldaAnonym
  • 30.11.2005, 19:50h
  • @: bäume-freund

    du hast recht bush l i e b t schwule:

    Prostitution im Weißen Haus

    DER FALL JEFF "GANNON"Falscher Journalist mit falschem Namen und halbseidener Vergangenheit als Stichwortgeber bei den Pressekonferenzen von George W. Bush

    Kurios nennt die New York Times die Propagandamaschinerie des Präsidenten und reagiert damit auf einen Vorfall, der deutlichere Worte verdient. Der Guardian spricht von einem "Betrüger und Prostituierten", der im "press room" des Weißen Hauses platziert worden ist. Wir dokumentieren eine Analyse des ehemaligen Clinton-Beraters Sidney Blumenthal, die am 17. Februar in der britischen Zeitung erschienen ist.

    Der Presseraum des Weißen Hauses ist in der Vergangenheit schon oft ein Ort von Intrigen und merkwürdigen Ereignissen gewesen. Aber der jüngste Skandal hat eine bisher nie dagewesene Qualität.

    Die Geschichte begann mit einer Serie von Fragen an Präsident Bush während seiner Pressekonferenz am 26. Januar. Ob seine Administration damit einverstanden sei, dass konservative Kommentatoren Zahlungen von der Regierung erhielten? Zuvor war bekannt geworden, dass drei Medienunternehmen geheimgehaltene Verträge mit der Regierung abgeschlossen hatten. "Wir brauchen eine gute, unabhängige Beziehung zwischen dem Weißen Haus und der Presse", so die kurze Entgegnung des Präsidenten, der daraufhin seinen Pressesprecher das Wort an Jeff Gannon erteilen ließ. Sofort erhob sich Gannon, Bürochef von Talon News in Washington, von seinem Stuhl, um die Demokraten im Kongress anzugreifen: "Wenn Sie, Herr Präsident, das amerikanische Volk erreichen wollen, wie können Sie dann mit Leuten zusammenarbeiten, die sich von der Realität vollkommen entfernt haben?"

    Ungefähr zwei Jahre lang ist Gannon von Scott McClellan, dem Pressesprecher des Präsidenten, immer wieder um Fragen gebeten worden, um von schwierigen Themen abzulenken. "Er ist ein fantastischer Bürochef, ein erstklassiger Korrespondent im Weißen Haus" - so lobte ihn der ultrakonservative Fernsehsender Fox News. In rechtslastigen Radio-Shows wurde Gannon häufig als Experte genannt und zitiert. Aber wer ist Gannon eigentlich?

    Seine seltsame Art, Fragen an den Präsidenten zu stellen, die keine Fragen, sondern nur Gefälligkeiten sind, wurde irgendwann verdächtig. Talon News, so fand man heraus, gehört einer Gruppe von Republikanern aus Texas. In einem bemerkenswerten Artikel hatte Gannon seinerzeit geäußert, dass John Kerry womöglich als "erster schwuler Präsident" in die Geschichte eingehen könne ...

    Mittlerweile ist bekannt geworden, dass Jeff Gannon unter falschem Namen zum Stichwortgeber des Präsidenten gemacht worden ist. Sein richtiger Name lautet James Dale Guckert. Er hat keinerlei journalistische Ausbildung. Seine frühere Bewerbung für die Pressekonferenz des Kongresses war gescheitert. Später allerdings fand das Weiße Haus einen Trick, um das übliche Prüfungsverfahren zu umgehen. Guckert alias Gannon bekam einfach für jeden Termin in der Pressekonferenz des Präsidenten einen Ein-Tages-Ausweis. So konnte man den Sicherheitscheck des FBI vermeiden.

    Guckert ist nicht nur ein falscher Journalist mit falschem Namen, sondern auch in anderer Hinsicht eine schillernde Figur. In der Vergangenheit hat er auf Internetseiten, wie etwa Militarystud.com, MaleCorps.com, WorkingBoys.net und MeetLocalMen.com seine Dienste als "schwule Begleitung" angepriesen. Dutzende Fotos, auf denen "Gannon" in dramatischen nackten Posen zu sehen ist, verdeutlichen, was er meinte.

    Man muss sich klar vor Augen führen, was im Weißen Haus des George W. Bush passiert. Dort darf ein Hochstapler unter falschem Namen, platziert von einer republikanischen Organisation, dem Präsidenten zur Seite stehen, wenn es für ihn brenzlig wird. Und dieser Hochstapler, den man vor einer Überprüfung durch das FBI abschirmt, streut schwulenfeindliche Gerüchte über den Gegenkandidaten des Präsidenten, während George W. Bush seinerseits Vorurteile über Schwule bedient und in den Pressekonferenzen einen Mann zu Wort kommen lässt, der nicht nur ein Betrüger, sondern selbst ein schwuler Prostituierter ist.

    Unter George W. Bush ist das Weiße Haus für die Presse weniger zugänglich als jemals zuvor. Immer wieder sind Medien eingeschüchtert worden, wenn ihre Reporter Stories gebracht haben, die der Regierung nicht passten. Parallel dazu ist Fox News zum quasi offiziellen Regierungskanal geworden. Und Hunderte von rechtslastigen Radiosendungen, konservative Zeitungen, Zeitschriften und Internetseiten werden mit dem republikanischen Apparat koordiniert.

    Einen Agenten direkt in der Pressekonferenz des Weißen Hauses zu platzieren, war ein gewagtes Unternehmen. Bis zu seiner Enttarnung war er nützlich für Bush. Nun verdeutlicht der Fall "Gannon" mehr als alles andere, was die Republikaner unter Pressefreiheit verstehen. Trotzdem reagierte Regierungssprecher McClellan mit zynischer Gelassenheit auf die Affäre: "In dieser Zeit einer sich ständig verändernden Medienlandschaft ist es nicht leicht zu entscheiden, wer ein Journalist ist und wen man aufrufen soll." Das ist natürlich blanker Unsinn. McClellan weiß genau, wer ein Journalist ist und wer nicht. Aber er kann darauf vertrauen, dass allen Affären zum Trotz das neue System der Machtkonzentration wunderbar funktioniert.

    Quelle: Freitag 25.02.2005
  • Antworten » | Direktlink »
#9 antosAnonym
#10 bennyAnonym
  • 30.11.2005, 23:33h
  • Leute Amerikas Politik, repräsentiert nicht unbedingt das amerikanische Volk. und übrigens wir deutschen die uns ja für achso gut halten, haben auch mal Kriege geführt, wo mehr als 70 Mio. Menmschen umkamen!
    Das haben selbst die ach so bösen AMerikaner noch nicht hinbekommen!
    Ich hab trotz aller Kritik an der US Außenpolitik, Lieber die USA als Verbündeten als, Putin Russland, das einen viel schmutzigeren und unmenschlicheren Krieg in Tschetschenien führt!
    Aber das sind ja nur Russen!
    An alle linken guckt nicht immer nur Amerika an!!!
  • Antworten » | Direktlink »