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Windhuk (queer.de) - Im südwestafrikanischen Namibia werden keine Kondome verteilt, damit Homosexualität nicht befördert wird, berichtet die Nachrichtenagentur IPS. "Würden wir Kondome verteilen, wäre das so gut wie eine Aufforderung zur Fortführung homosexueller Kontakte", so Ignatius Mainga vom namibischen Ministerium für Sicherheit. In Namibia ist nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als jeder Fünfte mit dem HI-Virus infiziert (über 21 Prozent). Mainga glaubt jedoch, dass viele Gefangene die Kondomausgabe beleidigen würde, da die meisten glücklich verheiratet seien. Ex-Staatspräsident Sam Nujoma hat sich wiederholt gegen Homosexualität ausgesprochen und als "widernatürlich" und "gegen Gottes Willen" bezeichnet. Namibia hat erst vor rund 16 Jahren seine Unabhängigkeit erlangt. Davor war es bis 1918 eine deutsche Kolonie und stand danach bis 1990 unter südafrikanischer Verwaltung. (dk)



#1 wolfAnonym
  • 05.01.2006, 14:19h
  • na da haben wir doch ein neues rosenreslie, diesmal farbig !!!!
    vor 20 jahren habe ich nur verantwortungsvolle menschen in namibia kennengelernt.
    aber der trend scheint ja weltweit zu fundamentalistischen leckerlies zu gehen !!!
    nur, wer wählt die ??????????
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#2 RalphAnonym
  • 05.01.2006, 14:24h
  • "Staatspräsident Sam Nujoma hat sich wiederholt gegen Homosexualität ausgesprochen und als "widernatürlich" und "gegen Gottes Willen" bezeichnet."

    1. Gott hat uns so gemacht wie wir sind! Wieso soll also etwas gegen Gottes Wille sein, nur weil es anders ist als das, was er selbst empfindet.

    Er stellt seine eigene Meinung über Gottes Werk und DAS ist gegen Gottes Wille!

    2. Menschen Kondome zu verwehren tötet Menschen! Auch DAS ist gegen Gottes Willen!
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#3 franzAnonym
  • 05.01.2006, 14:42h
  • auch hier nochmal:

    gott stammt vom menschen ab.
    die evolution macht stabil schwule
    und lesbische lebewesen.

    grüsse an die bonobos im ahnenkontinent
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#4 FlorianAnonym
  • 05.01.2006, 15:35h
  • "aber der trend scheint ja weltweit zu fundamentalistischen leckerlies zu gehen !!!"

    @Wolf:

    Das ist leider wahr! Deshalb müssen wir sehr wachsam sein und alle gemeinsam für unsere Rechte eintreten.

    Viele Schwule und Lesben meinen, alles sei erreicht, nur weil wir eine eingetragene Lebenspartnerschaft haben. Aber diese ist nicht nur im Vergleich zur Ehe diskriminierend, sondern es gibt auch noch viele andere Bereiche. (Von anderen Ländern mal ganz zu schweigen.)

    Wir haben gerade mal den ersten Schritt zu echter Gleichheit geschafft. Es bleibt noch viel Arbeit und wir dürfen jetzt nicht nachlassen und müssen unsere gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche und kulturelle Macht mit gemeinsamer Kraft nutzen!

    Ansonsten werden die Ewiggestrigen siegen und dann haben wir es wohl auch nicht anders verdient!
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#5 Georg und JörgAnonym
#6 SuSEAnonym
  • 08.01.2006, 01:30h
  • Super! "Freie Fahrt für Freie Viren" oder wie sollte man das sonst nennen in einer ehemaligen Doitschen Kolonie??

    Aber ist ja nicht nur dort so, auch in der tollen BRD; zumindest in den JVA`s :

    www.planet-tegel.de
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#7 SaschaAnonym
  • 09.01.2006, 00:13h
  • @Florian:

    Volle Zustimmung, was die weit verbreitete Haltung unter Homosexuellen angeht, dass es uns doch eigentlich so gut gehe wie nie zuvor und wir uns damit zufrieden geben könnten oder sollten.

    Wir können erst dann zufrieden sein, wenn jeder junge Mensch in diesem Lande sich wirklich frei und ohne Angst (z.B vor Diskriminierung und Ausgrenzung durch seine Mitschüler etc.) entdecken und ausleben kann. Deshalb ist eine grundlegende Veränderung der Sexualerziehung, insbesondere an den Schulen, mindestens ebenso wichtig und dringend wie die völlige gesetzliche Gleichberechtigung (z.B. Öffnung der Ehe, Adoptionsrecht, ADG). Denn nur wenn junge Homosexuelle sich in der Pubertät genauso offen und ohne jede Einschränkung entfalten können, werden sie jemals in die Verlegenheit kommen, beziehungswillig oder -fähig zu sein, geschweige denn einen Menschen ihres Geschlechts zu heiraten!

    Unter jungen Menschen ist in letzter Zeit eher wieder ein Rückschritt in Sachen Respekt vor der sexuellen Vielfalt festzustellen. Ich brauche nur ein paar Stunden in der Stadt oder im Schwimmbad zu verbringen und höre mindestens zehnmal, wie Jungs, die andere Jungs interessiert anschauen, als "Schwuchtel" bezeichnet werden. Überhaupt alles, was den gängigen Hetero-Stereotypen nicht entspricht, wird als "schwul" verunglimpft.

    Daran werden wir nur durch eine gezielte Bekämpfung von Homophobie im schulischen Umfeld, durch die aktive Förderung einer neuen Kultur des Respekts gegenüber der sexuellen Vielfalt durch umfassenden, jahrgangs- und fächerübergreifenden Unterricht mit entsprechenden schulpsychologischen Angeboten etwas ändern können.
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#8 jessAnonym