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  • 30. Januar 2006, noch kein Kommentar

Die Alta Moda in Rom zeigte am Wochenende Guillermo Mariottos neue Brautmode für Homosexuelle.

Von Carsten Weidemann

In Rom ging es am Wochenende heiß her, als Star-Designer Guillermo Mariotto seine neuen Kreationen für das Haus Gattinoni vorführte: Bei den Alta-Moda-Tagen präsentierte er Brautkleider für Homosexuelle. Für Italiens Presse ein handfester Skandal. "Lesbo-Schick - Skandal bei Gattitoni", unkte die Zeitung "La Repubblica" am darauf folgenden Tag. Vier Tage zeigen Altmeister wie Fausto Sarli und Renato Balestra sowie Jungstars wie Marco Coretti und Alessandro Consiglio Trends und Ideen für die kommende Modesaison.

Schon vor dem offiziellen beginn der Alta Moda am Samstag gab es modische Leckerbissen zu sehen: Am Freitagabend hatte der Palästinenser Jamal Taslaq in einem Luxushotel 36 fantasievolle und prächtige Entwürfe präsentiert - ganz im Stile der faszinierenden Königin von Saba. Der Römer Ettore Bilotta ließ sich vom Meer inspirieren und zeigte in einer Polizeikaserne vor 400 geladenen Gästen alles rund ums Thema Wasser. Weibliche Eleganz und maximal 51 Zentimeter lange Röcke standen im Zentrum der Schau. Jedoch fehlen bei der Alta Moda - wie bereits seit einigen Jahren - die großen Namen der internationalen Modeszene wie zum Beispiel Giorgio Armani oder Donatella Versace.

Der Hauptteil der Schauen wird im von Stararchitekt Renzo Piano entworfenen Auditorium vorgeführt. Nur wenige Laufstege werden an historischen Orten Roms aufgebaut. Die Designerin Raffella Curiel etwa wird am Dienstag im Rathaus auf dem Kapitolshügel mit einem aufwendigen Defilee die italienische Mode des 18. Jahrhunderts feiern.

30. Januar 2006