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Bern (queer.de) - Die Sprecherin der Christlichen Volkspartei der Schweiz, Monika Spring, hat ihr Amt nach einer Kritik am Papst aufgegeben. Laut Berichten der Schweizer Presse soll Spring gegenüber Journalisten gesagt haben, sie überlege sich einen Austritt aus der katholischen Kirche, denn der Papst sei ein "Depp". Die Haltung des Vatikans gegenüber Homosexuellen sei unverständlich, so Spring weiter, denn bei der katholischen Kirche handle es sich "um die größte Schwulenorganisation der Welt". Durch das Kondom-Verbot verurteile der Papst zudem zahllose Menschen "zum Tode" durch HIV-Infektionen. Die CVP gab an, es handle sich um eine Privatmeinung, die nicht die Haltung der Partei wiedergebe. Der Spruch Springs, die Medien dürften sie so zitieren, sei Ironie gewesen, verteidigte sich die Partei, die sich für die Äußerung entschuldigte. (nb)



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44 Kommentare

#1 fred49chAnonym
#2 tomAnonym
#3 RetoAnonym
  • 06.12.2005, 16:59h
  • ich gratuliere frau spring ebenfalls... sie hat mut bewiesen und hat ja nur recht. aber eben... trotzdem hat frau spring auf druck der partei hin gestern ihr amt als sprecherin der cvp 'freiwillig' per sofort zur verfügung gestellt.

    aber trotzdem hoffe ich, dass ihre aussage in unserem land noch etwas bewirken wird. fakt ist zum beispiel, dass in meinem nachbarsbezirk 8 (von 10) römisch-katholische kirchgemeinden einen schwulen pfarrer haben, und keiner steht dazu. es lebe die doppelmoral
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#4 alfAnonym
  • 06.12.2005, 17:23h
  • Die Steigerung wäre wenn sich nach frau SPRING auch Frau SPRINGER ähnlich äussern würde aber wenn man die fromme BILD herausgibt und diese gemeinsam mit den deutschen Bischöfen eine "Volksbibel" dann geht das wohl nicht....
    siehe auch www.BILDblog.de
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#5 TimAnonym
  • 06.12.2005, 17:55h
  • Gut, dass es auch noch wenige Leute gibt, die jensweits von Ideologie und Parteizwang eine eigene Meinung haben und diese auch äußern!!
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#6 Klaus aus EssenAnonym
  • 06.12.2005, 18:00h
  • Kompliment an diese Politikerin aus der Schweiz!!!
    Ich kann mich nicht erinnern, dass ein deutscher Politiker --- egal welcher Partei --- mal so klare Worte gesprochen hat; zumindest nicht öffentlich.
    Ausserdem finde ich, dass sie in allen genannten Punkten recht hat.
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#7 Pro DialogAnonym
  • 06.12.2005, 19:05h
  • Da haben wir wieder das Unding mit der Zivilcourgae und der eigenen Meinung, ist sie konträr zu religiösen ist sie gut, ist sie produktiv und dialogisch ist sie schlecht- ihr müßt noch viel lernen!
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#8 manni2Anonym
#9 bäume-freundAnonym
  • 06.12.2005, 20:17h
  • bravo, frau spring!

    sollte dies genau ihr wortlaut gewesen sein, hat sie meiner meinung nach einen homo-orden verdient.
    bleibt bitte an dieser geschichte dran, liebe redaktion!
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#10 antosAnonym
  • 06.12.2005, 20:45h
  • Ähm, Pro Dialog, wie geht denn eine 'eigene Meinung', die 'dialogisch' ist? Was für ein Unsinn. Sag' doch gerade heraus was Du meinst.

    @alf: Yo, die BILD-'Volksbibel' - ein Meisterstück. Dazu Gerhard Henschel in der Zeitschrift MERKUR [12/05]:

    "[...] Am schmutzigsten geworden war es, bis auf weiteres, im April 2005, als der Papst, man staune, eine BILD-Delegation im Vatikan empfangen und ihr Anführer, der täglich zahllose 'Bumskontakte' vermittelt, dem Heiligen Vater ein Exemplar der 'Volksbibel' von BILD überreicht und scheinheilig erklärt hatte: "Mit über zwölf Millionen Lesern täglich ist uns auch die Verbreitung der christlichen Glaubensbotschaft ein ernstes Anliegen". Ein denkwürdiges Ereignis: Der Stellvertreter Gottes auf Erden hat dem Herausgeber und Chefredakteur der BILD-Zeitung eine Audienz gewährt - einer Kreatur, in deren täglicher Telefonsex-Kontaktbörse unersättliche Lustluder, dicke Girls, total versaute Strohwitwen und naturgeile Nymphen tabulosen Männern extrem perversen Spontansex im Auto versprechen, nebst einer strengen Erziehung, die aber wohl nur in den allerperversesten Ausnahmefällen die stimulierende Belehrung der Kunden über die im Katechismus der Katholischen Kirche festgeschriebenen Anstandsregeln einschließen dürfte.

    Nach der Eroberung Roms in einem Feldzug, dessen durchtriebene Planung und souveräne Ausführung selbst die grimmigsten Gegner der Pressemafia als echte, vormals unerreichte Spitzenleistungen des Medienkriegshauptquartiers der Doppelmoralisten würdigen mussten, hat Kai Diekmann die christliche Glaubensbotschaft, die ihm ein ernstes Anliegen ist, dahingehend verbreitet, dass er zwölf Millionen Bewohnern des christlichen Abendlandes beide Backen eines mutmaßlichen Kindermörders hinhielt und den Mann als "fette Bestie" titulierte, bis sich mutmaßlich noch in der Brust des letzten gottvollen Christen, der sonst keiner Fliege etwas zuleide tun mochte, die Mordlust regte."

    Hier alles lesen:
    www.online-merkur.de/seiten/lp200512b.php
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