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Peking Die chinesische Regierung hat angekündigt, in den kommenden Jahren umgerechnet rund 310 Millionen Euro zur Bekämpfung von Aids zur Verfügung zu stellen. Damit reagiert das Land auf die rasant steigende Zahl bei den HIV-Infektionen. Offiziell sind zur Zeit 840.000 Menschen infiziert, 80.000 davon erkrankt. Die Vereinten Nationen befürchten aber, das die Zahl bereits höher ist, und das sich bis 2010 bis zu 10 Millionen Menschen angesteckt haben könnten. (cs)



10 Kommentare

#1 holga-waldaAnonym
  • 29.12.2005, 12:42h
  • mein chinesischer freund ging in der provinzhauptstadt der ärmsten chinesischen provinz, nähe "goldenes dreieck" zur schule. vor neun jahren gab es dort schon den besuch von aidskranken in der schule, nicht zum abschrecken, sondern zum umarmen, im wörtlichen sinne. nicht als zu bedauernde, sondern berührbare normale menschen waren sie im unterricht.
    auf dem lande meint er, wären solche aktionen allerdings auch heute noch nicht
    standard. er wünscht sich in dieser hinsicht
    milden staatlichen druck. da staatliche stellen z.T. noch überfordert sind, greifen staatliche verantwortliche z.Z. gerne auf den
    wissensvorsprung der community-inseln in
    china zurück. das ist aber von stadt zu stadt
    unterschiedlich.

    de.chinabroadcast.cn/273/2005/12/13/1@42001.htm
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#2 uliAnonym
  • 29.12.2005, 13:05h
  • 22.11.05
    Der stellvertretende chinesische Gesundheitsminister Wang Longde hat die Errichtung von Modellzonen der AIDS-Bekämpfung als wichtige Maßnahme zur umfassenden Vorbeugung und Bekämpfung der Immunschwächekrankheit bezeichnet. Auf einer Sitzung am Montag in Zhengzhou in der zentralchinesischen Provinz Henan sagte Wang Longde, die Praxis in den vergangenen gut zwei Jahren habe gezeigt, dass die Ziele der Modellzonen, AIDS-Kranke am Leben zu erhalten und die gesellschaftliche Stabilität zu wahren, erreicht worden seien. Die Modellzonen spielten eine wichtige Rolle bei der Eindämmung von AIDS und bei der Entwicklung von wirksamen und den regionalen Gegebenheiten angepassten Verfahren zur AIDS-Bekämpfung, so Wang Longde weiter.

    Im März 2003 wurden in China die ersten 51 Modellzonen zur AIDS-Bekämpfung eingerichtet. Bisher sind insgesamt 127 derartige Zonen in 28 provinziellen Verwaltungseinheiten Chinas entstanden.
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#3 girl from kunmingAnonym
  • 29.12.2005, 13:44h
  • brad adams verdienst sein geld,
    er menschrechtelt für amerika, kostprobe,
    "human rights watch":

    hrw.org/german/docs/2003/09/03/china9039_txt.htm

    wir kennen den trick:

    ..und geben bei google: "aids" und "kunming" ein
    und betätigen mit brad´s text im hinterkopf,
    die bildsuche.

    nun haben wir ein differenzierteres bild,
    ruhig mal durchklicken mit gesundem
    menschenverstand.

    die internationale propaganda-mischpoke der amis ist sich für nichts zu schade. knete
    für deutsche texte ist ja da. da kommen die
    chinesen noch nicht ganz mit.

    brad´s hollywood-drama in der sprache goebbels. die besten lügen in der nähe von
    fakten......

    es gibt die möglichkeit den brüdern und
    schwestern in china zu helfen mit höflichen kritischen kommentaren und fragen auf deutschsprachigen chinesischen offiziellen
    seiten. das stinkt dann nicht nach "psycho-operations" und stützt die wohlwollenden netzwerke in china.
    china.
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#4 antosAnonym
  • 30.12.2005, 14:08h
  • @girl: Wenn man weitere Äußerungen Adams kennt [zb. zum Afghanistan-Desaster], weiß man besser einzuschätzen, wie unpassend dein Vorwurf ist, er 'menschenrechtele' für Amerika.
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#5 holga-waldaAnonym
  • 30.12.2005, 18:06h
  • @ antos

    desaster - hoch-profitabel

    beispiel afghanistan:

    produktion lt. UNO waffengewalt:

    1989 1.200 Tonnen opium sowjet-armee im zentrum
    2001 200 Tonnen opium taliban im ganzen land
    2004 4.200 Tonnen opium us-armee/bundeswehr im
    hauptanbaugebiet

    87% der weltopium-produktion kommt aus afghanistan.
    mohn-opium-heroin, der duchlauf der fertigungs- und
    handelsstufen führt zu einem jährlichen zufluss von
    drogengeldern in legale finanzströme in einer höhe von ca.:

    400 milliarden us-dollar

    größenordnungen bei denen nur noch waffen- und ölhandel
    mithalten können.

    das ausbleiben dieses kapitals hätte weitreichende folgen für
    die globalen finanzmärkte und die weltwirtschaft.

    die handelspannen der lokalen fürsten in den afghanischen
    bergen sind peanuts.

    wer den hauptanteil am profit mohn einstreicht, vermögen nur
    todesmutige Journalisten herauszufinden, oder sorgfältige
    historiker in ein paar jahrzehnten.

    phosphor, drogen, menschenrechteln, terror, waffenhandel, öl

    business as usual
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#6 thanksgivingAnonym
  • 30.12.2005, 18:29h
  • @ antos

    brad ist ein weisser truthahn.
    hirsi ali ist ein brauner truthahn.

    Eine passende Allegorie des neuen Rassismus ist die US-amerikanische Tradition der Truthahn-Begnadigung.
    ...Einige wenige sorgsam gezüchtete Truthähne, die lokalen Eliten verschiedener Länder, eine reiche Immigrantenschicht, Investment-Banker, einzelne Leute wie Colin Powell oder Condoleezza Rice, ein paar Sänger und Schriftsteller - Leute wie ich - bekommen die Absolution und die Eintrittskarte zum Frying Pan Park...
    Ein paar von ihnen arbeiten sogar für den IWF und die WTO - wer also kann behaupten, diese Organisationen wären truthahnfeindlich? Einige sind Mitglieder im Komitee für die Auswahl der Truthähne - wer also kann behaupten, Truthähne wären gegen das Erntedankfest?

    ..Warum sollten diese Agenturen NGOs finanzieren? Könnte es einfach altmodischer missionarischer Eifer sein? Schuldgefühle? Es ist ein bisschen mehr als das. NGOs vermitteln den Eindruck, dass sie das Vakuum füllen, welches der Staat zurückgelassen hat. Und das machen sie auch, aber in einem substanziell nicht relevanten Ausmaß. Ihr echter Beitrag ist, dass sie politischen Ärger entschärfen und das auf was ein jeder ein Recht haben sollte als Hilfe oder im Namen der Wohltätigkeit austeilen.
    Auf lange Sicht gesehen, sind NGOs ihren Finanzierern verpflichtet, nicht den Menschen mit welchen sie zu tun haben.
    Nichts illustriert dies passender als das Phänomen in den USA, welche sich dazu vorbereitet in einem Land einzufallen und gleichzeitig die NGOs bereit macht um in dieser Zerstörung wieder aufzuräumen.

    Um sicherzustellen, dass ihre Finanzierung nicht gefährdet ist, und dass die Regierungen der Länder in welchen sie Arbeiten ihnen weiterhin erlauben werden ihre Funktion zu erfüllen, müssen NGOs ihre Arbeit in einem hohlen Rahmen darstellen, dem der politische und historische Hintergrund herausgerissen worden ist. Oder zumindest jener historische und politische Hintergrund, den man nicht gerne hört...
    Die NGO-isierung der Politik droht den Widerstand in einen respektablen, vernünftigen, bezahlten 9 Uhr früh bis 5 Uhr Nachmittags-Job zu machen. Und dazu gibt’s noch einige Vergünstigungen. Echter Widerstand hat echte Konsequenzen. Und er wird nicht bezahlt.

    (Arundhati Roy)

    menschenrechteln als dienstleistung
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#7 antosAnonym
#8 schiebereglerinAnonym
  • 30.12.2005, 21:01h
  • @ antos
    ....Nichts illustriert dies passender als das Phänomen in den USA, welche sich dazu vorbereitet in einem Land einzufallen und gleichzeitig die NGOs bereit macht um in dieser Zerstörung wieder aufzuräumen......

    man kann in einem dorf ein puff eröffnen,
    mit einem bruchteil des profits, die liga
    für sittlichkeit und gegen moralischen verfall
    ins leben rufen.
    rat mal wo sich die guten treffen, und wer alles weiss ?
    mit dem erhöhten gewinn aus rabbatt-ficks
    ließe sich dann alljährlich die schönste
    moraleske auszeichenen.
    der puffbesitzer läßt durchblicken wer die
    laudatio hält....

    herstellen von parallelen ausdrücklich erwünscht.
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#9 Quellnymphe (former called holga !!!)Anonym
  • 31.12.2005, 11:42h
  • @ antos

    thanksgiving hatte (Arundhati Roy) genannt, du hast schon besser insinuiert.

    da es hier menschen gibt, die russisch als erste fremdsprache hatten
    -fluch oder segen ?- habe ich der arethusa
    ein fruchtopfer dargebracht, obwohl ich mehr auf götter stehe, und bei google
    mehr von Arundhati Roy in deutsch gefunden:

    www.zmag.de/autor.php?id=52
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#10 girl from kunmingAnonym
  • 31.12.2005, 12:16h
  • das 18.12.05 untersagte gay event
    hätte in der " factory 798", beijing, stattfinden
    sollen.Es ist ein bauhaus-inspiriertes fabrik-gebäude, ein geschenk der ddr an
    china. um einen eindruck zu bekommen,
    könnt ihr diese seite ansehen.

    www.china.org.cn/english/2004/May/95263.htm

    man spürt, dass dämliche verbote nicht mehr lange ausgesprochen werden können.
    bringt hier mal was von der chinesischen
    avantgarde. wir lachen und leben auch.
    danke
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