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New York (queer.de) - Der US-Fernsehsender NBC hat die umstrittene Serie "The Book of Daniel" nach drei Folgen abgesetzt. Die Sendung wurde von christlichen Organisationen angefeindet, weil sie einen unkonventionellen Pfarrer mit einem schwulen Sohn zeigte. Laut NBC sollen aber nicht die Proteste Grund für die vorzeitige Absetzung gewesen sein sondern die enttäuschenden Einschaltquoten. Die letzte Folge hatte einen Marktanteil von sieben Prozent; der Senderschnitt liegt derzeit bei zehn Prozent. Die fundamentalistische American Family Association (AFA) führte das schnelle Ende jedoch auf ihren Protest zurück: "Das zeigt dem durchschnittlichen Amerikaner, dass er nicht jeden Müll im Fernsehen akzeptieren muss", so AFA-Chef Donald E. Wildmon. "Wir wollen uns bei den 678.394 Menschen bedanken, die E-Mails an NBC geschickt haben." Mehrere lokale NBC-Ableger im Bibelgürtel hatten sich geweigert, "The Book of Daniel" auszustrahlen. Zur ehemaligen Sendezeit von "The Book of Daniel" am Freitagabend werden nun Wiederholungen der Anwaltsserie "Law & Order" gesendet. (dk)

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#1 happy2401
  • 25.01.2006, 14:56h
  • Da zeigt sich mal wieder, wie froh man sein kann, nicht in diesem Land (USA) zu leben. Jeder deutsche Schwule oder jede deutsche Lesbe sollte sich möglich Auswanderungspläne in ein Land, wo Kirchen wohl die mächtigsten Institutionen sind, mehrmals überlegen. Ich bleibe auf jeden Fall hier. Denn wenn hier irgendwelche religiösen Fanatiker sich zu Wort melden, werden sie eher ausgelacht - und das ist auch gut so!
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#2 wolfAnonym
  • 25.01.2006, 16:40h
  • hoffentlich merkt auch irgendwann mal der durchschnittsamerikaner, dass er nicht jeden kirchlichen, angeblich christlichen müll ertragen muss !
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#3 dragonwarriorAnonym
  • 25.01.2006, 20:15h
  • vielleicht hat es nicht unbedingt was mit den christlichen protesten zu tun...

    ich habe die pilotfolge gesehen...

    der schwule sohn machte die serie auch nicht sehenswerter... ich fands nur zum gähnen. viel zu konstruiert. wie eine theaterinszenierung, die in erster linie von dem skandal lebt, den sie provoziert und nicht vom stück selber.

    die sieben prozent waren ja wahrscheinlich auch dem rummel um die serie zu verdanken.

    will sagen: das ende dieser serie liegt weniger an den zuschauern als am konzept...

    klar, das die AFA das als erfolg feiert, irgendwas müssen sie ja feiern.

    ärgerlich, aber genauso schlecht inszeniert.
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#4 FloAnonym
  • 26.01.2006, 18:47h
  • Die Konservativen haben wieder mal gesiegt! Aber wir haben es wohl auch nicht besser verdient: den meisten Schwulen sind Fitnessstudio und Klamotten dann doch wichtiger! Wenn wir unsere geballte Marktmacht nicht nutzen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn die Konservativen immer erfolgreich sind in ihrem Bestreben die Welt konservativer zu machen!
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