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  • 16. Dezember 2003, noch kein Kommentar

Köln Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat in einem TV-Porträt Homosexualität erneut als Sünde bezeichnet. Wenn sich ein Mensch homosexuell betätige, sei dies "nach katholischer Lehre und nach Überzeugung der Bibel Sünde", sagt der Erzbischof in einem Porträt des WDR-Fernsehens, das am Mittwoch um 22.30 Uhr ausgestrahlt wird. Ehe und Familie seien "aus der Schöpfung heraus normativ für das Verhalten der Menschen". Gleichzeitig wies er erneut den Vorwurf zurück, er habe in Budapest gesagt, der moderne Mensch müsse Homosexuelle wie ein Gift ausschwitzen. Wer die Rede so verstehe, "der muss mir böse wollen". Er hetze nicht gegen Homosexuelle. Nach dem Vortrag waren sieben Strafanzeigen gegen den 69-jährigen katholischen Theologen erstattet worden. Für den knapp 45-minütigen Film "Der Kardinal" begleitete der Autor Günther Bernd Ginzel den Kardinal fast ein Jahr lang. (nb/pm)



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