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Sacramento (queer.de) - Konservative Republikaner drohen damit, die Unterstützung für Gouverneur Arnold Schwarzenegger für die im November stattfindenden Wahlen einzustellen, wenn er seine lesbische Stabschefin Susan Kennedy nicht entlässt. Darüber soll beim republikanischen Parteitag in zwei Wochen abgestimmt werden. Schwarzenegger hat Kennedy Ende November in sein Team geholt (queer.de berichtete). Der Gouverneur wollte sich damit als Gemäßigter darstellen. Er hatte wütende Proteste ausgelöst, als er die bereits vom Parlament abgesegnete Öffnung der Ehe für Homosexuelle mit seinem Veto verhindert hatte (queer.de berichtete). Mit der Ernennung Kennedys - die vorher den demokratischen Gouverneur Gray Davis beraten hatte - hat Schwarzenegger nun seine Parteifreunde gegen sich aufgebracht. Kennedy habe "die meiste Zeit ihres Lebens dazu verwendet, eine demokratische Agenda für höhere Steuern, höhere Ausgaben, für homosexuelle Rechte und für Abtreibung durchzusetzen, ebenso wie für weitere anti-republikanische Standpunkte", so die Resolution gegen Kennedy. Bislang steht Schwarzenegger öffentlich zu seiner Stabschefin. (dk)

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#1 TimoAnonym
  • 13.02.2006, 18:31h
  • Ich verstehe nicht, wie bei Denen überhaupt noch Schwule und Lesben sein können. Bzw. wie die von Schwulen und Lesben gewählt werden können.
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#2 SvenAnonym
  • 13.02.2006, 18:56h
  • Lieber Timo, weil es leider auch bekloppt Schwule und Lesbens gibt. Kein intelligenter Mensch kann die wählen!
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#3 manni2Anonym
  • 13.02.2006, 18:56h
  • Die konservativen Republikaner und unsere
    CDU CSU könnten sich zusammentun, ein Kloster
    im Irak bauen und dort mit G. Bush als Oberclown
    in Frieden leben!!
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#4 markusAnonym
  • 14.02.2006, 11:06h
  • wie karieregeil muss die frau sein um sich als lesbe mit diesem tpyen einzulassen?
    und wie soll das in den usa weter gehn?
    jemanden zufeuern nur weil er oder sie gay ist?!? was kommt als nächstes ein sex test ? wenn du nicht mit jemanden des anderen geschlechts schläfst kriegst du den job nicht?!? am besten noch vor zeugen weil mann oder frau sich ja auch verstellen kann!
    america das land der unbegrenzten unmöglichkeiten
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#5 SaschaAnonym
  • 14.02.2006, 12:41h
  • @markus:

    Also grundsätzlich kann man ihr ganz bestimmt nicht vorwerfen, dass sie diese Position angestrebt hat wie unzählige andere PolitikerInnen es auch tun! Oder möchtest du ihr dieses Recht auf Grund ihrer sexuellen Identität auch absprechen?

    Allerdings muss man sich schon fragen, ob man sich als Homosexueller mit einer Partei wie den amerikanischen Republikanern identifizieren kann oder sollte.

    Leider geht in den USA aber selbst bei den Demokraten kaum jemand offen mit dem Thema Homosexualität um. Das liegt an dem in den letzten Jahren allgemein homophoben Klima - da hat die Propaganda der neofaschistischen
    "christlichen" Fundis ihre Wirkung nicht verfehlt!

    Leider haben auch die Demokraten Angst, konservative Wähler zu verschrecken und vermeiden es, dieses Thema in den Mittelpunkt zu rücken. Vielleicht ist das aber auch der einzige Weg, um bei der nächsten Wahl den Republikanern nicht wieder die Gelegenheit zu geben, auf dem Rücken von Schwulen und Lesben Wahlkampf zu betreiben!
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#6 blumen-freundAnonym
  • 14.02.2006, 13:16h
  • "america das land der unbegrenzten unmöglichkeiten"

    ich will dir eins sagen: auch deutschland ist in dieser hinsicht ein land der begrenzten möglichkeiten.
    als schwuler stößt du - wenn du karriere machen willst - ganz schnell an die sogenannte "gläserne decke". es gibt einfach positionen, in die du nur hineinkommst, wenn du ein ganz konservatives familienleben aufweisen kannst.
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#7 BjörnAnonym
  • 14.02.2006, 17:50h
  • Stimmt! Ohne ein ganz konservatives Familienleben vorweisen zu können, kann man zum Beispiel nicht Erster Bürgermeister einer Hansestadt werden. Oder Regierender Bürgermeister einer Hauptstadt. Oder Parteivorsitzender. Oder Bundesbildungsministerin. Oder Parlamentspräsidentin. Und erst in der Kultur oder den Medien - völlig aussichtslos! Auch undenkbar, daß jemand, der dreimal geschieden ist, Bundeskanzler würde. Oder eine zum zweiten Male verheiratete, kinderlose Frau, die offenbar am liebsten Anzüge trägt, Bundeskanzlerin.
    Ach so, da geht's um Karriere in der Kirche? Tja, wer da immer noch Mitglied ist, hat mein aufrichtiges Beileid. Und wer in der Wirtschaft was werden will... Wird man da nicht sowieso mit spätestens fünfzig (eher vierzig) ausrangiert, auch als mittlerer Manager?
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#8 emAnonym
  • 15.02.2006, 11:49h
  • @björn

    das sind ja alles nette Beispiele und ich selbst habe in meinem Job auch keine Probleme, aber mein Lebensgefährte ist Studianrat an nem Gymnasium in ner Kleinstadt. Den Oberstudienrat kann er sich abschminken. Natürlich kann ihm keiner seinen Job nehmen, aber nach wie vor ist es so dass Eltern sich beim Direktor darüber aufregen wie "so jemand" Lehrer sein kann. Es kam auch vor dass Eltern ihre Kinder aus diesem Grund nicht auf Klassenfahrt mitfahren liessen. Von dem Tafelanschrieb "Herr ... hat Schwänze im Arsch" ganz zu schweigen (die Schüler wurden auch bestraft). Natürlich stehen seine Kollegen (die teilweise Bescheid wissen) hinter ihm und solange er sich still verhält, hat er auch kein Problem mit dem Direktor. Aber wie schon mal gesagt, mit ner weiteren Beförderung rechnet er momentan nicht mehr. Spannend wird es allerdins jetzt, wenn wir zusammen ziehen und es somit mehr oder weniger offiziell wird.
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