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London (queer.de) - Eine britische Studie besagt, dass die Einführung der Homo-Ehe gesundheitsfördernd für Schwule und Lesben ist, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. "Ältere Studien haben herausgefunden, dass die Ehe gesundheitliche Vorteile bietet. Das gleiche gilt auch für Eingetragene Partnerschaften", argumentiert Professor Michael King von Londons Royal Free & University College Medical School. Großbritannien hatte im Dezember 2005 die Eingetragene Partnerschaft eingeführt (queer.de berichtete). "Die Vorteile liegen nicht nur im Glücklichsein. So gehen insbesondere Herz- und Gefäßerkrankungen zurück." King spekuliert, dass die gestiegene gesellschaftliche Anerkennung von Schwulen und Lesben nach der Einführung der Homo-Ehe eine entscheidende Rolle spielt. Des weiteren mache die Ehe Beziehungen stärker und reduziere Gefahren, weil unter anderem die Anzahl der Sexualpartner und der Alkoholkonsum sinke. Durch viele positive Faktoren gingen damit auch die Zahl der Selbstmordversuche zurück, bei denen Schwule und Lesben derzeit überrepräsentiert sind. Die Studie wurde im "Journal of Epidemiology and Community Health" veröffentlicht.
Verbot der Homo-Ehe heißt mehr Selbstmordversuche
Zum gleichen Thema berichtet das Online-Magazin "365gay.com", dass das Verbot der Homo-Ehe im US-Bundesstaat Texas die Selbstmordrate und Depressionsanfälligkeit unter Schwulen und Lesben erhöht habe. Texas hatte in einer Volksabstimmung im vergangenen Jahr dafür gestimmt, die Ehe in der Verfassung als Verbindung zwischen Mann und Frau zu definieren. "Nach der Abstimmung hat sich die Zahl der Hilfesuchenden, die mit Selbstmordgedanken zu uns kommen, dramatisch erhöht", berichtet Derek Leighton von einem Beratungszentrum für Schwule und Lesben in Austin. (dk)



#1 dragonwarriorAnonym
  • 14.02.2006, 16:55h
  • also bei aller liebe, aber diese studie kann eigentlich nur ein flachschuss sein...

    bereits zwei monate nach der einführung der homo-ehe in GB derartige resultate belegen zu können... das datenmaterial möchte ich sehen...

    auch wenn ich durchaus überzeugt davon bin, dass da was dran sein könnte (wobei: bei meinem mittlerweile-ex hat sich die anzahl der sexpartner nach der verpartnerung bedauernswerter weise eher gesteigert - teilweise auch noch unsafe - und deswegen hatten wir mehr stress und ich sicher eher auch nen höheren blutdruck, weil er vereinbarte spielregeln in punkto offenheit (hier auch: transparenz) geflissentlich zu ignorieren pflegte) würde ich es nicht überbewerten.

    sicherlich bedeutet die möglichkeit, seine beziehung abzusichern (gegen den staat und dritte die ansprüche finanzieller art erheben) eine deutliche entlastung.

    aber dass es so glatt auf die beziehungsebene durchschlägt, dass es nach zwei monaten (obwohl, so direkt nach der hochzeitsreise, naja *smile*) derart deutliche studienergebnisse gibt, dass glaub ich nun wirklich nicht.

    sinnvoll ist da eher die andere studie aus den USA, die belegt, dass homophobie gesundheitsschädlich ist.
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#2 SvenAnonym
  • 14.02.2006, 16:59h
  • Tja und so bestätigen sich Vorurteile. Schwule sind schwach, daher begehen sie Selbstmord. Und die religiösen Fanatiker werden sich auch schon freuen über die Selbstausrottung der Schwulen ...

    Was ist denn da drüben los? Haben die noch alle Tassen im Schrank? Wann kommen die mal im 20. Jahrhundert an? (Wir haben bereits das 21.)
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#3 björnmAnonym
  • 14.02.2006, 17:24h
  • der zusammenhang zwischen hirnchemie und psychischem apparat ist bekannt.
    glücklichsein bei schwuls und stress bei homophobs sind zwei enden einer wurst
    im über-ich. wenn der über-ich mitgestalter staat die homoehe legitimiert enstresst das
    die einen und stresst die anderen.
    dem schwulen ich und es tut´s gut.
    das ist die hauptsache.
    die anderen müssen halt an sich arbeiten.
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#4 antosAnonym
  • 14.02.2006, 21:07h
  • Homos, die nicht heiraten dürfen, bringen sich verstärkt um? Was ist denn das für eine unglaubliche Scheiße? Und die liebe Institution Ehe biete 'gesundheitliche Vorteile'? Was ist denn auch dies für eine ebenso unglaubliche Scheiße?

    Mich erinnert das Ganze an meinen christlich-konservativen Sozialkundelehrer, der uns 'ungestümen Heranwachsenden' [O-Ton] immer wieder gern salbungsvoll offenbarte, bestimmte Studien hätten zweifelsfrei erwiesen, Kommunisten und/oder Atheisten würden generell leidvoller sterben und kurz vorm Tod besonders traurig gucken, weil sie nämlich keinen Vatergott hätten, der sie gütig ins Jenseits ruft.
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#5 dragonwarriorAnonym
  • 15.02.2006, 07:50h
  • halt mal, halt mal, halt mal!!!

    ihr habt den artikel oben nicht richtig verstanden (und meinen kommentar offenbar auch nicht)

    oben gemeint ist, dass ein klima zunehmender homophobie (was man unterstellen kann, wenn derartige politik gemacht wird) sich im hinblick auf die psychische gesundheit negativ auf schwule auswirkt. das ist absolut einleuchtend.

    auch das gegenteil ist einleuchtend, weniger homophobie => bessere seelische gesundheit bei schwulen.

    problematisch ist nur die erste zitierte studie, weil ein direkter rückgang von erkrankungen so deutlich innerhalb von zwei monaten wohl kaum mit ner großen gruppe von testkandidaten zu belegen ist. (zumal ja selbst die analyse von derartigen daten ne gewisse zeit braucht.
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