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London (queer.de) - Ein Kandidat für den Parteivorsitz der liberaldemokratischen Partei hat zugegeben, in der Vergangenheit "homosexuelle Beziehungen" gehabt zu haben. Der 54-jährige Simon Hughes habe sich zum Coming-out entschieden, weil er von den Medien mit "unanfechtbaren Beweisen" konfrontiert worden sei, dass er den schwulen Telefondienst "Man Talk" genutzt habe. Er sagte der Boulevardzeitung "Sun": "Ich hoffe, dass ich nach dieser Enthüllung noch einen guten Dienst im öffentlichen Leben leisten kann und verspreche, dass ich mit dem gleichen Enthusiasmus und der gleichen Bestimmtheit weitermachen werde." 1983 hatte Hughes in einem bitter ausgeflochtenen Wahlkampf gegen den schwulen Labour-Kandidaten Peter Tatchell gewonnen, in dem er sich als "The straight choice" ("Die Hetero-Wahl" oder "Die geradlinige Wahl") anpreisen ließ. Der Liberaldemokrat hat sich in einer BBC-Nachrichtensendung am Montag für diesen Wahlkampf entschuldigt. In der "Sun" entschuldigte sich der ledige Hughes auch dafür, dass er auf Anfragen zwei Mal verneint hätte, homosexuell zu sein. Es gebe aber viele andere schwule Parlamentsabgeordnete, die versteckt lebten. Vor wenigen Tagen war bereits ein anderer ehemaliger Kandidat für den Parteivorsitz von allen Ämtern zurückgetreten, weil eine Boulevardzeitung berichtet hatte, dass er Sex mit Callboys hatte (queer.de berichtete). (dk)



#1 gerdAnonym
  • 26.01.2006, 17:42h
  • Meine Güte...ich bin sprachlos....

    Also ich finde es an sich gut, wenn soviele homosexuelle Personen sich in England politisch betätigen; aber warum haben die nicht alle ein bisschen mehr Mut und Selbstachtung.
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