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Berlin. Die Einführung des neuen Reisepasses zum 1. Januar 2006 könnte zu mehr Problemen bei Reisen von Transsexuellen führen. Das meldet die Berliner Zeitung. In dem neuen Dokument, das mit biometrischen Daten versehen ist, muss auch zwingend das Geschlecht angegeben werden. Da viele Transsexuelle die sogenannte "Kleine Lösung" wählen, bei der der Vorname und das Aussehen, geändert, nicht aber die Geschlechtsumwandlung vorgenommen wird, sind Probleme bei der Ein- und Ausreise vorprogrammiert. Bislang umgingen Betroffene diesen Stress mit der Ausstellung eines vorläufigen Reisepasses, in dem kein Geschlecht angegeben ist. Dieses provisorische Reisedokument darf ab 2006 nicht mehr ausgestellt werden. (cs)



16 Kommentare

#1 JensuweAnonym
  • 29.12.2005, 14:25h
  • Das zeigt wieder einmal "wieviel" unsere "liebe Regierung" für die übrig hat, die eben etwas anders sind.
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#2 andyAnonym
  • 29.12.2005, 17:04h
  • hi @jensuwe-du hast vollkommen recht . aber was hast du von schilli erwartet ? er hat eben diese pässe eingeführt und er war dessen ein grosser befürworter .
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#3 martinahamburgAnonym
  • 29.12.2005, 19:46h
  • Es ja so,das unsere Regierung die neuen Pässe einführt und damit wiedereinmal zeigt, das sie ein Hündchen der USA sind.
    Dazu kommt noch das alle Bürger erkennungsdienstlich erfasst werden und dafür noch viel Geld bezahlen müssen.
    Ich als TS finde das überhaupt nicht gut wenn in trannyfeindliche oder nicht akzeptierende Länder gereist wird.
    In Europa ist das ja kein Problem, denn da gibt es ja den Personalausweis, z. Zt noch ohne Geschlechtseintrag. Außerdem kann ich mit einer rechtmäßigen Behandlung rechnen.

    Eine TS wird sich in Zukunft zwangsweise genauer überlegen müssen, ob bestimmte Länder incl. USA noch bereist werden.
    Es ist schlimm wenn man in der Schlange steht und Angst vor öffentlicher Schikane haben muss.
    Sollte es Probleme mit irgendwelchen ausländischen Behörden deswegen geben, dann kann man sich darauf verlassen, das die deutschen Auslandsvertretungen einem nicht helfen werden.
    Bleibt für uns Girls dann also nur eins übrig - wir müssen uns dann als Männer verkleiden.
    Wenn das mal gutgeht!

    Viele Grüße
    Martina
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#4 auchschwulAnonym
  • 29.12.2005, 20:29h
  • Ich glaube kaum, dass jemand an Transsexuelle gedacht hat. Insofern gleich immer an was böses denken ist vielleicht nicht angebracht.
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#5 egalAnonym
  • 29.12.2005, 20:37h
  • @Jensuwe
    Wobei den neuen Paß noch Rot-Grün, expliziet Herr Schilly, zu verantworten hat.
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#6 seb1983
#7 geilerdomiAnonym
  • 29.12.2005, 21:34h
  • das zeigt auch mal wieder, das es in diesem land nicht um menschen geht, sondern um gewinne machen.

    das mit den biometrischen daten soll vor terrorismus schützen, angeblich. das wurde in den usa beim patriot act auch gesagt. was wars dann? totalitäre diktatorische überwachung der bevölkerung!

    Aber da es hier leider auch bild lesende, daher "gebildete" szene tucken gibt, die nur partys und p...n in der birne haben, wird das wohl noch lange so weiter gehen...
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#8 Sylvia-Fee WadehnAnonym
  • 30.12.2005, 00:51h
  • Das große Problem ist, das es dem InnenMinisterium sehr lange bekannt ist, dass es hier Schwierigkeiten gibt.
    Die zuständigen Beamten durchaus auch Empfehlungen herausgegeben haben.
    Leider ist das Personenstandsrecht, zustimmungspflichtig. Das größte Problem sind unsere Männer im Bundestag wie auch in den Länderparlamenten. Die Angst ein Mann mit Frauenname, ein Mann mit Titten und Frauenname...... alles solche Dummheiten kommen.
    Immerweider hören sogar operierte Frauen sie sind und bleiben Männer.
    Den Transmännern geht es hier etwas besser, männlich stimme, bartwuchs ist mann!!!!
    Ein Lichtblick ist in dem letzten Urteil des Bundesverfassungsgericht vorhanden.
    Hier wurde eindeutig u.a. der regierung nahegelegt, die Personenstandsänderung früher als ImTSg vorgesehen vorzunehmen.
    (Entscheidung ging über Aberkennung des neuen Vornamen bei Heirat). Interessant auch, das das verfassungsgericht der regierung nahgelegt hat endlich die LPART an die Ehe anzulehnen.
    Seid über fünf Jahren weisen transgender auf diese Probleme hin und verlangen Besserungen im TSG.
    Eine echte Untersttützung gab es durch die damlaige Justizministerin Herta Däubler-Gmelin, und der Abgeordnetetn Christina Schenk. Leider Frau Däubler-Gmelin nicht mehr Ministerin, und Frau Schenk nicht im Parlament. Die Linkspartei.PDS wird aber einen Antrag einbringen.
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#9 LinkerCacheAnonym
  • 30.12.2005, 08:02h
  • @Sylvia: "......Frau Schenk nicht im Parlament. Die Linkspartei.PDS wird aber einen Antrag einbringen....." Die Linke.QUEER hat bereits auf Ihrem Bundestreffen am 12. November 05 einen forderungskatalog beschlossen. Bei diesem Treffen war auch (noch)Frau Schenk anbei. Weiteres unter
    www.sozialisten.de

    www.redroxx.de

    vielen Dank für die netten sachen, die Du hier schreibst. Wieder ein Beweis, das die Linken mehr werden, auch wenn es einigen hier nicht passt!
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#10 LinkerCacheAnonym
  • 30.12.2005, 08:12h
  • @geilerdomi: Das istnunmal so. Mach den Menschen Angst und sie werfen bereitwillig Ihrer Freiheitsrechte weg!

    22C3: Data Mining "für den Weltfrieden"

    www.heise.de/newsticker/meldung/67825

    Der österreichische Bürgerrechtsverein Quintessenz zeigte auf dem
    Hackerkongress in Berlin, dass der Mythos von der Schmutzigen Bombe wohl
    vor allem ein Produkt der Medien ist.
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