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Washington (queer.de) - US-Behörden haben in ihrem "Kampf gegen den Terror" scheinbar auch schwul-lesbische Gruppen ausspioniert. Das Servicemembers Legal Defense Network (SLDN), eine Gruppe für schwul-lesbische Armeeangehörige, verlangt von der US-Regierung Aufklärung über die Vorwürfe, die "NBC News" publik gemacht hat. So soll das Verteidigungsministerium ein schwul-lesbisches Kiss-in an der Universität von Santa Cruz (Kalifornien) als "wahrscheinliche terroristische Bedrohung" eingestuft haben. Bei dieser Kundgebung haben Studenten gegen Anwerbungsversuche des US-Militärs auf dem Uni-Gelände demonstriert. Grund: Die Armee darf nach US-Recht Schwulen und Lesben kündigen, wenn sie von ihrer Homosexualität erfährt, fragt aber nicht ausdrücklich nach den sexuellen Vorlieben ihrer Rekruten ("Don't Ask Don't Tell"). "Zu denken, dass ein Kiss-in eine Bedrohung ist, ist absurd, homophob und irrational", so C. Dixon Osburn vom SLDN. Des weiteren habe Medienberichten zufolge die New Yorker Homo-Gruppe OUTlaw das Interesse der Spionage-Abteilung geweckt. Die Studentenvereinigung sei vom Militär als "möglicherweise gewalttätig" eingestuft worden. Die Behörden sollen auch Homo-Gruppen an Universitäten in New York und New Jersey ausspioniert haben. "Es ist beängstigend, dass die Verfassung nicht für Gruppen gelten soll, die nicht mit der Linie des Pentagon übereinstimmen", kommentiert Osburn. (dk)



34 Kommentare

#1 syndikatAnonym
  • 20.12.2005, 21:06h
  • www.saar-echo.de/

    Ungewöhnlich aber lesenswert über die
    Qualität der Quelle bin ich mir bewußt.

    Gennadi Jewstafjew ist Generalleutnant a. D.des Dienstes der Auslandsaufklärung
    Rußlands, zum Um- und Abbau der
    Rechtsnormen der USA im Land und weltweit.
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#2 SvenAnonym
  • 20.12.2005, 21:26h
  • Das erinnert mich an einen Satz Hape Kerkeling, der da sagte "das Land der fünf unbegrenzten Möglichkeiten".
    Toll, die Amis, nech?

    Eigentlich kann ich so eine Meldung gar nicht ernst nehmen, da selbst das amerikanische Militär wohl noch anderes zu tun hat (z.B. Krieg im Irak, Kriegsvorbereitung Iran).
    Auf der anderen Seite passt das gut zur derzeitigen US-Politik. Da kann man sich schnell noch der Schwulen entledigen, wenn man schon die Araber deportiert!
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#3 fürstinAnonym
  • 20.12.2005, 21:40h
  • Digital gestützter Faschismus, das wird es werden.
    Die Ausgrenzung ganzer Bevölkerungsgruppen, wie weit die rein rassistische Komponente geht, bleibt abzuwarten. Die Sicht ist nicht depressiv oder lustfeindlich, nur nüchtern.
    Die Beseitigung oder besser
    gnadenlose Aushöhlung und Verhöhnung
    der Verfassungs ist bereits im Gange und wird nach den letzten Besetzungen des
    "supreme courts" bestimmt nicht gestoppt.
    Fetzen:
    a)....Berlin, die goldenen Zwanziger.....
    b)..der Frosch, der aus siedendem Wasser
    hüpft, aber stillhält und verkocht, wenn die
    Temparatur stetig erhöht wird.
    c)...jede Wirtschaftsform gebiert ihre Herr-
    schaftsform

    Nur am Rande, Merkel will über Folter
    öffentlich diskutieren lassen. Nur mal zum Einstieg.
    Todesstrafe ? nächstes Thema ?
    Die werden den 10 Geboten Kommas anhängen: ...,außer wenn,....nur wenn,
    ...., nur ein bißchen...

    Nein nix Untergrund, aber höllisch aufpassen. Wie man das macht ?
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#4 LinkerCacheAnonym
  • 21.12.2005, 13:18h
  • Die USA ist inzwischen schon nicht mehr das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, sondern das Land der unbegrenzten Überwachung.
    In der BRD kommen wir dem ja auch langsam näher, auch wenn es die meisten nicht wahrhaben wollen.
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#5 penisneidAnonym
  • 21.12.2005, 14:11h
  • militärisch-industrieller-komplex hielt ich mal für ne psychokiste so wie ödipus.
    wär was für hape.aber. was die amis da machen is was für freud:
    „Wenn aber eine Kultur es nicht darüber hinaus gebracht hat, daß die Befriedi­gung einer Anzahl von Teilnehmern die Unterdrückung einer anderen, vielleicht der Mehrzahl, zur Voraussetzung hat, und dies ist bei allen gegenwärtigen Kulturen der Fall, so ist es begreiflich, daß diese Unterdrück­ten eine intensive Feindseligkeit gegen die Kultur entwickeln, die sie durch ihre Arbeit ermöglichen, an deren Güter sie aber einen zu geringen Anteil haben (...). Es braucht nicht gesagt zu werden, daß eine Kultur, welche eine so große Zahl von Teilnehmern unbefriedigt läßt und zur Auflehnung treibt, weder Aussicht hat, sich dauernd zu erhalten, noch es verdient“ (Sigmund Freud 1927).

    Ob die amis angst d a v o r haben ?
    Ob die den Freud jetzt jagen ?
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#6 madridEUAnonym
  • 21.12.2005, 16:08h
  • Aber vielleicht haben sie ja Angst vor terroristischen Angriffen mit Schwuchtelwimpern und lesbischen Schraubenschlüsseln, wovon Al Qaida doch mit Millionen Homos durchsetzt sein soll.
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#7 funsurferAnonym
#8 zonenknechtAnonym
  • 21.12.2005, 16:24h
  • @ funsurfer

    ..oh, blieb mir da was bei der sozialgesetzgebung der usa was verborgen ?
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#9 geilerdomiAnonym
  • 21.12.2005, 17:19h
  • @funsurfer: Der so genannte "Patriot Act" und zich andere Gesetze in den USA sind schlimmer, als es in der DDR je war! Ich empfehle in diesem Zusammenhang (Totalüberwachung der Bevölkerung) den Film Fahrenheit 9/11 von Michael Moore

    www.michaelmoore.com
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#10 aquarius40Anonym
  • 21.12.2005, 17:35h
  • Tja, Ja, die Amis!
    Haben jetzt auch noch Angst, dass die Tucken bei den traditionellen Konfettiparaden mit Wattebäuschen werfen und dabei rufen:
    "Da Du böser Feind"
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