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Köln Der Autokonzern Ford hat sein Vorgehen in den USA in einer eMail an queer.de unaufgefordert kommentiert. Angesichts von Vermutungen, der angedrohte Boykott von Ford durch die American Family Association habe zu einem Stopp der Werbe-Schaltungen in Homo-Magazinen in den USA geführt, erklärte nun die deutsche Konzernzentrale, die "Kriterien für die Schaltung von Werbung für alle unsere Marken" seien unverändert geblieben und folgten "allesamt strikten wirtschaftlichen Beweggründen". Zudem werde für die Marke Volvo weiterhin die schwul-lesbische Community in der Werbung direkt angesprochen, so die Presseabteilung der Kölner Zentrale. "Fords Engagement für Diversity, also Vielfalt, als Arbeitgeber sowie als 'corporate citizen', als guter Bürger, bleiben unangetastet. Unsere Vereinbarungen, etwa die 'Betriebsvereinbarung zum partnerschaftlichem Verhalten am Arbeitsplatz', sind und bleiben ein Bekenntnis zur Vielfalt, die Unterschiede wertschätzt und einschließt", so Ford. Auch die Konzernleitung in den USA hatte einen Zusammenhang zwischen Boykott und Werbe-Stopp dementiert, wie queer.de bereits gestern berichtete. (nb)



13 Kommentare

#1 balu68atAnonym
  • 14.12.2005, 16:56h
  • Dass Ford in Europa möglicherweise anders vorgehet kann sein.
    Und der AFA geht es sicher nicht nur um die Werbung.
    "rein wirtschaftliche überlegungen" so tönt es anscheinend seit dem 3. Interview.
    Davor hies es:
    -----
    When first contacted, Ford spokesman Moran referred Advocate.com to the AFA statement, suggesting that
    the company had no disagreement with Wildmon's [von der AFA] assertions. In a second conversation he confirmed that the
    company would no longer advertise Jaguar and Land Rover products in the gay media, saying that the
    decision was strictly "business."
    ----
    Es gibt auch zumindest 1 anderes Interview mit so einem Kommentar.

    Alles nur schlechtes Timing?
    Am 29.11. kommt es zu einer Zusammenkunft Ford-AFA.
    Am 1.12 sollte der Boycott losgehen.
    Am 30.11. wird der Boycott abgeblasen.
    Eine Motorzeitschrift berichtet darüber.
    Am 3.12. berichtet Advocate darüber.

    Recherchen dazu unter:

    www.americablog.org/
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#2 SaschaAnonym
  • 14.12.2005, 17:27h
  • Kein Zögern und Zaudern mehr! Der entscheidende Punkt ist: Die Neo-Faschisten haben sich organisiert und ihre Marktmacht in die Waagschale geworfen! Dann müssen wir dies auch umgehend und in radikaler Weise tun!!!
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#3 franzAnonym
  • 14.12.2005, 20:53h
  • @sascha
    die waren noch nie unorganisiert .
    die ganzen mittel- und südamerikanischen diktaturen wurden von denen installiert und
    die Staatsterroristen dort ausgebildet.
    man hat´s da jetzt mit dem NGO-flügel
    dieses gesocks zu tun.
    der GO-flügel ist noch mit den kontinenten beschäftigt, merkel fragt da gerade rum.
    wenn´s im kernland internationaler
    raubzüge eng wird, formiert man die truppen und second-hand-dealer-on-ideas
    einer gesellschaft für das kommende. rom macht nichts anderes. aber bis es kracht kann man den einen oder anderen dollar/euro, von denen,die man zunächst mal nur anpisst, mitnehmen. zur ablenkung
    läßt man menschenrechtspuppen lärmig
    tanzen. ein paar von denen kennst du bestimmt.
    dieses theater wird hier in bälde auch aufgeführt. weitere massenentlassungen stehen bevor.
    die positionierung ist noch nicht
    ganz abgeschlossen. wirtschaftsdaten bis
    2007 und der von Sal Oppenheim bei
    bloomberg angekündigte dollar-crash haben nicht s mit leberbeschau oder
    kaffeesatzlesen zu tun.
    entstehende spannungen müssen abgefackelt werden. die arenen werden abgesteckt. in europa finden die amis
    moslems gegen christen hübsch. für sie selbst im lande gibt´s wenig her.
    da werden andere fronten aufgebaut und
    instrumentalisiert.
    auch international sind die an dem filmchen interessiert, jede neue, zu verballernde munition muss vom amrikanische steuerzahler ersetzt werden.
    ford und rüstung ? die alten themen.
    die neu- und umdeuter werden sich hier in bälde melden. die hayek-brothers in action.
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#4 seb1983
#5 TracerCGNAnonym
  • 14.12.2005, 23:00h
  • @sascha: Ich weiß zwar nicht wie viele Jaguars Du in nächster Zeit kaufen wolltest und wie effektiv Dein Boykottaufruf dann letztlich sein wird. Ich gebe aber zu bedenken das das „Einsetzten der Marktmacht“ eventuell bei anderen Firmen eher den Eindruck erwecken würde das man sich bloß nicht mit „Minderheiten“ einlassen sollte, weil man da leicht in Teufels Küche kommt. Damit währe dann keinem gedient, außer vielleicht der AFA.

    Wenn man übrigens das Weblog weiter liest, erfährt man das Ford inzwischen alle Vorwürfe wiederlegt hat und sich sowohl zur Schaltung von Anzeigen, als auch zum Sponsoring verpflichtet hat. Der Eintrag schließt mit dem Statement „Today, we all won“. Ich denke da ist etwas wahres dran.
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#6 manni2Anonym
  • 15.12.2005, 12:36h
  • Wenn sich alle Schwule und Lesben einig wären und alle am selben Strang ziehen würden.....man was häten wir POWER. Doch die Realität sieht anders aus. Bei uns werden ja sogar des öfteren sogenannte "Tunten" oder "Ältere" ausgegrenzt.
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#7 Pro DialogAnonym
#8 Gernot BackAnonym
#9 SaschaAnonym
  • 15.12.2005, 16:53h
  • Wäre das ohne massiven Protest von Homo-Vereinigungen und Homo-Medien möglich gewesen? Ganz bestimmt nicht!

    Deshalb gilt weiterhin: Nur wenn wir uns alle noch viel besser organisieren, werden wir den Kulturkampf gegen die antidemokratischen Neo-Faschisten gewinnen können!
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#10 SaschaAnonym
  • 15.12.2005, 16:59h
  • @Tracer...: Deine Behauptung wird durch die Tatsache widerlegt, dass es fundamentalistischen Gruppen schon mehrfach gelungen ist, Einfluss auf Unternehmensentscheidungen zu nehmen. Deshalb müssen auch wir als Minderheit, die sich allerdings im Gegensatz zu solchen faschistischen Gruppierungen auf dem Boden des demokratischen Rechtsstaates bewegt, uns entsprechend organisieren und gegenüber den Unternehmen als starker Akteur in Erscheinung treten!
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