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Washington (queer.de) - Die konservative Gruppe "Renew America" des republikanischen Politikers Alan Keyes hat zum Boykott von NBC aufgerufen. Grund dafür ist die TV-Serie "The Book of Daniel", die der Sender seit dem 6. Januar wöchentlich ausstrahlt. "Der Boykott ist sehr wichtig, weil die Serie ein weiterer Versuch ist, den homosexuellen Lifestyle zu legitimieren und den christlichen Glauben lächerlich zu machen", so die Gruppe auf ihrer Website. "Die Serie beleidigt alle rechtschaffenen Amerikaner. NBC ist schamlos." "The Book of Daniel" handelt von einem progressiven episkopalischen Pfarrer mit einem schwulen Sohn. Die von Kritikern gelobte Serie hatte bisher nur schwache Einschaltquoten. Die zweite Folge erreichte einen Marktanteil von acht Prozent - damit belegte NBC in dieser Stunde hinter CBS und ABC nur den dritten Platz. Schon vor der ersten Ausstrahlung haben christlichen Fundamentalisten gegen die Serie protestiert (queer.de berichtete). Eine Handvoll lokale NBC-Stationen hat die Serie inzwischen aus dem Programm genommen. Zuletzt haben KNWA und KFTA, zwei Sender aus dem Bibelgürtel-Staat Arkansas, die Ausstrahlung von "The Book of Daniel" gestoppt. Die Lobby-Gruppe "Renew America" wurde vom ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Alan Keyes gegründet, der Homosexuelle 2004 als "egoistische Hedonisten" bezeichnete. Im Januar 2005 hatte seine damals 19-jährige Tochter Maya ihr Coming-out, woraufhin sie das elterliche Haus verlassen musste. (dk)

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#1 SvenAnonym
  • 18.01.2006, 15:51h
  • Die sind auch bestimmt für die Wiedereinführung der Versklavung der Schwarzen ...
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#2 björnAnonym
  • 18.01.2006, 16:27h
  • @ sven

    diese versklavung geschieht bereits in privaten knasts mit 2,6 millionen insassen,
    luxusartikel produzierend.
    angela davis bearbeitet diese zusammenhänge seit längerem
    unter dem international bekannten begriff
    gefängnis-industrieller komplex

    de.wikipedia.org/wiki/Angela_Davis
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#3 dogay3bmAnonym
#4 björnAnonym
#5 ibuensnetAnonym
  • 18.01.2006, 23:43h
  • Alan Keyes ist, wie das Foto zum Beitrag zeigt, selbst ein Schwarzer - deshalb wird er kaum für die Wiedereinführung der Sklaverei für seinesgleichen sein. Oder kann ein Sklave für das Amt des Präsidenten kandidieren? Mir scheint eher, er hat seine eigene Unterdrückung vergessen. Denn er beeilt sich, auf denen herumzutreten, die er für noch weiter unten hält.
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#6 SaschaAnonym
  • 19.01.2006, 00:43h
  • Tja, und dabei sollte man annehmen, dass manche aus ureigener Betroffenheit die letztlich identischen Wurzeln von Rassismus und Homophobie erkannt hätten. Aber in den USA fühlen sich ja nicht wenige Schwarze nach ihrem sozialen Aufstieg plötzlich als Weiße...
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#7 SvenAnonym
  • 19.01.2006, 08:38h
  • ibuensnet: Genau deswegen habe ich das ja auch geschrieben, weil es völlig beklopt ist, wie diese Aktion!

    Björn, ja daszu zwei kleine Zahlen aus dem Gedächtnis: ca. 60 % der Gefängnisinsassen USA weit sind Schwarz. Und in Texas sind sogar ca. 56 % der Schwarzen Bevölkerung im Knast oder einer anderen Strafanstalt u. ä.

    Hier noch der Hinweis für nicht Statistiker:
    60 % der Gefängnisinsassen sind weniger als 56 % der Schwarzen Bevölkerung, da bei den 60 % die 100 % ALLE Gefängnisinsassen sind und bei den 56 % die GESAMTE Bevölkerung Texas.
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