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Washington (queer.de) - Angeklagte in Amerikas "Kampf gegen den Terror" haben ihre Gegner wiederholt als schwul diffamiert. Zuletzt hat Al-Kaida-Mitglied Zacarias Moussaoui am gestrigen Dienstag bei einer Vorladung gesagt: "Ich bin kein Franzose. Ich stehe hier einzig als Muslim. Ich repräsentiere keine Nation von homosexuellen Kreuzrittern." Der 37-jährige Moussaoui hat sich bereits im April schuldig bekannt, die Anschläge auf das World Trade Center mitgeplant zu haben. Ihm droht nun die Todesstrafe. Vorgestern noch hatte Saddam Hussein seine Richter als "Homosexuelle" beschimpft. Saddam ist wegen Massenmordes in Bagdad angeklagt. (dk)

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#1 LuxuriaAnonym
  • 15.02.2006, 16:23h
  • Das Wort "schwul" als Beschimpfung zu benutzen ist auf jedem deutschen Schulhof Gang und Gäbe. King Kool Savage tut es, Fußballfans tun es und der, unter vielen Schwulen nicht unbeliebte, Eminem tut es. Homophobie zieht sich quer durch die Gesellschaft von links nach rechts. Dabei sind nicht die Elemente wichtig, die außerhalb des gesellschaftlichen Konzes stehen, sondern die die sich in der Mitte der Gellschaft eingenistet haben. Auf die muss man mit dem Finger zeigen.
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#2 wolfAnonym
  • 15.02.2006, 17:06h
  • demzufolge müssen jetzt alle schwulen zu massenmördern mutieren um gesellschaftlich anerkannt zu werden ?
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#3 SvenAnonym
  • 16.02.2006, 12:15h
  • Wolf, Nö!

    Es zeigt nur dass sich Christen und Muslime ganz nahe sind in ihren Vorverurteilungen und Schimpfworten. Religiöse Fundamentalisten bezeichnen andere als schwul, weil es mit schwach und falsch gleich setzen. Nur religiöse Fanatiker können sich davon beleidigt zeigen, weil auch sie diese Verbindungen der Worte sehen.
    Jedem normalen Menschen ist es doch egal, ob er als schwul oder hetero bezeichnet wird. Denn schwul oder hetero sein, ist ein Unterschied wie Kaffee- zu Teetrinker. (Wobei ich gestehe, dass ich keins von beiden mag.)

    Mich stört nur die Verbindung mit Kreuzrittern, da ich nicht wirklich viel vom Christentum halte, ist das schon eine Beleidigung. Andererseits gibt es ja wirklich viele Schwule in der Kirche. Also trifft es ja teilweise zu.
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#4 madridEUAnonym
  • 16.02.2006, 13:54h
  • Bedauerlicherweise ist "schwul" auch im 21.Jahrh. noch ein Schimpfwort und es fühlen sich Heteros tief getroffen, wenn sie damit tituliert werden.
    Fromme Muslime wissen, wo sie verbal angreifen müssen, aber christliche Kreuzritter sind auch nicht zimperlich, besonders in Verunglimpfung von Homosexuellen.
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