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Die "Heulsuse" ist raus, dafür sind die männlichen Augenweiden noch im Rennen. Die können zum Glück auch besser singen.

Von Jan Gebauer

Unsere Ohren können aufatmen: Stephan Darnstaedt (18, siehe queer.de-News) hat das Handtuch geworfen! Der blendend aussehende Rest der männlichen Kandidaten bei "Deutschland sucht den Superstar" ist allerdings noch im Rennen und Fans und Insider sind sich sicher, dass bei der dritten Staffel am Ende auch einer der Herren die Nase vorne haben wird. Seit dem letzten Wochenende führt Tobias Regner die Favoritenlisten an. Der blonde, markant aussehende 23-Jährige gilt als der erste Rocker der Casting-Show und sang sich mit einer eindringlichen Fassung von Princes "Purple Rain" in der letzten Woche in die Herzen vieler Fans.

Auch Jury-Mitglied Dieter Bohlen, der Regner bereits in den Recalls als "bereichernde Facette für die Show" anerkannte, war begeistert: "Du hast das Zeug zum Superstar." Regner war bis vor kurzem ein totaler Metallica-Fan. Er besitzt fast alle ihre Platten und war auf mehreren Konzerten. Ihre Musik inspirierte ihn zu seinen eigenen Songtexten und Melodien. Am kommenden Samstag kann Regner sicher wieder punkten, denn diesmal ist die "Rock"-Mottoshow an der Reihe. Als Song hat der Hüne sich "It's My Life" von Bon Jovi ausgesucht. Auch seine starke sexuelle Ausstrahlung könnte einige Schwule zum Telefon greifen lassen.

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Regners halbitalienischer Kollege Nevio Passaro bleibt seinem schmachtenden Image treu und singt wieder eine Ballade. Diesmal hat er sich "Everything I Do (I Do It For You)" von Schmuserocker Bryan Adams vorgenommen. Für den 25-Jährigen gab es in der letzten Show erstmals leichte Kritik, da er seinen Text nicht 100-prozentig konnte und sich mit kleinen Notizen in der Hand behalf. An seiner starken Stimme und Ausstrahlung ändert das allerdings wenig und so zählt der stets äußerst routiniert auftretende Sänger nach wie vor zum engsten Favoritenkreis.

Als erster der Kandidaten hat Passaro aber auch offen Kritik an der Show geübt: "Es macht sich langsam etwas Skepsis unter uns breit, ob das hier alles mit rechten Dingen zugeht", sagte er zur "Bild am Sonntag". Man laufe Gefahr, "ausgeschlachtet zu werden". Er habe den Eindruck, "dass weiterkommt, wer ins Vermarktungskonzept passt". Passaro vermutet noch mehr Tricks: Die Jury verteile "zum Teil euphorisches Lob" an Kandidaten, die "objektiv kaum einen Ton getroffen" hätten. Manchen Sängern mit einer leisen Stimme würde durch die Tontechnik zu einer kräftigeren, und damit präsenteren Stimme, verholfen. RTL dementierte allerdings alle Vorwürfe.

Solche Spielchen hat der Kölner Mike Leon Grosch nicht nötig, denn der Älteste der Kandidaten ist mit einer äußerst kräftigen Stimme gesegnet, die er letztes Wochenende bei Huey Lewis' "The Power of Love" zum Besten gab. Der 29-Jährige ist der dritte Top-Favorit bei den männlichen Kandidaten. Wieder war es Dieter Bohlen, der schon beim Casting in Wuppertal Grosch mit Lob bedachte: "Du bist das Beste, was ich je bei einem Casting gesehen habe." Am kommenden Samstag heißt es dann Bühne frei für Grosch und seine Fassung von Gary Moores "Still Got The Blues". Privat hört er denn auch gerne amerikanischen Rock und Songwriter-Musik wie von Lenny Kravitz oder Seal. Zum Feiern liebt er House, Techno und Electro-Pop. Auch seine kräftige Figur kommt nicht von ungefähr: Früher hat Grosch geboxt, Fußball und Basketball gespielt.

Daniel Muñoz (22) gilt vielen als die größte Enttäuschung der Show. In den Vorrunden hatte der smarte Spanier noch das gitarrespielende Latino-Wunder gegeben. Danach folgten mittelmäßige Versuche Enrique Iglesias zu imitieren, wobei sein akzentreiches Spanisch noch schlechter klang als sein Englisch. In der letzten Woche gab es im Publikum sogar einzelne Buhrufe, als nicht er, sondern Dascha Semcov (17) aus der Show gewählt wurde. Sein "Another Day In Paradise" von Phil Collins hatte hörbar wenig Anklang gefunden. Da waren sich Publikum und auch die Jury einig. Am Samstag wird er "Hold The Line" von Toto zum Besten geben.

Bei den Mädels sind nach der Rauswahl von Carolina Escolano (22) vor zwei Wochen und Semcov vor einer, noch Vanessa Jean Dedmon (18), Lena Hanenberg (16) und Anna-Maria Zimmermann (17) im Rennen. Chancen scheint nur Dedmon zu haben, die im Gegensatz zu ihren beiden Kolleginnen mehr mit Stimme als mit sexy Bewegungen auf der Bühne auffällt. Laut Insidern ist sie auch die einzige weibliche Teilnehmerin, die im Favoritenkreis der Männer noch eine Rolle spielt. Die Jury gab ihr den Rat, nachdem Cyndi Laupers "Time After Time" am letzten Samstag nicht so richtig zu ihr passte, es wieder mehr mit starken Bombastschnulzen zu versuchen. Zuvor hatte sie nämlich mit Whitney Houstons "Run To You" geglänzt.

Am kommenden Wochenende wird es aber wahrscheinlich wieder nichts mit dieser Art von großen Gefühlen: Demon hat sich für "Knockin' On Heaven's Door" entschieden, im Original von Bob Dylan, bekannt auch von Guns n'Roses. Auch Hanenberg und Zimmermann fahren kaum überwindbare Geschütze auf: Die jüngste Teilnehmerin singt "Ironic" von Alanis Morissette, während Zimmermann ausgerechnet "The Best" von Tina Turner (im Original Bonnie Tyler) trällern will. Da sage nochmal einer, die "DSDS"-Kandidaten haben keinen Mut – oder Größenwahn.

20. Januar 2006



12 Kommentare

#1 MotzeratorAnonym
  • 20.01.2006, 22:21h
  • Hi

    Also das so ein Hetenwurstblatt wie die Bild den süßen Stephan Darnstaedt als Heulsuse abkanzelt kann ich ja noch verstehen, aber von einem Schwulen magazin erwarte ich da schon etwas mehr Geschmack.

    Denkt vieleicht mal jemand daran, das dieses süße Bubi gerade mal 17 ist, da können einen schon mal die Gefühle übermannen, vor allem da sowieso vieles für mich danach aussieht, das man ihn da mit Absicht hat schmoren lassen und ihm eben die Nerven durchgaegangen sind. Ich finde es nicht schlimm, wenn ein Boy auch mal weinen kann.

    Also für mich ist DSDS gelaufen, sicher is der ebenfalls süße Daniel Munoz noch dabei, aber der Rest sind doch Gesichtsbaracken, also da würde ich eher auf Hetero umschulen bevor ich einen von denen Anfassen würde, ganz voran das schäbbsche Pickellgesicht.

    Chris
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#2 cimAnonym
  • 21.01.2006, 17:23h
  • finde es auch unpassend, jemand als heulsuse runterzumachen nur weil jemand zu seinen gefühlen steht find ich wirklich mies von euch
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#3 jarodAnonym
  • 21.01.2006, 19:20h
  • stimmt - schlimm genug, dass die bild-zeitung ihn fertig gemacht hat, das muss man hier nicht wirklich nachmachen! allerdings ist er wirklich sch.... und hat das beste getan, was er wohl machen konnte - von sich aus aufgegeben. als witzfigur macht man doch auf dauer keinen guten start. vielleicht kommt er ja nochmal. davon mal ganz abgesehen, ist eh niemand dabei, der tatsächlich wohl mal ein star werden könnte. aussehen allein reicht nicht wirklich und immer nur ein whitney houston abklatsch ist auch langweilig. offensichtlich suchen die wirklich guten leute lieber einen anderen weg, als so verheizt zu werden, wie bei RTL!
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#4 JoshuaAnonym
  • 21.01.2006, 20:21h
  • Was mit Stephan abgezogen wurde, fand ich auch derbe daneben (auch wenn er so gar nicht mein Typ ist). Er wurde sytematisch demontiert und fertig gemacht, dabei war er gar nicht mal "schlecht", sondern einfach nur sehr, sehr nervös, wie jeder merken konnte. Sein "Forever Young" war genau der richtige Titel für ihn, das muss auch gesagt werden! Ich möchte hier keine Lobeshymnen singen (auch wenn es grad so klingt), aber es gibt sogenannte "Künstler", die mit weniger Können, Mut und Standhaftigkeit richtig Kohle machen... siehe nur "das Lumidee" (oder wie die sich schreibt). Von den anderen Jungs bei DSDS halte ich nicht viel, außer von Tobias... aber ein "Superstar" wird aus dieser Sendung ohnehin nicht entstehen.
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#5 ThomasAnonym
  • 21.01.2006, 22:21h
  • Ich bin immer wieder überrascht, daß es Menschen gibt , die einer solchen Sendung auch nur eine Sekunde widmen!
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#6 JensAnonym
#7 SaschaAnonym
  • 22.01.2006, 01:13h
  • Weitgehende Zustimmung zu den Ausführungen meines Vorredners (abgesehen davon, dass ich niemals "zum Hetero umschulen" würde - und wenn ich der letzte Mann auf diesem Planeten wäre, aber das ist ein anderes Thema!).

    Von den hier genannten DSDS-Teilnehmern war Stephan bei weitem der interessanteste und sah meiner Meinung auch am besten aus! Ich frage mich, warum ausgerechnet die Queer.de-Redaktion die Heten-Möchtegern-Machos pushen möchte...
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#8 FrangendAnonym
  • 22.01.2006, 11:44h
  • Woher wollt ihr denn wissen ob er Schwul ist?`Und selbst wenn er schwul ist geht es doch letztendlich darum, dass er singen können sollte. Und das konnte ich nicht erkennen.
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#9 OliverAnonym
  • 22.01.2006, 15:11h
  • Mein Gott, dass ist wieder so typisch Schwuppenklische...

    Hauptsache, klein jung und weinerlich.... Ich bezeichne mich selbst zwar als 100% homo aber Stephan war und ist einfach grottig....

    Die Kritik an den Männern kann ich nicht verstehen... Klar Leon ist nicht hübsch und ich würde ihn auch niemals anfassen.... aber seine Stimme ist genial.... Und fürs Auge ist ja immer noch Daniel mit dabei, der zudem weitaus hübscher und interessanter ist als Heulsuse Stefan...
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#10 AndyAnonym
  • 30.01.2006, 18:51h
  • Also bitte, als Sänger, der zur Zeit in einer Musicalneuproduktion die Hauptrolle singt, muss ich einfach auch einmal meinen Senf dazu geben.
    Stephan hatte eine furchtbare Stimme, einfach kein voller Sound, sondern eine "knätschige" Darbietung.
    Dass man von einem 17-jährigen keine Höchstleistung erwarten kann ist zuerst mal klar, aber in den Mottoshows sollte doch ein wenig mehr Qualität anzutreffen sein. Gesanglich war es nichts und eine ewige Mitleidstour wäre nur noch lächerlich gewesen.
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