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Swansea (queer.de) - Ein Wandgemälde in einem 4.000 Jahre alten ägyptischen Grab ist nach Meinung vieler Experten die erste bekannte Darstellung eines offen schwulen Paares. Das ist das Ergebnis einer Konferenz der Universität von Wales in Swansea. "Gleichgeschlechtliches Verlangen muss als mögliche Erklärung in Erwägung gezogen werden", so Greg Reeder, Ägyptologe aus San Francisco, nach Angaben der Zeitung "Independent". Andere Experten mutmaßen, dass die beiden Männer namens Niankhhnum und Khnumhotep auch Brüder oder gar siamesische Zwillinge sein könnten. Die Grabstätte wurde erst 1964 in Sakkara (südlich von Kairo) entdeckt. Die Bilder, die die beiden Männer umschlungen oder händchenhaltend zeigen, sind sonst üblich für heterosexuelle Paare in der fünften Dynastie. Niankhhnum und Khnumhotep hatten zwar anscheinend Frauen und Kinder, diese halten sich aber in dem Grab-Darstellungen nur im Hintergrund. Über die beiden Männer ist nur bekannt, dass sie für die Maniküre des Pharaohs verantwortlich waren. (dk)

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15 Kommentare

#1 Die Kanzlerin der HerzenAnonym
  • 04.01.2006, 14:33h
  • Ein Paar aus ägyptischen Landen,
    die so schön zusammenfanden,
    macht mein Herz leicht und froh,
    da strahlte auch der Pharao.

    Auch bei uns ist die frohe Homo-Zeit da,
    das sagt die Kanzlerin der Herzen ganz klar,
    jetzt kommt der Aufschwung ja für alle,
    da ist keiner mehr in der Arbeitslosen-Falle.
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#2 VollkornmannAnonym
  • 04.01.2006, 16:41h
  • »Andere Experten mutmaßen, dass die beiden Männer ... siamesische Zwillinge sein könnten.« – Suuuper!
    Die ersten siamesischen Zwillinge, die an den Nasenspitzen und an den Handflächen zusammengewachsen waren. Und nur noch eine Hand frei hatten, um des Pharaos Nagelfeile zu halten...

    Es kann halt nicht sein, was nicht sein darf.
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#3 üwchenAnonym
  • 04.01.2006, 17:30h
  • Ist noch bissl zu früh für nen Aprilscherz oder? Sagt mal wer schreibt solche Artikel eigentlich? Ne ne ne
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#4 Pro DialogAnonym
#5 Starlet1943Anonym
  • 04.01.2006, 19:36h
  • Das wiederentdeckte Grabmal ist ganz sicher nur einer von vielen Belegen dafür, dass es zu allen Zeiten homosexuelle Menschen gegeben hat, deren Leben durch gegenseitige Zuneigung bestimmt war. Es gab Zeiten, da gestand man einem Menschen einen "Intimbereich" zu, in den man nicht hineinzureden hatte. Diesen Intimbereich möchte man heute nur allzugerne an die Öffentlichkeit zerren um sich entweder daran zu ergötzen - oder aber mit dem Finger darauf zu zeigen und zu sagen, was man "nicht tun" soll.
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#6 LinkerCacheAnonym
  • 04.01.2006, 19:37h
  • Na das ist doch DIE sensation!! Wow, und was schlussfolgern wir jetzt daraus??

    Gleich vorweg: In Ägypten ist zwar heute der Islam bindend, allerdings gab es diesen damals noch nicht;-)
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#7 sylvia-Fee WadehnAnonym
  • 05.01.2006, 01:25h
  • @starlett1943
    100% Zustimmung.
    Genauso Homosexualität gabe es immer schon und ist kein Ausdruck einer dekadenten gesellschaft sondern eine natürliche Lebensform.
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#8 lucky86Anonym
  • 05.01.2006, 02:16h
  • ich möcht ja keine typischen Klischees bestätigen, aber:
    Die Beiden waren für die Maniküre zuständig! Sagt das nicht alles? :)
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#9 holga-waldaAnonym
#10 franzAnonym
  • 05.01.2006, 13:12h
  • das gott vom menschen abstammt
    ist gesichertes wissen.

    warum will die evolution; seit vielleicht
    millionen jahren, einen konstanten anteil von gleichgeschlich orientierten menschen,
    lebewesen ?

    gibt es da forschungsansätze ?
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