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Die Kult-Serie mit der Ikone Brigitte Mira ist ein witziger Spaß rund um eine Würstchenbude in Berlin. Gerade raus: die zweite DVD-Box.

Von Jan Gebauer

Oma Margarete Färber (Brigitte Mira), Tochter Magda Färber (Brigitte Grothum) und deren Tochter Margot Färber (Gabriele Schramm) unterhalten zusammen eine rollende Imbißbude im Herzen Berlins. Dort bringen sie ihre hausgemachten Spezialitäten an den Mann und erleben dabei allerlei Unterhaltsames. Unterstützung erhalten die Drei vom Fleischlieferanten Otto Krüger (Günter Pfitzmann), einem unbelehrbaren Schürzenjäger, der sich in Magda verliebt und mit ihr eine Tochter namens Ottilie bekommt. Soweit die ersten Folgen der Serie, die auf sechs DVDs in der ersten Box von "Drei Damen vom Grill" veröffentlicht wurden. Der charmante Spaß um die Berliner Würstchen-Bude geht ebenso munter mit der frisch erschienenen zweiten Box weiter: Klein Ottilie hat kaum das Licht der Welt erblickt, da muss Otto als Vater eines unehelichen Kindes einsehen, dass er eigentlich mehr Pflichten als Rechte hat. Magda will sich ihre Unabhängigkeit bewahren - so gehen die beiden das "Projekt Ehe" auf Probe an. Aber wie sollte es anders sein, bald zeigen sich die ersten Wolken am Himmel des jungen Glücks - die Lebensgewohnheiten sind doch ganz schön verschieden. Otto ist und bleibt eben ein Filou und flirtet auf Teufel komm raus mit seinen Kolleginnen oder Nachbarinnen. Als jedoch Otto Krause, Margots leiblicher Vater, unvermutet auf der Bildfläche erscheint, kennt seine Eifersucht keine Grenzen.

Aber nicht nur im Privaten, auch rund um den Imbissstand gibt es wieder allerhand auszustehen, denn die Konkurrenz schläft nicht. Aus der Existenznot heraus wird die neue Idee, Crêpes zu backen, zu einem vollen Erfolg. Das haben die Färber-Damen Margots Verehrer Mario zu verdanken, der mit in das Geschäft einsteigt. Indessen verliert Otto seinen Job in der Firma, wird als Schwarzarbeiter ertappt und schlägt sich erstmal als Taxifahrer durch. Für Oma sieht es indes nicht so rosig aus, denn der Familienrat beschließt, dass es für sie an der Zeit ist, in den Ruhestand zu gehen. In ihrer Pension rackert sich Oma Färber mächtig ab, und durch Glück im Unglück steht sie bald wieder hinter dem Tresen eines nagelneuen Imbisswagens. Außerdem sorgt Margot mit ihren Männergeschichten wieder für viel Wirbel. Vom wilden Italiener bis zum Architekten, der ihr alles bietet, zieht sie letztendlich zu Axel, ihrem Ex, der nur ein guter Freund ist. Doch was ist los - gibt es da etwa Eigersüchteleien? Zu guter Letzt steht mal wieder eine Hochzeit ins Haus.

Waren die ersten Folgen schon kurzweilig und witzig, wird es mit den Folgen 27 bis 52 noch ulkiger – und vor allen Dingen kultiger. Brigitte Mira, Günter Pfitzmann, Brigitte Grothum und Gabriele Schramm sorgen dafür, dass die Charaktere so lebendig und überzeugend bleiben wie schon in den Episoden zuvor.

6. Dezember 2005