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München (queer.de) - Nachdem Horst Köhlers Grunsatzrede zur Familienpolitik gestern zunächst auf einhellige Zustimmung gestoßen ist, melden sich nun erste Kritiker zu Wort. So sagte der bayerische Landtagspräsident Alois Glück dem "Münchener Merkur", er könne in das "Leitbild Familie gleichgeschlechtliche Beziehungen und Kinder nicht einbeziehen." Kinder bräuchten sowohl Vater als auch Mutter, so der CSU-Politiker. Auch der CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis widersprach Köhler: "Ich bin ganz und gar anderer Meinung." Kinder, die bei schwulen oder lesbischen Eltern leben, wüchsen in einer "Scheinelternschaft" auf. Der LSVD verurteilt die Kritik von Seiten der CSU: "Den Kritikern geht Ideologie vor Kindeswohl", so Pressesprecherin Antje Ferchau. Gestern hatte Bayerns Familienministerin Christa Stewens den Bundespräsidenten noch für sei "sehr differenziertes, an der Realität orientiertes Bild der Familie" gelobt. Kritik an Köhler kommt auch von der Kirche: Die Katholiken hielten daran fest, "dass Ehe und Familie zusammengehören", meint Winfried Röhmel, Pressesprecher des Erzbistums München und Freising. (dk)

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17 Kommentare

#1 metinAnonym
  • 20.01.2006, 15:34h
  • Großes Glück für alle.
    Alois Glück besorgts uns allen.
    "preisgünstiges" profilieren für das eigene
    publikum auf kosten von minderheiten.
    der ideologische gewinn wird reinvestiert für die schwarz-rot-gold kulisse der soap: du bist deutschland.
    jetzt können alle meinen, meinen,meinen....
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#2 BETT-PFANNEAnonym
  • 20.01.2006, 15:43h
  • als csu-politiker bevorzugt glück (unglücklicher name, pech wäre besser),
    pechschwarz:

    "geld"-scheinelternschaft
    "führer"-scheinelternschaft
    "waffen"-scheinelternschaft
    "heiligen"-scheinelternschaft
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#3 wolfAnonym
  • 20.01.2006, 16:19h
  • ausser dem namen hats dem lois`l wohl kein glück gebracht, die "korrekte" elternschaft !
    mit dem gesicht kann man sich nur verst................................................................!
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#4 humanrightsAnonym
  • 20.01.2006, 16:56h
  • wieso eigentlich "CSU UND KIRCHE"???

    ich dachte immer das läuft auf gegenfinanzierung.....

    Die "CSU" sollte aus ihrem namen das Christliche und das soziale streichen, denn die haben weder das eine noch das andere gewissen....
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#5 SvenAnonym
  • 20.01.2006, 17:31h
  • Der Kirche müsste doch klar sein, dass Ehe und Familie historisch nicht untrennbar zusammengehören.
    Die Ehe ist ein Rechtsgeschäft viel, viel älter als die Kirche. Die Kirche hat sich dies nur angeeignet.
    Familie ist historisch ein sozialer Verbund von Menschen, unabhängig vom Geschäft der Ehe.
    Das eine ist die Vergangenheit, das andere die Gegenwart, und da wird die Ehe mit Liebe verbunden (obwohl sie noch immer ein Rechtsgeschäft ist) und Familie bezieht sich inzwischen Mehr auf die Sippe, also Blutsverwandtschaft, allerdings mit massig Ausnahmen.
    Die Kirche und die CSU vertreten ein Bild, das es nicht gibt und nie gab, es war und ist allerdings eine Facette.
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#6 Gerhard MundtAnonym
  • 20.01.2006, 19:44h
  • Den Worten unseres Bundespräsidenten zur Familie ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Er sagt, was Sache ist und propagiert nicht irgendwelche Ideale, hinter denen alles andere zurückzutreten hat, was diesem Ideal nicht entspricht! Eingefleischte Homo-Gegner sollten zurückhaltender mit ihrer Kritik sein! Die Realitäten machen auch vor ihnen nicht Halt!
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#7 AxelAnonym
  • 20.01.2006, 19:47h
  • wenn ehe und familie lt. kirche zusammengehören, dann sollen doch die kath. pfaffen endlich heiraten und kinder zeugen. kohle verdienen sie ja genug, um sie groß zu ziehen bzw. eine familie zu ernähren.
    vom saudummen daherquasseln und heimlichen sexspielen mit der haushälterin oder dem schwulen priester-kollegen vermehrt sich die menschheit auch nicht.
    also poppen im auftrag des herrn.
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#9 rudolfAnonym
  • 21.01.2006, 21:50h
  • Der Bundespräsident hatte den Mut, Selbstverständliches zu sagen. Und selbst das ist angesichts des vatikanischen Vernichtungswillens gegenüber Schwulen und Lesben mutig. Es entspricht aber einer gut protestantischen Gewissensüberzeugung, wie sie einem deutschen Konservativen gut ansteht.

    Daß deutsche Patrioten Familien mit vielen Kindern gerne sehen, ist verständlich. Das katholische Familienbild ist da nicht unbedingt hilfreich. Von den drei Ratzinger-Geschwistern sind zwei katholische Pfaffen und eine kinderlose Pfarrhaushälterin. Was lehrt uns das? Zuviel Katholizismus führt zu demographischen Problemen (siehe auch Italien).
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#10 ibuensnetAnonym
  • 22.01.2006, 02:01h
  • Es ist doch gut, wenn der Bundespräsident die Ewiggestrigen aufgescheucht hat, so wie ein bestimmtes Isotop das eben mit Tumorzellen tut. Da sieht man, wo der Feind steht, und trifft ihn besser.

    Zum Spiegel und zu Volker Beck muß man über die Homepages gehen, direkte Links funktionieren nicht.
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