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1998 outete sich Rob Halford von Judas Priest als schwul. Seit 2004 singt er wieder bei der Band. Die neue DVD rockt derbe.

Von Jan Gebauer

Als sich Rob Halford 1998 auf MTV offiziell als schwul outete, schockte er damit zwar die breite Musik-Szene, seine Band-Kollegen und echten Fans wussten es aber schon lange. Die hatten dann auch kein wirkliches Problem mit dem Outing und freuten sich 2004 darüber, dass der oftmals "Metal God" genannte Rocker wieder als Lead-Sänger bei Judas Priest einstieg (er hatte die Band 1992 verlassen, um solo weiter zu machen). Seitdem zeigt die Band vor allen Dingen live, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehört. So war es auch, als Judas Priest am 18. Mai 2005 im Budokan Stadion in Tokio auftraten, und die gesamte Halle mit schwermetallischen Riffs zum Vibrieren brachte. Dabei packten Sänger Rob Halford, die Gitarristen Glenn Tipton und K.K. Downing, Bassmann Ian Hill und Drummer Scott Travis das Publikum an den Hörnern und brachten mehrere Tausend Fans vom ersten Donnerschlag des Schlagzeugs an in Ekstase. Der Ort ist ohnehin ein besonderer: Hier in Tokio hatten Judas Priest 26 Jahre zuvor ihr erstes Live-Album "Unleashed in the East" aufgenommen.

Es war die Nacht der Nächte, als Rob wie ein Gott der Dunkelheit im gleißenden Licht erschien und damit ein Metal-Inferno lostrat, wie man es in Tokio selten erlebt hatte. Und Judas Priest zogen aller Register: Von" Breaking The Law" bis "Metal Gods", zwei unentrinnbaren Hymnen der Metalgemeinde, über "Painkiller" und "Electric Eyes" bis hin zur geschmacklichen Rock-Entgleisung von Joan Baezs sonst so filigranen "Diamonds & Rust" bewiesen die Männer Präsenz, Power und eine packende Bühnenshow. Alles war wie in alten Zeiten: Nebel breitete sich aus, bevor Rob Halford zum Beginn von "Hell Bent For Leather" auf der standesgemäßen Harley Davidson auf die Bühne rauschte. Da werden für schwule Lederkerle Träume wahr – sofern sie nicht heimlich doch Marianne Rosenberg auflegen. Satte zwei Stunden Länge weist "Rising In The East" auf, das mit erstklassigen Soundformaten (DTS 5.1, Dolby Digital 5.1 und L-PCM Stereo) aufwartet. Damit ist es nach dem 86er Mitschnitt "Priest…Live!" und "Live in London" (2001, mit Tim Ownes als Sänger) der bislang beste Live-Film der Band.

6. Januar 2006



#1 LuyuriaAnonym
  • 09.01.2006, 01:12h
  • So schwul Herr Halford auch sein mag, irgendwie ist mir der dreckige Sound von Motörhead näher. Lemmy bleibt mein Idol. *lach* Nein, sicher ist er eine gute Unterstützung für die Akzeptanz homosexueller Menschen in der leider sehr chauvinistischen Metall-Szene. Trotzdem würde ich die DVD nicht kaufen und die Musik niemals hören. Wer es mag...
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#2 DavidAnonym
  • 10.01.2006, 20:36h
  • Wer es mag...
    ...ich zum Beispiel! Sein Outing kam genau zur rechten Zeit (1998, das war nämlich mein Jahr)) und hat mir etwas Mut gegeben. Natürlich steckte auch etwas Absicht dahinter um wieder aus der Versenkung aufzutauchen.
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#3 LuxuriaAnonym
  • 11.01.2006, 11:26h
  • Also in der Versenkung war Mr. Halford ja nie wirklich lange. Immerhin hatte er ja "Fight" und andere Soloprojekte.
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#4 sugartalkerAnonym
  • 17.10.2006, 17:26h
  • Hammergeil, die Priest DVD. Das rockt so richtig. Vor allem auch das neue "Judas is rising". Dass Rob schwul ist, ist den metallern egal, ich bin beides, Rocker und schwul, deswegen hab ich mir die DVD sofort gekauft. *lechz*
    Aber: Motörhead ist natürlich auch dreckig, ehrlich und laut. Spielen am 29.11. in Düsseldorf in der Philipshalle. OVERKILL rules!
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#5 MetalhelmutAnonym
  • 24.11.2006, 00:10h
  • Ich danke heute noch Rob sich zu outen, als schwuler Metalhead wussten wir , wer was, wo inder Szene ist und es ist explizit nicht die Musik, die Intoleranz fördert, sondern feiges Verhalten. Ich bin stolz, Metal, ja in allen Denominationen, preisst den Menschen und seine Freiheit. Als schwuler Mensch in der Menge und als Metalhead ist das eine Befreiung und gleichzeitig Kampf. "Brokeback Mountains" soll mich inspirieren, aber eine oberflächliche Lala dschuff bumm bumm Gedöns aus jedem BMW ist vielleicht leichter zu ertragen als der rotzfreche Metal, der so negiert wird und die geilsten Typen( wer drauf steht) zu Tage fördert , Hosen wie Zelte und ein Tand ohne Sinn und Zweck mit viel Pomenade an der Birne. Mehhr Aussen als in.
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#6 MetalhelmutAnonym
  • 24.11.2006, 00:11h
  • Ich danke heute noch Rob sich zu outen, als schwuler Metalhead wussten wir , wer was, wo inder Szene ist und es ist explizit nicht die Musik, die Intoleranz fördert, sondern feiges Verhalten. Ich bin stolz, Metal, ja in allen Denominationen, preisst den Menschen und seine Freiheit. Als schwuler Mensch in der Menge und als Metalhead ist das eine Befreiung und gleichzeitig Kampf. "Brokeback Mountains" soll mich inspirieren, aber eine oberflächliche Lala dschuff bumm bumm Gedöns aus jedem BMW ist vielleicht leichter zu ertragen als der rotzfreche Metal, der so negiert wird und die geilsten Typen( wer drauf steht) zu Tage fördert , Hosen wie Zelte und ein Tand ohne Sinn und Zweck mit viel Pomenade an der Birne. Mehhr Aussen als in.
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#7 MetalhelmutAnonym
  • 24.11.2006, 00:12h
  • Ich danke heute noch Rob sich zu outen, als schwuler Metalhead wussten wir , wer was, wo inder Szene ist und es ist explizit nicht die Musik, die Intoleranz fördert, sondern feiges Verhalten. Ich bin stolz, Metal, ja in allen Denominationen, preisst den Menschen und seine Freiheit. Als schwuler Mensch in der Menge und als Metalhead ist das eine Befreiung und gleichzeitig Kampf. "Brokeback Mountains" soll mich inspirieren, aber eine oberflächliche Lala dschuff bumm bumm Gedöns aus jedem BMW ist vielleicht leichter zu ertragen als der rotzfreche Metal, der so negiert wird und die geilsten Typen( wer drauf steht) zu Tage fördert , Hosen wie Zelte und ein Tand ohne Sinn und Zweck mit viel Pomenade an der Birne. Mehhr Aussen als in.
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#8 bademeister666Anonym
  • 06.04.2008, 16:37h
  • eines tages meine schwulen freunde! wie kann man rock und metal nur so in den dreck ziehen. ösi rules, ihr wisst wen ich meine
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