Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?4041

Riga Das lettische Parlament hat am Donnerstag endgültig eine Verfassungsänderung beschlossen, die die Homo-Ehe in dem neuen EU-Mitgliedsstaat verbietet. Zum dritten und letzten Mal stimmten die Abgeordneten für das Verbot, berichtet die ILGA. Die Verfassungsänderung wurde initiert von der konservativen "Christen zuerst"-Partei, die dem Regierungsbündnis aus Bauernpartei und Grünen angehört. Die Staatspräsidentin, der Regierungschef und der Außenminister Lettlands hatten sich zuletzt gegen die Verfassungsänderung ausgesprochen, Staatspräsidentin Dr. Vaira Vike-Freiberga muss das Gesetz noch unterzeichnen. Die Homo-Ehe ist in Lettland bisher bereits durch ein normales Gesetz verboten. (nb)



43 Kommentare

#1 SvenAnonym
  • 15.12.2005, 16:26h
  • Ach, haben die die EU schon wieder verlassen?
    Das dürfen die doch gar nicht, das widerspricht dem EU-Recht!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 LinkerCacheAnonym
  • 15.12.2005, 16:32h
  • So so, die verbieten das also. Na schauen wir doch mal, wann es bei uns mit dem Verbieten so richtig los geht! Denn die jetzige Regierung fängt ja schon gut an: --->> "Vorratsspeicherung von TK-Daten: "Privatsphäre wird zum Luxusgut"

    www.heise.de/newsticker/meldung/67386

    Branchenverbände, Datenschützer, zivilgesellschaftliche Organisationen sowie linksliberale Politiker reagieren voller Empörung auf den Beschluss des EU-Parlaments zur massiven Ausdehnung der Telekommunikationsüberwachung."
  • Antworten » | Direktlink »
#3 wolfAnonym
  • 15.12.2005, 16:40h
  • es ist ungeheuerlich !
    aber ist auch absolut unmöglich, dass ein land gesetze ändert um seine bürger zu diskriminieren und gleichzeitig mitglied der eu ist !
    das muss harte konsequenzen haben.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 SaschaAnonym
  • 15.12.2005, 16:49h
  • Genau darin besteht doch das Problem: Man hätte die neuen Mitgliedsstaaten überhaupt nicht aufnehmen dürfen, ohne vorher ganz klare Menschenrechtsstandards einzufordern. Allerdings handelt es sich ja im Unterschied zur Türkei um "christliche" Länder, weshalb man es damit freilich nicht so ernst genommen hat...
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Stefan K.Anonym
  • 15.12.2005, 17:38h
  • Interessante Sache. Hierzulande reißen sich die Grünen für uns ein Bein aus (übertrieben dargestellt, aber sie tun wenigstens einiges).
  • Antworten » | Direktlink »
#6 andyAnonym
  • 15.12.2005, 19:01h
  • hi , man kann sich aber nicht wundern . schwule und lesben haben kein lobby in eu .sie sind nur ein "zusatz"produkt .
    wenn es um israel oder die juden ginge, da würde lettland mit konsequentzen rechnen müssen , aber schwule?!
    in iran werden über 3000 schwule hingerichtet und was macht eu ? weiter unterhält kontakte als ob nichts passierte .bei uns im unserem lande redet man gar nicht darüber .das lohnt sich nicht . das sind nur schwule!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 manni2Anonym
  • 15.12.2005, 22:24h
  • Sofort raus aus der EU..meinem Mann und mir wird es schon übel wenn wir lesen Partei der Christen und Bauernpartei....zurück in die Zukunft!!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Krzyszek
  • 16.12.2005, 10:08h
  • Und was sagen unsere Grünen dazu, dass die lettischen Grünen bei diesem Verbot mit im Boot sitzen?
  • Antworten » | Direktlink »
#9 SaschaAnonym
  • 16.12.2005, 10:23h
  • @Andy: Genau das kann man gar nicht oft genug ansprechen!!! Wir Homosexuelle haben es leider versäumt, uns eine ebenso schlagkräftige Lobby in dieser Gesellschaft (und europaweit) zuzulegen wie andere Opfer des Holocaust. Das liegt nicht zuletzt daran, dass viele Schwule hierzulande sich schon damit zufrieden geben, dass wir zumindest nicht mehr in Konzentrationslagern oder im Gefängnis enden - nicht wenige Postings bei queer.de zeugen von dieser "Ist doch alles wunderbar"-Haltung!

    Deswegen geht ja momentan angesichts der Israel-Hetze des Iran auch ein Aufschrei des Entsetzens durch Polen bzw. die Propagandamaschinerie der polnischen Regierung. Homosexuelle darf man aber munter weiterhin diskriminieren und unterdrücken!
  • Antworten » | Direktlink »
#10 QuestAnonym
  • 16.12.2005, 11:50h
  • Keiner bestreit,dass Homosexuelle zum Teil Opfer von Nazis waren,aber Sie waren auch Täter.Homosexuelle Spitzennazis ,wie Ernst Röhm oder Baldur von Schirach sind der beste Beweis.Das ist der Unterschied zu Juden,Polen oder Zigeunern-denn die hatten keine Spitzenfunktionen bei der NSDAP.Schwierige,aber historisch korrekte Wahrheit.
  • Antworten » | Direktlink »