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Bern (queer.de) - Die Staatsanwaltschaft Bern geht gegen die Schweizer Aids-Hilfe vor, weil eine Aufklärungsbroschüre, die sich an Schüler richtet, angeblich pornografische Elemente enthält. Das meldet die "NZZ am Sonntag". Die Broschüre mit dem Titel "Selbstverständlich" enthält einen Erfahrungsbericht eines Jugendlichen, der beschreibt, wie er in der Bahnhofstoilette oral befriedigt wird. Dieser detailierte Artikel sei pornografisch, argumentiert Staatsanwalt Gottfried Aebi. Die Aids-Hilfe habe damit gegen Artikel 197 des Strafgesetzbuches verstoßen, der die Verteilung pornografischer Schriften an Jugendliche unter 16 Jahren unter Strafe stellt. Die Broschüre war im Sommer in einer Auflage von 12.000 an Schulen verschickt worden, was zu einem Proteststurm führte. So sagte Wilfried Gasser von der Evangelischen Volkspartei (EVP): "Das ist ganz klar Pornografie." Schwule sollten nicht in Schulen missionieren, so der Politiker. (dk)



23 Kommentare

#1 wolfAnonym
#2 fred.chAnonym
#3 joseffurrerAnonym
  • 06.02.2006, 17:47h
  • das wird ja immer besser,bald gilt sebstbefriedigung auch als pornographie.na dan übt schon mal fleissig( evp)
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#4 Georg und JörgAnonym
  • 06.02.2006, 19:02h
  • Ein durchgeknallter schweizerischer Staatsanwalt im Lande des Herrn Tell bestimmt gewiss nicht den Lauf der Welt. Wir haben an der Broschüre nichts auszusetzen. Gerade auch unter 16jährige sollte manfrau aufklären - in allen Einzelheiten. Oder wollen wir deren Selbstmordrate so hoch belassen?
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#5 AndréAnonym
  • 06.02.2006, 20:00h
  • Na toll jetzt fangen die Schweizer bzw. Ihr toller Staatsanwalt und die Evangelen auch noch mit so ner besch.....Hetzkapagne an.So ala Oettinger/Fürst.
    Also ich finde diese Broschüre recht gelungen und sooooo pornographisch ist sie auch wieder nicht.Ein Tip für den Staatsanwalt,lies mal ne Bravo und dann reden wir weiter.Denn wenn ein Mädchen über Ihre Entjungferung schreibt ist das keine Pornographie oder was?
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#6 TimoAnonym
  • 06.02.2006, 20:11h
  • Ja, so sind die Konservativen (das ist die schweizer "CDU"):

    denen ist lieber, wenn Jugendliche an AIDS verrecken (sorry für das Wort), als dass Jugendliche etwas über Homosexualität erfahren.
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#7 StefAnonym
  • 06.02.2006, 20:20h
  • Also ich wäre froh gewesen, wenn in meiner Jugend in dern 80ern solche Broschüren an der Schule verteilt worden wären. Dann wäre vielleicht einiges besser gelaufen bei mir...

    Aufklärung kann doch nie negativ sein. Demnächst wollen die Konservativen noch den Sexualkundeunterricht verbieten!
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#8 SaschaAnonym
  • 06.02.2006, 20:26h
  • Da sieht man es mal wieder: In den Schulen darf natürlich nur über Hetero-Sex aufgeklärt werden.

    Menschliche Vielfalt und alle jungen Homosexuellen werden weiterhin behandelt, als ob sie nicht existierten!

    Leider gilt das in Deutschland nicht weniger als in der Schweiz! Initiativen wie die hier behandelte hätten wir in Deutschland auch sehr dringend nötig!
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#9 linkercacheAnonym
  • 06.02.2006, 22:02h
  • naja, die schweiz war da auch noch nie besserr als zum beispiel österreich. sind auch nachbarländer, muss damit aber nix direkt zu tun haben. denn in der schweiz gibt es schon seit ewigkeiten die schutzaltersgrenze von 16 jahren.

    aber wir sollten nicht allzu doll nach der schweiz schielen oder darüber schimpfen, denn auch in unserem land gibt es politische gruppierungen, denen das genauso gut gefallen würde. ich erinnere nur in diesem zusammenhang an NRW nach der letzten landtagswahl....
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#10 SaschaAnonym
  • 06.02.2006, 22:34h
  • Übrigens ein echt cooles Bild! Dickes Kompliment an die Macher von der Aids-Hilfe Schweiz!!!
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