Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?4155

Stuttgart (queer.de) - Der Justizminister von Baden-Württemberg, Ulrich Goll (FDP, Foto), hat angekündigt, dass Mitte des Jahres möglicherweise eine Überarbeitung des umstrittenen Einbürgerungs-Fragebogens erfolgt. "Es geht um ein paar verfängliche Fragen, die gerade auch in Richtung Homosexualität zielen, bei denen einfach der Sinn und Zusammenhang nicht erkennbar ist", sagte der Minister in einem Interview mit dem SWR. Auch wolle man künftig den Fragebogen nicht nur auf Muslime, sondern auf alle anwenden, die einen Antrag auf Einbürgerung stellen. (cs)



19 Kommentare

#1 qafAnonym
  • 13.01.2006, 15:48h
  • Auch wenn die Fragen zum Thema Homosexualität nicht mehr gestellt werden, dieser Test bleibt dann Trotzdem Rassistisch!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 SvenAnonym
  • 13.01.2006, 16:35h
  • Auch wenn ich mich wiederhole, die Fragen zur Einstellung zur Homosexualität halte ich für wichtig; und ich wäre weiterhin dafür, das JEDER, der Deutscher Bürger sein will, einen Test machen müsste, also auch Pass-Deutsche, wenn sie 18 werden. Damit würde man dann Nazis vom Wahlrecht ausschließen.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 björnAnonym
  • 13.01.2006, 17:08h
  • @ sven
    das mit den nazis glaub ich nicht.
    die würden sagen sie lieben
    schwule, aber nicht für was...
    die lustigsten aussagen vor gerichten
    kamen von SA-männern, da gibts was
    bitter komisches von tucholsky
  • Antworten » | Direktlink »
#4 andyAnonym
  • 13.01.2006, 17:21h
  • hi , der test mit und ohne homo fragen ist sowieso rassistisch und undemokratisch!
  • Antworten » | Direktlink »
#5 qafAnonym
  • 13.01.2006, 21:41h
  • @andy: richtig, wie ich oben bereits erwähnt hatte. denn es geht dabei um etwas, was in anderem zusammenhang auch schon gemacht wurde, un SELEKTION.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 GregorAnonym
  • 14.01.2006, 13:50h
  • Den Fragenkatalog nur Moslems vorzulegen, das war rassistisch. Ansonsten halte ich diese Fragen für unbrauchbar, ähnlich den Fragebögen der US-Einwanderungsbehörde. Also ob jemand zugibt, dass er gegen die Grundordnung des Staates ist, in dem er gerne leben würde.

    Aber grundsätzlich finde ich es richtig, dass Menschen aus anderen Kulturkreisen sich zu unseren Grundwerten bekennen. Damit meine ich nicht, dass sie ihre Kultur aufgeben, sondern dass sie sich zu bewusst mit den Begriffen Gleichberechtigung, Demokratie, Menschenrechten, Minderheitenschutz, etc. auseinandersetzen müssen.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 madridEUAnonym
  • 14.01.2006, 14:14h
  • Es soll auch schon bei Einreise in die USA grosses Vergnügen ausgelöst haben, als man nach der Bombe im Koffer gefragt hat. Auch höchst amüsant der Punkt im Fragebogen vor der Landung, ob man Mitglied einer kommunistischen Partei oder Träger einer ansteckenden Krankheit ist. Dagegen ist der Gesinnungstest ja noch harmlos.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 harrAnonym
#9 antosAnonym
  • 14.01.2006, 17:55h
  • @madridEU: Ein kleines Vergnügen löst hingegen bei mir aus, wenn man am Berliner Flughafen Tempelhof per Piktogramm darauf hingewiesen wird, dass Handgranaten an Bord nicht gestattet sind. Überhaupt: Flughafen Tempelhof - hammer Flair! Meine persische Begleitung wurde gleich an Khomeinis Ankunft in Iran erinnert ["Was fühlen Sie....?"], ich eher an zig Nazifilme. Aber zurück zum Thema. Was war es gleich?
  • Antworten » | Direktlink »
#10 madridEUAnonym
  • 14.01.2006, 18:21h
  • @antos: Eigentlich sollte man sich gelassen auf Flughäfen- und Bahnhofsbänken ausstrecken. Man hat schliesslich in seinem bewegten Homo-Leben alle möglichen Kulturkreise verschlissen, ohne Schaden zu nehmen. Wenn uns da nicht neuerdings der Muslim-Typ erschauern lassen würde, wie er sich anschickt, in die gleiche Maschine, die S-Bahn oder Metro einzusteigen. Da lob´ich mir aber dann den deutschen Gesinnungstest, wonach man sich wieder bombensicher fühlen kann !
  • Antworten » | Direktlink »