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  • 22. Dezember 2003, noch kein Kommentar

Toronto Das höchste Gericht der kanadischen Provinz Ontario hat die Regierung verurteilt, Hinterbliebenen aus lesbischen und schwulen Partnerschaften eine Witwenrente zu zahlen, wenn der Partner nach 1985 verstorben ist. Die kanadische Regierung hatte im Jahr 2000 eine Hinterbliebenenrente für Homo-Paare eingeführt, die jedoch nur rückwirkend für zwei Jahre wirkte. Dagegen hatte der schwule Aktivist George Hislop geklagt, dessen Freund Ron Shearer 1998 nach 28 Jahren Partnerschaft verstorben war. Er schlug vor, das Gesetz auf den 17. April 1985 zu datieren, als die Gleichberechtigung erstmals als Ziel in der kanadischen Charter of Rights and Freedom auftauchte. Die Richterin folgte der Argumentation, eine Reaktion der kanadischen Regierung steht noch aus. Wird das Urteil rechtskräftig, dürften rund 1.500 Lesben und Schwule mit Zahlungen in Höhe von insgesamt rund 100 Millionen kanadischen Dollarn rechnen, das sind gut 60 Millionen Euro. (nb)