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Bern (queer.de) - In der Schweiz können ab dem 1. Januar 2007 gleichgeschlechtliche Paare ihre Partnerschaft auf dem Zivilstandsamt eintragen lassen. Die Regierung (Bundesrat) hat die entsprechenden Änderungen der Gesetze und Verordnungen verabschiedet. Grund für die Einführung der Homo-Ehe war eine erfolgreiche Volksabstimmung im Juni (queer.de berichtete). Vor dem Inkrafttreten müssen zahlreiche kantonale Gesetze sowie EDV-Programme von Bund, Kantonen und Gemeinden angepasst werden. Zudem müssen sämtliche Formulare geändert werden, bei denen der Familienstand eine Rolle spielt. Die Eingetragene Partnerschaft beinhaltet weitgehend die gleichen Rechte und Pflichten wie bei der heterosexuellen Ehe, auch die Gleichbehandlung im Steuerrecht. Damit geht das Gesetz über die deutsche Homo-Ehe mit ihren eingeschränkten Rechten hinaus. (pm/dk)



11 Kommentare

#1 manni2Anonym
  • 09.12.2005, 13:59h
  • Also Angie...runter von der Bremse und volle Rechte für uns Schwule und Lesben!!!!
    Bravo an die Schweiz!!!
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#2 SaschaAnonym
  • 09.12.2005, 14:21h
  • @manni2: Solltest du in punkto Gleichberechtigung auf Frau Merkel und ihre Parteifreunde setzen, dann wünsche ich dir viel Spaß beim Warten auf den Sankt Nimmerleinstag...

    Die einzige Hoffnung für uns besteht darin, dass die im Bundestag vorhandene Mehrheit links der Union die entsprechenden Gesetze auf den Weg bringt. Da es die SPD dringend nötig hat, sich in der Großen Koalition gegenüber den C-Parteien zu profilieren, könnte diese Frage den Beginn einer Zusammenarbeit mit Grünen und Linkspartei markieren.

    Erfolgschancen? Wenn wir realistisch sind: ebenfalls gering, aber im Gegensatz zu einer "geistig-moralischen Wende" der Union zumindest nicht völlig ausgeschlossen!
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#3 KaiAnonym
  • 09.12.2005, 17:25h
  • das imponiert mir jetzt. ich hätte das nicht von den schweizern erwartet - erst recht nicht VOR deutschland
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#4 Georg und JörgAnonym
  • 10.12.2005, 01:17h
  • Wirklich eine schöne Nachricht, auch der "Versprecher": DER Regierung (Bundesrat). Auf dem Foto sind tatsächlich nur 2 Frauen unter sechs Männern zu sehen, so dass sich die Frage ergibt, welches Gayschlecht eigentlich eine Regierung haben darf.

    Sodann fehlt in der Meldung, was in den Schweizer Medien wohl eher die "Sensation" darstellte: Stiefeltern dürfen ihre Stiefkinder heiraten! Und zwar schon ab 2006.

    Bei "uns" durfte Wehner das mit der Onkelehe "schon" nach dem Krieg machen, verschiedengayschlechtlich selbstverständlich. Dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden, egal ob sie nun eine "richtige Ehe" (mit Fickpflicht) geführt haben oder nicht.

    Nachdem man vorher (KZ's etc.) besonders schlimm zu Schwulen war, besserten wir uns anscheinend schon schnell, lieber Kai, "überholten" die Tell-Schwestern sogar, denn hierzulande kann man bekanntlich schon seit dem 1.8.2001 "heiraten". In Anführungszeichen selbstverständlich, so wie die Springer-Presse früher die DDR setzte.

    Den Schweizern muss man allerdings zugutehalten, dass sie mit dem "Kreis" die erste deutschsprachige Schwulenorganisation, wenn auch zunächst nur als Kommunikationszirkel, gründeten.

    Historisch betrachtet darf sich die werte Frau BundeskanzlerIN durchaus auch beauftragt sehen, einen gaywissen Nachholebedarf zu realisieren. Insbesondere die Lücke im Steuerrecht schmerzt, wenn frau wie man sich doch immer die Beseitigung der Arbeitslosigkeit so groß auf ihre Fahnen schreiben. - Schon mal davon gehört, Angie, dass Lesben und Schwule auch heute noch, gerade auch im Berufsleben diskriminiert werden und dann zur "Belohnung" bzw. Anreiz (?), wenn sie ihren Job verloren haben, auch noch die Single-Steuer entrichten müssen, falls sie, na Sie wissen schon....

    Irgendwie komisch, Roman Herzog - unser Ex-Ex-Präser - forderte schon damals einen "Ruck" und definierte Patrick Lindner nebst Kind als "Familie". Die CDU will "mitten im Leben" stehen und die SPD regiert dankt auf Raten ab. Diese "Volks"-Parteien haben anscheinend etwas nicht kapiert, alle beide: Die Stimmen der "Homos" jeglicher Couleur fehlten.

    Fazit: Nun mal hopp mit die Steuer (wir sind Berliner!), sonst bundeskanzlerln wir Sie ab, schneller als wie Se kieken können. Wa?!

    Anmerkung der Redaktion: Den Tippfehler ("Versprecher") haben wir mittlerweile korrigiert.
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#5 sanfredAnonym
  • 10.12.2005, 13:05h
  • ……..mal ne positve Nachricht ueber eine Christdemokratische Politikerin mit Mut und Verstand---
    Wir schlag sie vor fuer den Homoorden im Dezember 2005-

    Monika Spring ( 30 Jahre ,Juristin) ist Sprecherinn der CVP (Christliche Volkspartei ) in der Schweiz und hat jetzt sicher einige Probleme mit der Parteifuehrung und dem Generalsekretaer Reto Nause,

    Sie bezeichnete in Bern. die Kath.Kirche als groesste „Schwulenorganisation auf der Welt“ den Papst Benedict bezeichnete Sie als „Depp „ durch dessen Kondomverbot zahllose Menschen zu Tode kaemen ,durch Aidsinfektionen.
    Sie verstehe nicht die Haltung des Papstes gegenueber den Homosexuellen und Lesben,sie ueberlege ob sie nicht aus der kath.Kirche austrete.

    Reto Nause sagte vor der Presse ,diese Aussagen seien nicht die offiziele Haltung der CVP und er verstehe nicht wie es zu diesem Frontalangriff auf die Kirche durch Frau Spring kam.

    Wir verstehen es und gratulieren Frau Spring zu ihrem Mut, zu sagen was ihre Meinung ist,

    und humanitaeres Denken vor die Aussagen eines greisen alten Mannes zu stellen ,der seine

    Liebesleben nur auf die Onanie reduzieren musste --nach eigenem Endschluss!!!

    Mehr dazu findet Ihr unter www.20min.ch

    Gruss an Alle ,schoene Feiertage und ein gesundes,glueckliches 2006 wuenschen

    aus dem fernen Thailand San & Manfred
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#6 Klaus aus EssenAnonym
  • 10.12.2005, 13:42h
  • Großese Kompliment an die Schweizer Bürgerinnen und Bürger, die dieses Gesetz ja erst duch ihre Volksabstimmung möglich gemacht haben!!
    Und wie ich finde, ein wichtiges Signal an unsere deutschen Politiker, die noch einiges an Nachholbedarf haben.
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#7 AlexanderAnonym
  • 10.12.2005, 14:07h
  • Hallo

    Ich bin Schweizer und wirklich froh, dass das Partnerschaftsgesetz im Juni 05 angenommen wurde.

    Ausserdem, wichtig ihr Deutschen, die Schweiz ist gar nicht so konservativ wie sie immer im Ausland dargestellt wird.

    Viele männliche Moderatoren im öffentlich-rechtlichem Schweizer Fernsehen (
    www.sf.tv)
    sind geotete Schwule (z. B. Sven Epiney, Patrick Rohr, Daniel Fohrler, Kurt Aeschbacher) und sie erfreuen sich hoher Beliebtheit..

    Auch der Nationalratspräsident Claude Janjiak, ein bekennender Homosexueller ist nun mächtigster Schweizer und das hat hier niemanden gross gekratzt.

    Also, etwas die Klisches bitte etwas begraben.
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#8 DanielAnonym
#9 bäume-freundAnonym
  • 11.12.2005, 21:24h
  • @Alexander:
    ich kann dich beruhigen: wir denken gar nicht, dass die schweizer konservativ sind. vielleicht denken das ein paar hier, aber sicher nicht die mehrheit der deutschen.
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#10 IrisAnonym
  • 12.12.2005, 16:40h
  • Also ich weiss nicht warum aber mir geht etwas nicht aus dem Gefühl.....ich habe da so vibrations.....für mich scheint unsere Bundeskanzlerin auch eine "verhinderte Lesbe" zu sein und ihr Steh-Auf-Männchen ein Alibi-Ehemann. Warum nur geht mir das nicht aus dem Gefühl? ;-)
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