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Berlin (queer.de) - In der Hauptstadt tut sich zu wenig bei der wissenschaftlichen Forschung zu Homosexualität. Das stellt eine Studie des Senats fest, die jetzt veröffentlicht wurde. So gebe es an den Berliner Universitäten nur wenige Kurse zum Thema und auch nur wenige Aktivitäten von Forschern. Ebenfalls wurde die Lehrerausbildung bemängelt. Obwohl das Coming-out für homosexuelle Schülerinnen und Schüler immer noch ein großes Problem darstelle, seien Lehrkräfte zu wenig darauf vorbereitet und würden das Thema auch im Unterricht nur unzureichend aufbereiten. Berlin müsse wieder an die Tradition anknüpfen: Im Jahr 1900 gründete Magnus Hirschfeld das Institut für Sexualwissenschaft in Berlin und war damit ein Vorreiter dieser Disziplin. (cs)

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15 Kommentare

#1 WISSEWOLLERAnonym
#2 girl from kunmingAnonym
  • 10.01.2006, 14:09h
  • Unter dem Titel "5 000 Jahre Sexualkultur in China" zeichnete die Ausstellung von etwa 200 Objekten eine lange kulturgeschichtliche Entwicklung nach - die des Sexualwissens und Sexualverhaltens in China. Dabei waren die drei wichtigsten Stationen:

    - Prähistorische Fruchtbarkeitskulte,

    - mittelalterliche und moderne Feudalzeit, und

    - das 20. Jahrhundert.

    Die Entwicklung im 20. Jahrhundert wurde in direkte Beziehung gesetzt zur früheren und heutigen Sexualwissenschaft in Berlin: Magnus Hirschfelds Besuch in China 1931 und die aktuelle chinesische Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut......

    www2.hu-berlin.de/sexology/GESUND/ARCHIV/YuY.htm

    es gibts traditionen die man pflegen sollte
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#3 HobbelAnonym
  • 10.01.2006, 17:05h
  • Soll man denn die Forscher zwingen, Homosexualität zu erforschen? Der Aspekt klingt ziemlich unsinnig und ist heiße Luft
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#4 metinAnonym
  • 10.01.2006, 17:23h
  • @ redaktion

    wo gibt es diese studie ?
    woher ist die information ?
    setzt doch mal einen link.
    bitte
    danke

    Anmerkung der Redaktion: Leider ist diese Studie noch nicht im Netz veröffentlicht worden.
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#5 JoachiMucAnonym
#6 SaschaAnonym
  • 10.01.2006, 21:48h
  • @Hobbel: Dieser "Aspekt" ist extrem wichtig, und deine plumpe Kritik ist nicht mehr als ein äußerst primitiver und dummer Schnellschuss! Selbstverständlich kann und muss man Forschung in gesellschaftlich relevanten Bereichen auch gezielt öffentlich fördern, insbesondere wenn es sich um Bereiche handelt, die nach wie vor mit einem hohen Maß an Stigmatisierung behaftet sind und an die sich viele Wissenschaftler deshalb nicht "heranwagen".

    Gerade die im Artikel erwähnte Frage der Lehrer-Ausbildung ist eine DER zentralen Herausforderungen, wenn wir in dieser Gesellschaft jemals erreichen wollen, dass junge Homosexuelle sich genauso frei entfalten können wie ihre heterosexuellen Altersgenossen und nicht weiterhin mit einer Vielzahl von Ängsten und Einschränkungen in dieser bedeutenden Entwicklungsphase zu kämpfen haben.
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#7 holga-waldaAnonym
  • 10.01.2006, 22:26h
  • @sascha

    hinzu kommt, das die medizinisch disziplinübergreifende forschung auf diesem gebiet in kleine isolierte häppchen zerlegt werden soll, für die es dann pillchen, spritzen, und andere chemische
    lösungen geben wird, die die aktien der
    westerwelle freunde in die höhe treiben werden.

    gekaufte forschung wird´s geben
    mit gekauften ergebnissen.

    freie sexualität als ideal steht profitinteressen immer im weg.
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#8 fürstinAnonym
  • 10.01.2006, 22:48h
  • @ holga-walda

    "...freie sexualität als ideal steht profitinteressen immer im weg..."

    wieso greifst du diese seite hier an ?
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#9 HansiAnonym
  • 11.01.2006, 11:02h
  • Studien zum Thema Homosexualität sind meist wenig sinnvoll, denn die Bewertung der Ergebnisse, hängen sehr stark von der jeweiligen Einstellung des Betrachters ab.
    Nur als Beispiel nenne ich hier, die angebliche Zahl von 10 % der Bevölkerung mit homosexuellen Neigungen. Fakt ist, dass auch in Deutschland, weniger als 1 % der Gesamtbevölkerung gleichgeschlechtlichen Sex praktiziert. Nur weil vielleicht in der Jugend jemand mal Sex mit einem gleichgeschlechtlichen Partner hatte bedeutet das noch lange nicht, dass er dann auch das ganze Leben lang homosexuelle Neigungen hat.

    Ist man schwul weil man Sex mit einem Mann hat oder ist man schwul weil man einen Mann lieben kann?

    Auch wenn ich sicher jetzt gesteinigt werde, ich bin der Ansicht, dass zwar Homosexualität keine Krankheit ist, aber die Auswüchse die daraus folgen durchaus bei vielen in einer geistigen Störung enden und damit eine Behandlung notwenig wäre.

    Was ich mit diesem Beispiel eben verdeutlichen will ist, dass jedes Ergebnis in Studien über Homosexualität zu stark von der Anschauung abhänging ist.

    Jeder soll tun und lassen können was er will. Jeder soll seine Neigungen ausleben wie und mit wem er will. Studien darüber werden jedoch viel zu gern als allgemeingültig dargestellt, dazu sind wir jedoch viel zu unterschiedlich, wir sind nämlich trotzdem noch Menschen!
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#10 holga-waldaAnonym
  • 11.01.2006, 14:56h
  • @ hansi

    vieles was du meinst ist richtig.
    und dass ich es lesen kann, ist der wissenschaft zu verdanken und zwar aus
    ziemlich vielen bereichen. wissenschaft ist für mich dann gut, wenn sie das leben möglichst vieler, am besten aller menschen
    verbessert. alles andere ist eine gehobene form der verarsche.
    der sexualitätsforschung verdanken wir unsere gegenwärtig relative freiheit.
    wissenschaftsgläubig bin ich nicht. wer bezahlt studien und wofür ist immer die grundfrage. ich komme mir auch ohne nachwuchs nicht dämlich vor, wenn ich möglichst freie forschungen für den erhalt und ausbau von freiheiten sinnvoll finde.
    das materielle verändert auch den sex, da
    wird es gute und schlechte entwicklungen geben. bevor jemand aktiven selbstbestimmten sex hat wird er ja durch
    jegliches umfeld geschliffen. mich interessiert da schon, wer schleift wie wen.
    familie, kindergarten, schule ...usw.....(gott ?), letzteres für die religiösen unter uns. in solche prozesse kan man nur mit halbwegs gesichertem wissen eingreifen.
    toys, filmchen und hilfsmittelchen jeder
    nach seiner facon (alter fritz, schwul)
    wissenschaftliche erkenntnisse können sehr hilfreich sein gegen freiheitsräuber und denkverbieter zu argumentieren, prozessieren..und wenn´s sein muss, intrigieren.
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