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Washington (queer.de) - Die christlich-fundamentalistische US-Lobbygruppe "Concerned Women For America" (CWA) beschuldigt "Barbie"-Produzent Mattel, mit seinen Spielsachen für die "homosexuelle Agenda" zu werben. Bob Knight, der (männliche) Vorsitzende der "besorgten Frauen für Amerika" beanstandet auch die "Barbie"-Website, weil dort vier- bis achtjährige Kinder angeben müssten, ob sie ein Junge oder ein Mädchen seien oder die Frage nicht beantworten könnten. "Da steckt die Idee dahinter, dass Menschen nicht in ein bestimmtes Geschlecht hineingeboren werden, sondern ihre Geschlechtsidentität selbst auswählen könnten", so Knight. "Dahinter steckt System, um die homosexuelle Agenda in den Köpfen zu verankern." Diese Agenda solle vor allem bei Kindern verwirklicht werden: "Jedes Kind, das nicht sicher ist, wer es ist, soll davon überzeugt werden, sexuelle Handlungen durchzuführen." Der Einfluss von Barbie wirke sich zudem verheerend auf junge Mädchen aus. "Barbie bringt Mädchen davon ab, die Idee der Weiblichkeit als christliches Konzept zu verstehen", so Knight. "Das heißt, dem Herrn zu dienen, zu heiraten, Kinder zu kriegen und ein Haus zu bauen. Das sieht man nicht bei Barbie. Es geht nur um materielle Dinge." Die 1979 gegründete Lobbygruppe CWA hat derzeit nach eigenen Angaben 500.000 Mitglieder. (dk)



25 Kommentare

#1 mezzoAnonym
#2 SvenAnonym
  • 03.01.2006, 15:47h
  • Wow!
    Naja, ich kann das schon nachvollziehen. Wenn ich so an meine Kindheit denke, damals hat meine SChwester immer mit ihren Barbies gespielt ... bei den dicken Titten zeigte sich bei mir schon die erste Abneigung gegen das weibliche Geschlecht.
    Da war mit He-Man mit seinen Muskeln und seinen starken Freunden schon sehr viel lieber :-)))

    Oh man! So doof kann doch niemand geboren werden! Wie haben die das nur geschafft??
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#3 JonasAnonym
  • 03.01.2006, 15:50h
  • Ich habe es zwar schon immer vermutet weil ich mit den Puppen meiner Schwester gespielt habe bin ich jetzt schwul ... DANKE DANKE für diese Erkenntnis.

    Ich habe schon viel Schwachsinn bezüglich Homosexualität gehört aber das ist das beste bisher :-)
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#4 manni2Anonym
  • 03.01.2006, 16:21h
  • Die spinnen die AMIS......erinnert mich and die Story mit Tinky Winky oder Ernie und Bert
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#5 madridEUAnonym
  • 03.01.2006, 17:32h
  • Sie wollen Mädchen auf ihre wahre Bestimmung der christlichen Ehefrau und Mutter festnageln. Plötzlich erinnern sie sich an den schädlichen Materialismus der heissen Autos und die tropische Szene, für den sie wahrscheinlich nur den Jungen und Mann vorgesehen haben. Sie sind doch im Grunde die schlimmsten "christlichen" Schafe im Wolfspelz und haben die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich, die gegen alle wissenschaftliche Vernunft noch an Adam und Eva glaubt. Man stelle sich vor, was der aufgeklärte Teil der US-Bevölkerung heutzutage ertragen muss........
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#6 HyronimoAnonym
  • 03.01.2006, 19:12h
  • Auf einer Art bin ich sogar ganz froh über solche Meldungen, denn efektiver als mit solch einen kruden Unsinn kann man sich eigentlich nicht mehr lächerlich machen und je mehr das geschieht, umso besser!

    Ansonsten bleibt nur noch zu sagen das dem Typen wohl auch ein guter Psychater nicht mehr helfen kann,
    und hab ich das Richtig verstanden, nach der christlichen Wertevorstellung muß das Weib die Kinder kriegen und EIN HAUS BAUEN???
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#7 MalteAnonym
  • 03.01.2006, 19:18h
  • Ja, das stimmt!! Also weg mit Barbie!

    Stattdessen sollen die Kinder lieber mit was männlichem wie z.B. He-Man spielen!! Mit dem großen, muskulösen, blonden He-Man!

    Oder mit Batman in seinem hautengen Ganzkörperlatexanzug mit knackengem Slip drüber, der mit seinem "Assistenten" Robin zusammenlebt!

    Oder die Kinder sollten lieber etwas lesen, wie z.B. über die ewigen Junggesellen Sherlock Holmes und Dr. Watson, die sich eine "WG" teilen!

    Oder im Fernsehen Sesamstraße schauen, um zu sehen, wie glücklich Ernie und Bert gemeinsam sind!

    Danke ihr ewiggestrigen Fundis! Diese Sachen finde ich auch alle besser als Barbie!

    :-) :-) :-)
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#8 TimAnonym
  • 03.01.2006, 19:31h
  • Manchmal frage ich mich, ob die wirklich so dumm sind oder ob die wissen, wie dumm ihre Äußerungen sind, aber sie vor lauter Hass dennoch in die Welt setzen!! (Wahrscheinlich eine Kombination von beidem!)

    Kinder werden also durch Barbie und Fragebögen dazu animiert Sex zu haben!? Und Frauen sollen kochen und Kinder kriegen!? Wie hasserfüllt, arrogant und dumm kann man eigentlich noch sein?

    Wann kommen die Forderungen nach Bücherverbrennungen? Und dann kann man gleich ins Mittelalter zurückkehren und auch Menschen verbrennen, weil sie anderer Meinung sind und deshalb "Hexen" sind!

    Diese Leute sind die geistige Fortsetzung von dem, was im Mittelalter mit den Hexenverbrennungen anfing, in amerikanischer Sklaverei, Rassentrennung und drittem Reich fortgesetzt wurde!
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#9 holga-waldaAnonym
  • 03.01.2006, 20:01h
  • wenn ich die, entgegen meiner gewohnheit,
    mal als klumpen wahrnehme, habe ich den
    verdacht, dass die den prognosen für die
    zukunft ihres landes tief im innern (wo, weiß ich nicht) nicht trauen.

    ähnlich, wie suchtkranke, reagieren die auf
    dräuenden kontrollverlust (die konten-,rentestände und verschuldungen, wären
    da auch mal interessant) mit einem panischen kontrollzwang auf ihr umfeld
    (schon so als lebensform) und ihre umwelt
    (christen-diktatur mit menschenrechtspathos als vorstufe zum paradies)

    mit diesem zwangsverhalten quälen sie andere, um ihre verlustqual nicht empfinden zu müssen. in diesem sumpf ständiger mentaler und ökonomischer spannungen, waffen haben sie ja schon,
    entstehen vorläufig so drollige aktion um
    puppen. danch um menschen.

    Karl May:

    Die Mittelstände, der kleine Industrielle, der kleine Kaufmann, der Handwerker, der Bauer, sie alle bekämpfen die Bourgeoisie, um ihre Existenz als Mittelstände vor dem Untergang zu sichern. Sie sind also nicht revolutionär, sondern konservativ. Noch mehr, sie sind reaktionär {28}, sie suchen das Rad der Geschichte zurückzudrehen. Sind sie revolutionär, so sind sie es im Hinblick auf den ihnen bevorstehenden Übergang ins Proletariat, so verteidigen sie nicht ihre gegenwärtigen, sondern ihre zukünftigen Interessen, so verlassen sie ihren eigenen Standpunkt, um sich auf den des Proletariats zu stellen.

    für hier bin ich gespannt, was passieret, wenn eingefleischte hedonisten ihre spielzeuge und hobbies nicht mehr finanzieren können.
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#10 TrainAnonym
  • 03.01.2006, 20:27h
  • Ich habe als Kind nie mit Puppen gespielt sondern am liebsten mit der Eisenbahn. Ergebnis: ich bin stockschwul. Also, liebe Fundi-Gruppe: Märklin macht Kinder schwul. Ich würde Boykott vorschlagen. Ist doch so beliebt bei den christlich-fundamentalistischen.
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