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Bern (queer.de) - Ein offen schwuler Mann ist der ranghöchste Politiker der Schweiz. Der Nationalrat hat den 57-jährigen Sozialdemokraten Claude Janiak aus Baselbiet am Montag zu seinem Präsidenten gewählt. Janiak ist für ein Jahr gewählt. Der Rechtsanwalt lebt zusammen mit seinem Partner und zwei Katzen in einem Haus in Binningen. Er stimmte für das Partnerschaftsgesetz der Schweiz und trat aus Protest aus der katholischen Kirche aus, als diese die Schweizer Politiker aufforderte, das Gesetz abzulehnen. Er sieht sich aber nicht als Homo-Politiker: "Ich glaube das Thema, dass ich schwul bin, ist erledigt", sagte er in einem Interview. (nb)



20 Kommentare

#1 andyAnonym
  • 29.11.2005, 16:51h
  • hi , wie sich schweiz von einem erzkonservativen staat in sachen schwulen entwickelt hat, ist nur zu beneiden .

    tool !cool!
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#2 KaiAnonym
  • 29.11.2005, 16:51h
  • Na bravo die Schweizer sind am Ende gar nicht so konservativ wie man denkt.
    Zudem sollte die schwule Szene mal davon wegrücken alles gleich "verschwulen" zu wollen. Wenn ich z.B. in einem schwulen Laden einkaufe dann auch nur weil er gleich qualifiziert ist wie ein "hetro" Laden und nicht weil er schwul ist.
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#3 gerdAnonym
  • 29.11.2005, 16:55h
  • Herzlichen Glückwunsch in die Schweiz und an die europäischen Sozialdemokraten, das sie einen solchen Mann in ihren Reihen haben.

    Von der Schweiz muss das benachbarte Österreich noch eine Menge lernen.
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#4 madridEUAnonym
  • 29.11.2005, 17:19h
  • So sollte es ja auch sein, dass die Homosexualität als nichts Besonderes mehr angesehen wird. Wenn es überall so wäre, gäbe es dieses Forum und viele andere schwul-lesbische Plattformen überhaupt nicht mehr. Mag sein, dass die Eidgenossen einmal erzkonservativ waren, aber die neuen Volksentscheide sprechen eine deutlich andere Sprache. Deshalb würde ich auch nicht von zunehmender Homophobie um uns herum sprechen und die Aufklärung schreitet voran, sowohl in Kleinkleckersdorf als auch in Tschenstochau.
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#5 ScienceAnonym
  • 29.11.2005, 17:55h
  • Gratulation an die Schweiz, aber das Kasten und Schemadenken ala Deutschland ist da eh nicht so ausgeprägt. Viel wichtiger ist daß das ein positives Zeichen ist!
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#6 RogerAnonym
  • 29.11.2005, 19:07h
  • wusste gar nicht das wir in Deutschland für konservativ gehalten werden. Immerhin gehört der Freistaat Bayern noch zu Deutschland, oder sind die vor kurzem unserer Eidgenossenschaft beigetreten?
    Also wir sind gar nicht sooo konservativ und Angela Merkel, Edmund Stoiber und wir wollen ihn hier nicht vergessen, Papst Benedikt XVI. sind halt eure deutschkonservativen Botschafter in der Welt. Herzlichen glückwunsch dafür, oder eben nicht. Wie mans halt nimmt...
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#7 manni2Anonym
#8 thomasAnonym
  • 29.11.2005, 20:04h
  • bravo an die schweizer!!!

    es sollte (zumindest in europa!) mittlerweile selbstverstaendlich sein, dass jemand unabhaengig von seiner sexuellen orientierung leistung (-und leitung) bringen kann. aber in machen eu-laendern, wie z.b. in polen oder gar in der "alleinseligmachenden" roemisch-katholischen kirche ist man von dieser ansicht noch meilweit entfernt.
    die schweiz koennte hierin vorbild sein!
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#9 UrseusAnonym
  • 29.11.2005, 21:29h
  • ...und übrigens hat er auch noch, neben dem Schweizer, einen polnischen Pass ->ist also auch EU-Bürger! Und wurde mit über 90% Zustimmung in sein Amt gewählt! Hat da jemand von "konservativen Schweizern" gesprochen? Langsam, ok, aber weltoffen:-)
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#10 SvenAnonym
  • 29.11.2005, 21:34h
  • Wieder ein Grund mehr, endlich ein Nummernkonto in der Swchweiz einzurichten. Fehlt nur noch Geld fürs Konto...
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