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Madrid (queer.de) - Ein führender katholischer Bischof hat den spanischen Premierminister José Luis Rodríguez Zapatero wegen seiner Unterstützung der Homo-Ehe mit dem als Sadist und Vergewaltiger geltenden römischen Kaiser Caligula verglichen. "Wenn Zapatero Caligula werden will, ist das seine Sache", so Antonio Algora, Bischof von Teruel y Albarracín zu spanischen Zeitungen. "Aber ohne Zweifel müssen die Menschen lernen, wer Caligula war und welche Bräuche er in Rom eingeführt hat." Caligula war zwischen 37 und 41 n. Chr. im Amt und soll unter anderem Sklaven gefoltert, Sex mit Tieren gehabt und seine Schwestern vergewaltigt haben. Er wurde im Alter von 29 Jahren ermordet. Die sozialistische Regierung Zapateros hat vor einem knappen Jahr die Homo-Ehe eingeführt (queer.de berichtete). Der Heilige Stuhl hat das katholische Land Spanien wiederholt für seine liberale Haltung kritisiert. (dk)

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Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

21 Kommentare

#1 FloAnonym
  • 17.02.2006, 14:27h
  • Ist das denen eigentlich nicht selbst peinlich, solche dummen und historisch falschen Vergleiche zu ziehen in der Hoffnung, das würde noch einen beeindrucken?
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#2 dragonwarriorAnonym
  • 17.02.2006, 14:34h
  • an zapateros stelle würde ich ihn - falls es das spanische recht zuläßt - verklagen...

    ansonsten sollte man ihn als großinquisitoren hinstellen, der schmollt, weil er seine gegner nicht mehr verbrennen darf
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#3 TimoAnonym
  • 17.02.2006, 14:44h
  • Homosexualität ist also wie "Vergewaltigung", "Sodomie" und "Folter"?!...

    Das zeigt doch nur eins: große Teile der Kirche sind immer noch im Mittelalter stehen geblieben und sind verbittert, dass ihnen nicht mehr jeder blind hinterherläuft und auch noch den letzten Groschen gibt um sich von vermeintlichen Sünden freizukaufen.

    Mit echtem Christentum als Lehre von Liebe und Toleranz hat das nichts mehr zu tun. Die wollen nur noch Macht, Geld und Prunk retten und verleugnen dafür sogar Gottes Schöpfung...
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#4 madridEUAnonym
  • 17.02.2006, 14:59h
  • Wenn´s denn nicht so lächerlich wäre, um überhaupt Stellung zu nehmen. Sie und das Militär waren die wichtigsten Stützen während ihrer 40jährigen Diktatur, wo sie zu Folterungen im günstigsten Fall geschwiegen haben. Es zeugt von Geschichtsbewusstsein, wenn die Bevölkerung die Homo-Gleichstellung in überwältigender Mehrheit befürwortet !
    ¡ No pasarán !
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#5 frankosAnonym
  • 17.02.2006, 15:06h
  • Führende Geistliche wie Bischof Antonio Algora führen sich selbst und ihre römisch-katholische Kirche durch solche Äußerungen schlichtweg ad absurdum.
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#6 RobinAnonym
  • 17.02.2006, 15:10h
  • Ich verstehe nicht, wie jemand diesen rechten unchristlichen Verein auch noch mit Kirchensteuern oder sonstwie unterstützen kann. Die sind für Hexenverbrennungen, Intoleranz, etc. verantwortlich und haben auch so manche Diktatur gestützt. Alles aufzuzählen wäre selbst für Historiker zu viel und dann maßen die sich auch noch an, liebende Menschen zu verurteilen.

    Waffen segnen, aber Menschen die einenader lieben verdammen... denen kommt es nur noch auf Geld an. Mit echtem Glauben hat das doch schon lange nichts mehr zu tun.
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#7 holga-waldaAnonym
  • 17.02.2006, 15:43h
  • hat sich die katholische kirche spaniens für ihre verbrecherischen haltungen während des bürgerkrieg entschuldigt ?
    angeblich machen die katholen so etwas ab und an.
    oder ist sie noch mit dem beweinen ihrer ihrer 7000 gefallenen heiligen krieger (priester) gegen republik und vernunft,
    beschäftigt.

    ich weiss nicht, ob der spanische bürgerkrieg in deutschland auf lehrplänen steht.
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#8 madridEUAnonym
  • 17.02.2006, 17:15h
  • Grotesk, wie ein Bischof einen Caligula mit Zapatero vergleicht, als wenn gerade die kath.Kirche nicht besser den Mund halten sollte, nachdem sie hier in Spanien zügel- und beispiellos gewütet hat, nachdem ihr Statthalter Franco den Bürgerkrieg gegen die demokratisch gewählte Regierung mit deutsch/italienischer Hilfe gewann.Noch sind wir nicht zu alt, um uns an alle unsere geschundenen schwulen Freunde zu erinnern, die das Land über Jahrzehnte verlassen mussten, dem sie dank der klerikal-faschistischen Diktatur bis 1975 entkommen mussten. Aber nur weiter so, bischöfliche Äusserungen dieser Art beschleunigen nur ihren eigenen Niedergang !
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#9 gerdAnonym
  • 17.02.2006, 17:55h
  • Das ist wieder "unterste Schublade", um es einmal so auzudrücken.

    Unmöglich - was sich die katholische Amtskirchenleitung in vielen Ländern leistet.

    Dies zeigt mir wiedereinmal, wo unser Blick in den kommenden Jahren weiter ruhen sollte und wer unser "geistiger Feind" ist.

    Da lobe ich mir die evangelischen Landeskirchen der EKD. Dort ist man jetzt mittlerweile soweit, dass die einzelnen Gliedkirchen dazu übergehen, beamtenrechtlich Lebenspartner von Pastoren ("dort gibt es kein Zölibat") wie Ehepartner gleichzustellen.

    Wer noch katholisch ist, sollte dringend austreten und zur EKD wechseln.
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#10 RalfAnonym
  • 17.02.2006, 18:03h
  • Ohne Zweifel müssen die Menschen lernen, was die kath. Kirche ist, welche Verbrechen sie begangen hat und noch immer begeht und welche Gefahr sie darstellt für die freiheitliche Gesellschaft und die Demokratie.
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