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London (queer.de) - Beim ersten live im Fernsehen übertragenen Weltraumausflug von Teilnehmern einer Reality-Show ist auch ein Schwuler dabei - eventuell. Bei einer Pressekonferenz kurz vor dem Shuttle-Launch am Montag abend stellten sich die vier ausgewählten Teilnehmer der Sendung "Space Cadets" des britischen TV-Senders Channel 4 der internationalen Presse. Auf die Frage eines Londoner Boulevardjournalisten, ob die Teilnehmer schon mal mit Prostituierten oder Schauspielern von "EastEnders" geschlafen hätten, antworte Kadett Charlie: "Er war kein Stricher". Man muss allerdings wissen, dass Charlie ein von Channel 4 bezahlter Schauspieler ist, ebenso wie alle an der Konferenz teilnehmenden Journalisten. Dass die Teilnehmer ihr Training nicht in einem russischen Militärcamp, sondern bei Ipswich in England absolvierten und dass der Flug dorthin nicht über Osteuropa ging, sondern mehrfach in Kurven über die Nordsee. Drei der vier Space-Kadetten, die ab Montag abend einen Flug in einem simulierten Shuttle ohne Schwerelosigkeit (!) antreten, ertragen also den größten, teuersten TV-Streich aller Zeiten - wenn sie ihn nicht doch bemerken. Dann sendet Channel 4 stattdessen eine Koch-Show. Die Chancen für den Sender stehen gut: die Kandidaten ließen sich auch erzählen, eine Puppe sei der ausgestopfte "Minsky": der erste Affe im Weltall, nach dem die Stadt Minsk benannt sei. (nb)