Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?4358

Berlin (queer.de) - Die Deutsche Aids-Hilfe (DAH) warnt die nordrheinwestfälische Landesregierung davor, die Förderung des Schwulen Netzwerks NRW und anderer Träger der schwul-lesbischen Selbsthilfe massiv zu kürzen oder gar einzustellen. Am Rande einer Tagung in Köln rief Bundesgeschäftsführer Luis Carlos Escobar Pinzón Regierung und Parlament in Düsseldorf dazu auf, sich ihrer gesellschafts- und gesundheitspolitischen Verantwortung zu stellen und die mühsam aufgebauten Strukturen einer erfolgreichen Selbsthilfe nicht zu zerschlagen. "Selbsthilfe ist bürgerschaftliches Engagement, aber es ist ein Trugschluss, dass sie nichts kostet", sagte Escobar Pinzón. " Mit dem Vorhaben, die Förderung des Schwulen Netzwerks NRW um etwa 80 Prozent zu kürzen, bedrohe die Landesregierung die Existenz von Strukturen, die schwule Männer seit vielen Jahren weitgehend ehrenamtlich aufgebaut hätten. Dies habe verheerende Folgen für die HIV-Prävention in NRW. "Wir warnen daher eindringlich davor, einen Sparkurs zu fahren, der gravierende Folgen für die Gesundheit schwuler Mitbürger in NRW und darüber hinaus hätte!". (pm)



#1 QAFAnonym
  • 17.02.2006, 22:35h
  • Wer schreit denn immer gross rum, wenns um gleichberechtigung geht; zumindest im wahlkampf?? Die "FDP"...

    Und wer regiert in NRW zusammen mit der "CDU"?

    Wasser predigen und wein saufen oder: Wo die cdu regiert, geht es schwulen schlechter!!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 QAFAnonym
  • 17.02.2006, 22:36h
  • Noch was zum Thema, wo die "CDU" regiert: Leider auch auf Bundesebene......

    Stallpflicht bis 25
    Neoliberale Bundestagsmehrheit peitschte weiteren Sozialabbau durch: Junge Erwachsene sollen bei ihren Eltern wohnen und werden der Willkür von Arbeitsagenturen ausgesetzt
    von Von Ralf Wurzbacher
    -->
    www.jungewelt.de/2006/02-18/033.php

    Und das wird die situation von gerade jungen schwulen nicht verbessern!!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 egalAnonym
  • 18.02.2006, 15:26h
  • @QAF

    ist ja leider immer so, daß die, die es wirklich brauchen, die Leittragenden sind, wenn Leistungen wegen Mißbrauches wieder gekürzt werden. "Danke" an all die, die offziell Untermieter bei ihrem eigenende Eltern wurden, um Geld abzugreifen.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 qafAnonym
  • 18.02.2006, 21:16h
  • @egal: so einfach ist es aber nicht, denn das ist die minderheit, die du meinst....

    aber was solls, mich triffts nicht mehr, allerdings ist es sicher nicht von vorteil für junx, die mitten im coming out stecken
  • Antworten » | Direktlink »
#5 egalAnonym
  • 18.02.2006, 23:29h
  • @QAF
    es sind aber schon auffällig viele mit 18 Jahren ausgezogen oder eben nur pro forma ausgezogen, weil sie ja jetzt bei Harz IV, anders als bei Sozialhilfe, eine Wohnung bezahlt bekommen, wenn sie auf eigenen Beinen stehen. Den Riegel, der jetzt vorgeschoben wird, trifft halt vorallem die, die wirklich eine Chance bekamen, aus problematischen Verhältnissen zu den Eltern herauszukommen, also auch viele junge Lesben und Schwule in Coming Out.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 SvenAnonym
  • 19.02.2006, 02:06h
  • @egal: Die bekommen aber weiter Geld, wenn die Eltern die Homosexualität nicht akzeptieren oder wenn die Eltern Alkoholiker sind, oder brügeln oder sonstwas, was es für die Kinder unterträglich macht, dort wohnen zu bleiben.
  • Antworten » | Direktlink »