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Das schläft selbst das Christkind nicht: Wenn Angelika Milster mit ihren Weihachtssongs loslegt, wird es weniger besinnlich als dramatisch.

Von Jan Gebauer

Mitten im August, bei schönstem Sommerwetter, produzierte Angelika Milster mit dem Berlin International Orchestra in Wroclaw ihr erstes Weihnachtsalbum "Von ganzem Herzen - Lieder zur Advents- und Weihnachtszeit". Eine Woche dauerte die Produktion in der wiederaufgebauten polnischen Metropole. Das feierliche, opulent arrangierte Werk stellt vor allen Dingen eines in den Mittelpunkt: Die außergewöhnliche Stimme von Frau Milster. Mit der Inbrunst einer Walküre fegt die Musical-Ikone (unvergessen ihre "Erinnerungen" aus "Cats") über die besinnlichen Weihnachtsklassiker hinweg, dass es einem schier den Atem raubt. Man könnte quasi von einem stimmlichen Atomkrieg reden – und das ist keineswegs negativ gemeint.

Die Milster lebt von der Dramatik und den großen Gesten in der Musik – selbst zarte Weihnachtslieder wie "Stille Nacht" oder "O heilige Nacht" werden von ihr als Arie interpretiert – was letztendlich reine Geschmackssache ist. Mit Gespür hat die Künstlerin allerdings neben den bekannten immergrünen Festtagsklassikern populäre Songs ausgesucht, die mit dem richtigen deutschen Text einen weihnachtlichen Touch erhalten: "Wie soll ich ihn nur lieben" (aus dem Musical "Jesus Christ Superstar") oder "Aus der Ferne" (kennt jeder als "From a Distance" von Bette Midler). Und zu Anfang gibt es noch ein vertontes Gebet: "Vater unser".

Fazit: Reine Geschmackssache: Entweder unglaublich edel und perfekt oder einfach nur hoffnungslos übertrieben und pathetisch. An sich aber ein weiterer Beweis für die einmalige "Feuer- und Stahl-Stimme" der Milster.

Anspieltipps: "Vater unser", "Ave Maria", "Wie soll ich dich nur lieben", "Wiegenlied"

1. Dezember 2005



#1 OliverAnonym
  • 10.12.2005, 14:36h
  • Ich mag die Milster sehr gerne, ihre stimme ist atemberaubend schön.
    Auch als schauspielerin finde ich sie klasse, sie hat immer so schön verrückte rollen. Ich denke sie könnte eine viel größere gay-ikone sein wenn das schlagerimage (zu unrecht) nicht so an ihr haften würde...
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#2 OliverAnonym
  • 10.12.2005, 14:36h
  • Ich mag die Milster sehr gerne, ihre stimme ist atemberaubend schön.
    Auch als schauspielerin finde ich sie klasse, sie hat immer so schön verrückte rollen. Ich denke sie könnte eine viel größere gay-ikone sein wenn das schlagerimage (zu unrecht) nicht so an ihr haften würde...
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#3 UweBerlinProfil