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Ottawa (queer.de) - Der designierte kanadische Premierminister Stephen Harper will nun doch schnell die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben rückgängig machen. "Ich würde bevorzugen, es eher früher als später zu machen, aber nicht sofort", sagte er gestern in einer Pressekonferenz. Harper sagte jedoch, die existierenden Ehen würden nicht angetatstet. Harpers Konservative hatten zwar die Wahl gewonnen, aber nicht die absolute Mehrheit der Sitze erreicht. Seine 124 Abgeordneten stehen 103 Liberalen, 51 Vertretern des separatistischen Bloc Québécois und 29 Mitgliedern der NDP gegenüber. Er wird eine Minderheitsregierung anführen. Alle drei zukünftigen Oppositionsparteien sind allerdings eher sozialdemokratisch orientiert und haben mehrheitlich die Homo-Ehe unterstützt. Daher scheint es unwahrscheinlich, dass Harper eine Mehrheit im Parlament findet. Die "Canadian Press" schreibt, er wolle eine so gut wie aussichtslose Abstimmung durchziehen, um den rechten Rand seiner Partei nicht zu verprellen. Eine Abschaffung der Homo-Ehe stünde nach Meinung vieler Experten ohnehin in Konflikt mit der kanadischen Verfassung. (dk)

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#1 gerdAnonym
  • 27.01.2006, 16:43h
  • Ich kann mir bei der politischen Zusammensetzung des kanadischen Parlaments nicht vorstellen, dass dies ernsthaft durchgezogen wird; die Minderheitenregierung von Harper wäre sehr schnell am Ende. Und wie will er an der kandadischen Verfassung und den zahlreichen befürwortenden höchstgerichtlichen Gerichtsentscheidungen vorbeikommen ?

    Das kann ich mir eigentlich nicht in Kanada vorstellen.
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#2 SAMAnonym
  • 28.01.2006, 15:12h
  • Ja genau Harper tut das nur um seine Rechten nicht zu ärgern, so kann er wenigstens sagen ich habe es ja versucht!
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#3 dnlnAnonym
  • 28.01.2006, 16:30h
  • Kleine Korrektur:
    Die Liberalen sind auch in Kanada liberal und nicht sozialdemokratisch. Bis Anfang der Neunziger waren sie noch mehrheitlich linksliberal, dies hat sich in den Neunzigern geändert - liberal sind sie aber immer noch.
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