Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?4220

Am 19. Mai öffnet die Bochumer Diskothek Exhibition das dritte Mal ihre Pforten für "Polysexual". Wir verlosen Karten!!!

Von Carsten Weidemann

Wenn sich am 19. Mai um 22.00 Uhr erneut die Türen der Bochumer Diskothek Exhibition für das neue Szene-Event Polysexual öffnen, versprechen die Veranstalter wieder eine Party wie sie die Szene noch nicht gesehen hat. In den heiligen Hallen des Exhibition (ehemaliges Tarm Center), einem der angesagtesten Clubs im Ruhrgebiet, zeigt sich an diesem Abend alles was in der Szene Rang und Namen hat. Auf 2.500 Quadratmetern, mit drei Areas und neun Theken heizen DJs der Smalltownboys, des GayHappenings sowie der Hetero-Party Pink Avenue den Gästen ein bis der Morgen graut.

Musikalisch geht es mächtig zur Sache: Sven Kaufmann auf dem Red Floor (Nightrooms, Pink Avenue) und DJ Royalty auf dem White Floor legen auf und bringen die Tanzflächen zum Kochen. Aber damit nicht genug: Für alle Autolosen bietet Polysexual einen kostenlosen Shuttle-Service vom Szene-Café Orlando (direkt in Bochums schwulem Bermudadreick) zur Party und natürlich auch nachts wieder zurück an.

- w - Video (51s) - Feiere Pride mit Levi's®

"Wir wollen nicht noch ein schwules Ghetto schaffen", so die Veranstalter. "Polysexual wird anders. Wir wollen jeden einladen diese Party zu erleben, das Lebensgefühl und die Feierlust der schwul/lesbischen Szene hautnah mitzukriegen. Und jedem zeigen was eine geile Party ist". Damit ist nicht nur der Name sondern auch das ganze Konzept polysexuell: "Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt natürlich in der Szene. Aber auch der Rest der Welt soll wissen was passiert und ist eingeladen dabei zu sein". Nicht nur queer.de unterstützt die Veranstalter, sondern auch das Gay-Event schlechthin, das seit 17 Jahren erfolgreiche GayHappening zählt Polysexual zu seinen "Günstlingen".

Ein Muss für jeden schwulen Kalender.

Polysexual: Discotheque Exhibition (ehem. Tarm Center), Rombacher Hütte, Bochum, Freitag, 19. Mai 2006, 22:00 bis 05:00 Uhr, Eintritt: 8 Euro, kein Mindestverzehr

Wir verlosen in Kooperation mit Polysexual 3x2 Karten für das Event am 19. Mai.

So machst Du mit:

Schick bis zum 18. Mai 2006, 16:00 Uhr (Einsendeschluss) eine eMail mit Deiner Adresse an:

j.gebauer@queercom.net

Teilnahmebedingungen:

Einsendeschluss ist der 18. März 2006. Die Preise werden nicht in bar ausgezahlt. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

15. Mai 2006



10 Kommentare

#1 SaschaAnonym
  • 23.01.2006, 23:24h
  • Von "Gay Pride" und Stolz auf das Schwulsein hin zu "Polysexuell". Was den Anschein von "Progressivität" erwecken soll, kann man auch als Verlust an selbstbewusster Artikulation der homosexuellen Identität verstehen. Muss man sich schon wieder schämen, ausdrücklich homosexuell zu sein und mit anderen Homosexuellen verkehren zu wollen, gern auch mal ausschließlich mit solchen?
  • Antworten » | Direktlink »
#2 AlexAnonym
  • 24.01.2006, 11:23h
  • hmm.. ich weiss nich... muss man denn immer nur im Ghetto leben ? Is die Zeit nich vorbei in der man sich als schwul abkabseln und n exklusives szene-leben fordern musste ?
    Kann man Progressivität und Akzeptanz in der Gesellschaft nicht nur dadurch erreichen dass man sich genauso explizit offen zeigt wie man es von anderen erwartet ?
    Was würdest du von der Hetero-Welt halten wenn auf Partys klar gemacht würde dass du als schwuler eigentlich nicht willkommen bist ?
    (jetzt erzähl mir nich dass das so ist *G*).. Integraler Bestandteil der Gesellschaft kann nur werden wer sich integrativ gibt, oder ?
    Und quatsch, natürlich isses nich schlimm, wenn man nur unter anderen schwulen sein will.... gibt ja genug Möglichkeiten dazu ;)
  • Antworten » | Direktlink »
#3 SvenAnonym
#4 psiAnonym
#5 SaschaAnonym
  • 24.01.2006, 22:05h
  • @psi: Meine Erfahrung zeigt, dass die süßesten und geilsten Typen alles andere als hetero sind...

    @alle anderen: Ihr solltet euch erst einmal damit beschäftigen, was ein "Ghetto" ist, dann werdet ihr den Begriff ganz bestimmt nicht mehr in diesem Kontext verwenden. Offenbar soll damit jede explizit homosexuelle Veranstaltung pauschal diffamiert werden?

    Ich bin eben der Meinung, dass man auch bei der Wahl von Slogans weiterhin die HOMOsexuelle Identität in aller Deutlichkeit thematisieren sollte, denn allzu oft geschieht das in dieser Gesellschaft nicht!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 AndreaAnonym
  • 25.01.2006, 13:40h
  • Hallo Sascha.
    Wenn Du weißt was ein Gehtto ist wirst Du auch wissen das dieser Ausdruck durchaus passt. Es geht dabei nur um den teretorialen Zusamenschluß von Menschen mit einer Gemeinamkeit, wie Glauben, Hautfarbe, Rasse oder auch Sexualität. Da Ghettos manchmal auch freiwillig gewählt werden ist dies auch keine Diffamierung. zum Beispiel das Castro-Viertel in San Francisco ist ein selbstgewähltes Schwules Ghetto. Und bestimmt toll für jeden der dort wohnen möchte.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 SaschaAnonym
  • 25.01.2006, 21:18h
  • Der Begriff "Ghetto" bezeichnet sowohl in seiner ursprünglichen Bedeutung als auch in der sozialräunlichen Analyse ganz im Gegensatz zu deiner Behauptung keinen freiwilligen Zusammenschluss von Menschen, sondern vielmehr eine politisch, ökonomisch, sozial und/oder kulturell FORCIERTE Isolation von Menschen, die in einem spezifischen Merkmal übereinstimmen (siehe Juden-Ghettos - damit sollte man sich gerade als Deutscher schon einmal befasst haben - und natürlich die Ghettos der Afro-Amerikaner in US-Städten).

    Erst in jüngerer Zeit hat sich eine sinnverfälschende (siehe oben!) Verwendung dieses Begriffes ergeben. Und scheinbar geht es einigen hier darum, explizit homosexuelle Veranstaltungen durch das Label "Ghetto" mit einer negativen Konnotation zu belegen!
  • Antworten » | Direktlink »
#8 AndreaAnonym
  • 26.01.2006, 11:53h
  • Hallo Sascha, nicht das ich hier mit Dir um Begrifflichkeiten streiten möchte. Aber schau doch mal bei wikipedia.de unter dem Begriff Ghetto nach. Nicht alles was im Holocaust verwand wird ist in der Begriflichkeit faschistisch.
    Ich kann gut verstehen wenn Du auf einer Party unter Schwulen sein willst, aber es wäre schön wenn Du anderen, die das nicht wollen gegenüber so tollerant wärst denen, die nicht deiner Meinung sind ihre zuzugestehen.
    Oder ist tollranz nur das was Du willst und alles andere diffamiert?.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 dragonwarriorAnonym
  • 26.01.2006, 12:40h
  • @ sascha

    es gibt auch genug material zur identitätsstiftenden wirkung von ghettos, aber das nur am rande.

    ich kann selbst aus meinen kit-kat-club erfahrungen in berlin nur sagen, dass ich die polysexuelle ausrichtung dort immer genossen habe, denn es war ausdrücklich vereinnahmend gemeint und stand für: "hier sind alle willkommen, die offen gegenüber anderen lebensentwürfen, sexuellen identitäten und sexualitäten sind."

    das ist keineswegs selbstverständlich: weder auf "heterosexuellen" noch auf "homosexuellen" parties.

    im kit-kat steht der lederkerl mit der transe zusammen, die schwuppe mit der hetera, der hetero mit nem schwulen, der sm-ler mit nem kuschelsoftie...

    wunderbar offen und wunderbar chaotisch und lebendig.

    seltsamerweise - oder eigentlich nicht seltsamerweise, eher bemerkenswerterweise - war es auf rein schwulen parties die dort gelegentlich stattfanden (reine heteroparties gabs übrigens nicht) dort weitaus weniger gemütlich und lebendig.

    nicht alles, was rein schwule oder rein lesbische welten öffnet, ist ein versuch diese zu verstecken oder zu verwässern...

    :-)
  • Antworten » | Direktlink »
#10 SaschaAnonym
  • 26.01.2006, 22:28h
  • @dragon warrior: Warten wir es ab! Mit der "polysexuellen" Logik erreichen wir allenfalls, dass gewisse "Hetero"-Männer sich mit etwas mehr Leichtigkeit in einen Homo-Club verirren können, um sich sexuelle Befriedigung zu verschaffen (sofern es bei GayRomeo mal zu langweilig wird). Aber homosexuelle Identität, die es in dieser Gesellschaft schwer genug hat, sich im Bewusstsein der Betroffenen zu entwickeln, fördern wir damit eher nicht!
  • Antworten » | Direktlink »