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  • 20. Januar 2006, noch kein Kommentar

Düsseldorf (queer.de) - Der Vizepräsident des nordrheinwestfälischen Landtags, Dr. Michael Vesper (Bündnis 90/Die Grünen) lud am Freitag Vertreterinnen und Vertreter von Schwulen- und Lesbengruppen zum Neujahrsempfang ein. "Meine Amtsvorgängerinnen hatten in den letzten Jahren eine schöne Tradition begonnen, die ich gern weiterführe möchte", begrüßte der Nachfolger von Katrin Grüber und Edith Müller die Organisationen der homosexuellen Selbsthilfe in NRW. Neben dem Schwulen Netzwerk NRW e.V. und seinen angeschlossenen Gruppen waren auch die Landesarbeitsgemeinschaft Lesben in NRW e.V. sowie die AIDS-Hilfe NRW e.V. anwesend. Im Mittelpunkt des Empfangs standen die massiven Kürzungsabsichten der Landesregierung bei der schwul-lesbischen Selbsthilfe. Die Planungen sehen einen Abbau des bisherigen Budgets um rund 40 Prozent vor. Der Landesgeschäftsführer des Schwulen Netzwerks NRW, Alexander Popp, warnte vor einer solch einschneidenden Maßnahme: "Wer sich aus einer aktiven Minderheitenpolitik für Lesben und Schwule zurückzieht, befördert unweigerlich ein Klima der erneuten Ausgrenzung!" Zudem sei die Höhe des eingeforderte Beitrag zur Haushaltskonsolidierung ungerecht, da es erhebliche Unterschiede bei Umfang und Struktur von Fördermaßnahmen im Land gäbe. "Wer bei der Förderung nicht gleich behandelt wird, kann auch bei der Kürzung nicht gleich behandelt werden", betonte Popp. Der Ausrichter des bundesweit größten CSDs, der Kölner Lesben- und Schwulentag e.V., kündigte auf dem Empfang zudem einen "heißen Polit-Sommer" an. Man werde die Kappungspläne zum Hauptthema der Parade im Juli machen. (pm)

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