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  • 07. Februar 2006, noch kein Kommentar

George Town, Kaimaninseln (queer.de) - Nachdem sie auf ihren regelmäßigen schwulen Kreuzfahrten stets einen Umweg fahren mussten, da sie auf den Kaimaninseln nicht willkommen waren, durften 3.200 homosexuelle Touristen die Hauptinsel Grand Cayman am 31. Januar erstmals seit acht Jahren wieder besuchen. Der Beschluss, das Schiff mit den lesbischen und schwulen Gästen anlegen zu lassen, kam von ganz oben: Gemäß den Menschenrechten und der internationalen Akzeptanz von Homosexuellen, wollte der Gouverneur und seine Regierung nicht hinten anstehen und gaben ihr Okay. Hunderte von Schaulustige hatten sich am Straßenrand postiert, um die Touristen auf unterschiedliche Art Willkommen zu heißen. Während manche freundlich reagierten, zeigten sich andere ablehnend und erklärten dies auch den anwesenden Journalisten. Pastor Garrett Haylock (Church of God, West Bay) sah die Schuld beim Gouverneur der kleinen Inseln: "Wir sind friedliche Menschen hier. Aber heute sind auch Leute hier, die aufgebracht sind, weil unsere Regierung es erlaubt, dass dieses Schiff an unseren Ufern anlegt." Rich Campbell von Atlantis Events, die Firma die schwule Kreuzfahrten in der Karibik organisiert, war dennoch sehr zufrieden mit dem Ergebnis und ignorierte die Gegenstimmen: "Wir kommen doch aus den gleichen Gründen wie alle anderen Touristen auch. Die Kaimaninseln sind ein wunderschönes Ziel und bieten mehr als andere Plätze in der Karibik. Großartige Strände, fantastische Shopping-Möglichkeiten, wunderbare Ausflüge und sehr nette Menschen." (jg)